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Einsamkeit ist eines der größten Probleme unserer Zeit

Und dennoch wird dieses Thema totgeschwiegen. Wir leben immer anonymer. Obwohl wir dank Social Media immer besser vernetzt sind, breitet sich das Gefühl der Einsamkeit in Windeseile aus. Viele Menschen in Großstädten kenne nicht einmal mehr ihre Nachbarn mit denen sie im selben Haus leben.

Einsamkeit ist mehr als ein unangenehmes Gefühl. Einsamkeit macht krank.


Jeder Mensch durchlebt Phasen, in denen er sich einsam fühlt. Etwa dann, wenn wir in eine neue, fremde Stadt gezogen sind. Wenn wir vom Partner verlassen wurden. Wenn ein Familienmitglied den Kontakt zu uns abgebrochen hat. Wenn alle zu einer Feier eingeladen wurden, nur wir nicht.

Einsamkeit kann jeden treffen, völlig unabhängig vom Alter. Häufig verbinden wir Einsamkeit mit älteren Menschen, bei denen die Kinder bereits ausgezogen sind und der Partner verstorben ist. Doch auch Jüngere bleiben vor Einsamkeit nicht verschont. Siehe die eben genannten Beispiele.

Wir alle kennen dieses Gefühl, doch niemand spricht gerne darüber.

Der Mensch, das soziale Wesen

Wer einen Wellensittich im Käfig in Einzelhaft hält riskiert, dass dieser sich die Federn ausrupft und grausam verendet. Nicht nur Tiere können durch Einsamkeit Verhaltensstörungen entwickeln, auch der Mensch. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen. Ein Herdentier.

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen gibt Aufschluss darüber, weshalb dem so ist. Der Mensch war darauf angewiesen, in einer Gruppe zu zu leben, wenn er überleben wollte. Wer aus der Gruppe ausgestoßen wurde, war wesentlich größeren Gefahren ausgesetzt und konnte sich schlechter verteidigen und ernähren.

Zudem gibt es keine Spezies, die derart lange auf den Kontakt zur Mutter, sprich die Brutpflege, angewiesen ist wie der Mensch.

Einsamkeit macht krank

Einsamkeit macht krank – Der Einfluss von Einsamkeit auf das Hirn

Neurobiologen konnten herausfinden, dass der Schmerz, den wir aufgrund von Einsamkeit verspüren, an derselben Stelle messbar ist wie körperlicher Schmerz. Diese unterschiedlichen Arten des Schmerzes werden höchstwahrscheinlich deswegen an derselben Stelle im Gehirn verarbeitet, weil die Vermeidung von Einsamkeit von essentieller Bedeutung für das Überleben des Menschen war.

Heute ist dem nicht mehr so. Weder müssen wir in der Gemeinschaft ein Mammut erlegen, noch uns zusammen vor dem Säbelzahntiger schützen. Doch nach wie vor sind wir ein Herdentier.

Einsamkeit vs. alleine sein

Einsamkeit heißt nicht, dass wir nur alleine zuhause sitzen. Wir können uns auch trotz vieler sozialer Kontakte einsam fühlen. Es handelt sich bei Einsamkeit nicht um einen Zustand, sondern um ein Gefühl.

Dieses Gefühl tritt dann ein, wenn Menschen eine Diskrepanz zwischen den gewünschten sozialen Kontakten und den tatsächlichen sozialen Kontakten verspüren.

Dies erklärt, weshalb sich manche Menschen mit einer Handvoll guter Freunde nicht einsam fühlen, während andere Personen einen großen Freundeskreis haben und trotzdem an Einsamkeit leiden.

Weshalb der Lockdown unsere Einsamkeit befeuert

In unserem gewohnten Alltag gelingt uns uns oftmals sehr gut, das Gefühl der Einsamkeit zu unterdrücken. Tagsüber sind wir auf der Arbeit, womit schon einmal 9 Stunden des Tages abgedeckt werden. Danach erledigen wir Einkäufe im Supermarkt, waschen Wäsche und berieseln uns noch für eine Stunde mit Netflix, ehe wir ins Bett gehen. Soweit alles gut.

Doch Corona hat unseren Alltag wild durcheinander gewirbelt. Gewohntes ist weggebrochen. Auf einmal sind wir im Home Office und sehen nicht einmal mehr die Arbeitskollegen.

Je mehr Zeit wir zuhause verbringen (und das ist Dank Corona leider gerade der Fall), desto stärker kommen wir ins Grübeln und desto intensiver denken wir über uns selbst und unsere Situation nach. Auf einmal fallen uns zahlreiche negative Erlebnisse aus der Vergangenheit ein.

Wir denken an verstorbene Menschen. An Trennungen, die wir durchmachen mussten. An Momente, in denen wir vom Ex enttäuscht wurden. An unangenehme Gespräche. An Hoffnungen, die wir einst hatten und die sich nicht erfüllt haben.

Dauerhafte Einsamkeit ist ein enormer Stressfaktor für den Körper. Scheinbar soll sie genauso schädlich für den Körper sein, wie 15 Zigaretten am Tag zu rauchen

Einsamkeit macht krank – So wirkt sich Einsamkeit auf den Körper aus

Einsamkeit beeinflusst das Nervensystem, Hormonsystem sowie das Immunsystem des Betroffenen. Besonders stark in Mitleidenschaft wird das Immunsystem gezogen. Es reagiert auf diese negative Emotion mit einer Art Entzündungsreaktion.

Menschen, die dauerhaft an Einsamkeit leiden, entwickeln häufiger Diabetes oder das metabolische Syndrom.

Natürlich nehmen Faktoren wie Fettleibigkeit, Alkoholmissbrauch, Rauchen oder der Feinstaub Einfluss auf unsere Gesundheit. Doch wir tendieren dazu, subjektive Aspekte wie das Gefühl von Einsamkeit auszublenden und kleinzureden.

Doch der Körper unterscheidet nicht zwischen objektiven subjektiven Aspekten, beides ist auf gleiche Weise schädlich. Daher macht uns Einsamkeit krank.

Oftmals handelt es sich bei Einsamkeit um einen langfristigen Prozess, der nicht plötzlich über Nacht eintritt. Wer sich jetzt während der Corona Pandemie einsam fühlt, der hat wahrscheinlich auch vorher bereits in diesem Bereich einen Mangel gehabt, ohne sich darüber richtig bewusst zu sein.

Wer sich einsam fühlt, hat sich oftmals langsam aus der Gesellschaft zurückgezogen und aufgehört, den sozialen Kontakt zu suchen. Doch ziehen wir uns zurück, wird auch der Bekanntenkreis kleiner. Dies führt unweigerlich dazu, dass wir noch seltener ausgehen. Eine Teufelskreis.

Wir betäuben das Einsamkeitsgefühl. Abends berieseln wir uns mit Netflix und Co. um nicht weiter darüber nachzudenken, dass wir niemanden haben, mit dem wir den Abend verbringen. Im Auto hören wir Podcasts, damit wir anderen Menschen beim Sprechen zuhören und es sich ein bisschen anfühlt, als wären wir von Freunden umgeben. Doch auf Dauer kann dies das Gefühl der Einsamkeit nicht betäuben.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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