Bist du ein Mann oder eine Frau?
Männer klicken hier und Frauen klicken hier

Die Corona-Pandemie hält uns weiterhin in Atem.

Sie bestimmt unseren Alltag. Ins Büro gehen wir nur noch selten, die meiste Zeit befinden wir uns im Home Office. Unsere Freunde hat es noch schlimmer getroffen. Auch sie sind im Home Office, können sich jedoch kaum auf ihre Arbeit konzentrieren, da Homeschooling angesagt ist. Doch wenigstens haben sie einen Partner an der Seite. Ganz im Gegensatz zu uns selbst. Scheiß Corona-Pandemie!

Wann wir zuletzt abends ausgegangen sind, können wir schon gar nicht mehr sagen. Der letzte gesellige Abend in einer Kneipe liegt schon Ewigkeiten zurück. Unsere Familie haben wir ebenfalls schon lange nicht mehr gesehen.


Weshalb es Singles während der Corona-Pandemie besonders schwer haben

Nicht jeder Single leidet darunter, keinen Partner zu haben. Im Gegenteil. Viele haben ihr unbeschwertes Leben genossen. Denn wer Single ist, der hat immer auch eine gewisse Leichtigkeit im Leben.

Spontanität ist der ewige Begleiter. Singles können sich abends kurzfristig mit Freunden treffen, ohne einem Partner diesbezüglich Bescheid zu geben. Und so ein prickelnder Flirt nachts in einer Kneipe, das hat schon was!

Doch all die positiven Aspekte, die das Single Leben bietet, fallen jetzt während Corona mehr oder weniger weg.

Die Fitnessstudios sind zu. Kneipen geschlossen. Mit Freunden in gemütlicher Runde etwas essen gehen? Nicht möglich. In der Therme entspannen? Ebenfalls dicht. Sich den Rücken im Massage Studio durchkneten lassen? Das war wohl nichts.

Nicht nur alles, was wir sonst in geselliger Runde getrieben haben, können wir jetzt nicht mehr machen. Auch grundsätzliche Freizeitbeschäftigungen fehlen uns. Der Einzelhandel ist geschlossen, Vereinstreffen nicht mehr möglich.

Doch der Mensch ist ein soziales Wesen. Niemanden zum reden haben, mit niemanden über Sorgen und Ängste sprechen können, aber auch positive Momente nicht mit anderen teilen können, das war zu Beginn der Corona-Pandemie etwas nervig, doch mittlerweile hat sich dies zu einem starken psychischen Problem gemausert.

Dazu kommen zahlreiche weitere, psychische Belastungen. Viele Menschen haben Existenzängste. Sie wurden gekündigt oder sind in Kurzarbeit. Andere haben geliebte Menschen durch Corona verloren. Es steht fest: Die Corona-Pandemie belastet die Psyche und stellt die Menschheit auf eine harte Probe.

Weiterhin den Kontakt zu Freunden halten

Was uns jetzt rettet ist, weiterhin den Kontakt zu Freunden und Familienmitgliedern zu halten. Regelmäßig zu telefonieren oder sich die Zeit für einen Videochat zu nehmen ist jetzt absolut lebensnotwendig. Natürlich ist das nicht dasselbe, wie wenn wir einen kompletten Abend gemeinsam verbringen.

Doch es sich mit einem Gläschen Wein vor dem Laptop oder dem Smartphone gemütlich zu machen und sich wirklich Zeit zu nehmen, kommt einem echten Treffen schon sehr nahe.

Du hast keine Lust mehr auf die Corona-Pandemie

Besonders hat trifft es diejenigen, die unfreiwillig Single sind

Besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen sind vor allem jene Singles, welche schon vor der Krise unter ihrem Familienstand gelitten haben. Jene, welche auf Partnersuche gewesen sind, weil sie nicht länger alleine sein wollten, die aber niemanden kennengelernt haben.

Oder auch jene, die sich während der Pandemie getrennt haben.

Denn nicht jedes Pärchen konnte die Krisenzeit meistern. Sitzen auf einmal zwei Menschen den gesamten Tag in ihrer kleinen Wohnung gefangen, Home Office sei Dank, entstehen auf einmal nie da gewesene Reibereien.

Nicht nur in Jogging Hose leben

Durchleben wir eine schwere Phase, die stark an den Nerven zerrt, neigen viele Menschen dazu, sich selbst zu vernachlässigen. Wozu noch duschen, wenn wir sowieso im Home Office sind? Weshalb sich morgens schminken oder rasieren, wenn wir das Haus nicht verlassen werden? Wozu eine unbequeme Jeans oder einen BH anziehen, wenn es eine Jogginghose doch ebenfalls tut?

Klar, das kann durchaus mal entspannend sein. Geraten wir allerdings in diesen Zustand der Verwahrlosung, weil es uns schlecht geht, ziehen wir uns selbst durch dieses Verhalten noch tiefer in den Strudel der Negativität hinein.

Auch, wenn du absolut keinen Sinn darin siehst: Du bringst dich selbst auf bessere Gedanken, wenn du dich ganz normal kleidest und stylst, als ob du zur Arbeit gehen würdest.

Wer sozial isoliert ist, ist nicht automatisch einsam

Dennoch bleibt zu sagen, dass soziale Isolation und Einsamkeit nicht dasselbe sind. Soziale Isolation beschreibt alleine die Zahl der Kontakte, die wir zu anderen Menschen haben.

Einsamkeit hingegen ist ein inneres Gefühl. Ein Gefühl, dass schmerzlich an der Seele nagt, uns nachts wachhält und uns Tränen in die Augen treibt. Wer sich schon vor der Pandemie einsam gefühlt hat, der leidet jetzt noch mehr.

Wir sehen: Menschen, die während Corona im besonderen Maße unter Einsamkeit leiden, haben meist auch schon vorher darunter gelitten. Doch während der Corona-Pandemie wird dieses Gefühl plötzlich „salonfähig“ und es handelt sich nicht länger um ein schambehaftetes Thema, welches totgeschwiegen wird.

Sich um Psyche und Geist kümmern

Besonders wichtig, aber oft unterschätzt, ist die Gesundheit von Körper und Geist. Gerne lassen wir uns dazu verführen, während des Lockdowns es gemütlich zu machen, natürlich mit einer Tüte Chips vor dem Fernseher oder einer Käseplatte mit einem Wein.

Völlig in Ordnung!

Doch flüchten wir uns in Essen und versuchen, unsere negativen Gefühle durch Süßigkeiten zu betäuben, leiden sowohl Geist als auch Körper. Unser Kopf meldet sich, weil wir natürlich ein schlechtes Gewissen haben, da wir immer weiter zunehmen. Auch unser Körper meldet sich. Vollgefuttert lässt es sich schlecht schlafen, immer häufiger haben wir Sodbrennen wegen des fettigen Essens.

Umso wichtiger ist es, dass wir nach Feierabend in Ruhe eine Runde an der frischen Luft spazieren gehen, anstelle lustlos auf der Couch herumzulümmeln.

Natürlich ist ein Spaziergang kein Allheilmittel gegen Einsamkeit. Doch er hilft, dass wir uns besser fühlen. Grundsätzlich sollten Menschen, die sich einsam fühlen, mehr Dinge unternehmen, die ihnen gut tun. Und genau hierin besteht die Schwierigkeit. Viele diese Dinge fallen jetzt aufgrund der Corona-Pandemie weg. Umso wichtiger ist es, sich mit der jetzigen Situation zu arrangieren.

Dazu gesellen sich weitere, negative Gedanken. Was, wenn es zu einer Ausgangssperre kommt und wir die kommenden Wochen auf 32 Quadratmetern verbringen müssen? Was, wenn wir tatsächlich erkranken und wir komplett alleine auf uns gestellt sind?

Was uns am Ende bleibt, das ist die Hoffnung auf die Zeit, wenn die Corona-Pandemie gemeinsam besiegt wurde. Wenn wir uns wieder uneingeschränkt mit unseren Freunden treffen und das Leben genießen können.

Dir ist durch die Corona-Pandemie bewusst geworden, wie alleine du bist? Schon lange wünschst du dir eine feste Partnerin, doch du bist sehr schüchtern und gerade jetzt, wo Kneipen und Bars geschlossen haben, weißt du auch nicht, wie du jemanden kennenlernen kannst? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt,

Hier findest du weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:

Dating trotz Corona: Die Partnersuche und die Pandemie

Social Distancing und Dating: Vertragen sich die Liebe und Corona?

Corona, Singles und die Einsamkeit – Vereinsamung im Jahr 2020

Bewerte diesen Beitrag
[Anzahl: 0 Durchschnitt: 0]

Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.