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— Pressemitteilung —
Warum echte Nähe diesen Frühling oft am Handy zerbricht
Frühling ist die Zeit für Herzklopfen – eigentlich. Doch statt verliebter Blicke sehen wir immer öfter gesenkte Köpfe, fixiert auf flackernde Displays. Zwischen Sonnenstrahlen und Smartphone-Kälte bleibt die Romantik oft auf der Strecke. In einer Welt, in der immer mehr Menschen als sogenannte „Smombies“ – eine Wortmischung aus „Smartphone“ und „Zombie“ – durchs Leben scrollen, wird die zwischenmenschliche Nähe zunehmend vom Bildschirm verdrängt. Statt Blickkontakt dominieren Displays, statt echter Gespräche werden Emojis verschickt. Viele sind zwar ständig erreichbar, aber emotional immer weniger verfügbar. Das hat Folgen – für das Datingverhalten, Beziehungen und unser ganzes Liebesleben.
Dabei war die ursprüngliche Verheißung des Internets und moderner Technologien, uns näher zusammenzubringen. Doch in der Praxis scheint das Gegenteil einzutreten. Bei der Flirt University spricht man inzwischen von einer „digitalen Mauer“, die sich zwischen uns und unser Gegenüber schiebt – subtil, aber wirkungsvoll. Sie trennt uns nicht durch Stein oder Stahl, sondern durch Glas, Pixel und permanente Ablenkung. Auch Musik und Podcasts, die unseren Alltag begleiten und unterhalten, sorgen zwar für kurzweilige Stimmung – blockieren aber gleichzeitig die spontane Kommunikation mit unserer Umgebung. Wer Bus oder Bahn fährt, sieht kaum noch Gespräche. Stattdessen starren alle in ihre digitalen Endgeräte, als wären wir längst in der Welt von Matrix angekommen.
Kommunikations-Expertinnen und -Experten schlagen Alarm: Immer mehr Menschen machen durch die fortschreitende Digitalisierung frustrierende Erfahrungen im Liebesleben – zum Beispiel durch einen besonders schmerzhaften Trend. Es beginnt mit einem Match, ein paar charmanten Nachrichten, vielleicht einem vielversprechenden Treffen – und endet mit plötzlichem Schweigen. Kein Abschied, keine Erklärung, nur digitale Funkstille. Was früher als unhöflich galt, ist heute trauriger Standard: Ghosting. Immer mehr Singles erleben es als schmerzhaften Teil der modernen Partnersuche – ein Symptom der digitalen Unverbindlichkeit.
In einer Welt, in der Dating-Plattformen wie Tinder, Hinge, Partner-Express oder Bumble den Erstkontakt erleichtern und künstliche Intelligenz wie ChatGPT sogar beim Verfassen von Flirtnachrichten hilft, verändert sich unser Liebesleben grundlegend – mit weitreichenden Folgen für zwischenmenschliche Beziehungen.
Bereits 2015 warnte die Flirt University in ihrer Artikelreihe „Generation Tinder – Die neue Unverbindlichkeit unserer Zeit“ vor dieser Entwicklung. Was damals noch als Trend beobachtet wurde, ist heute Alltag: Dating wird zunehmend zur oberflächlichen Wischbewegung, Nähe zur Herausforderung.
Doch nicht nur das Verhalten beim Kennenlernen hat sich verändert – auch die Kommunikation selbst. Mit Hilfe von KI-Tools lassen sich inzwischen charmante Textnachrichten oder ganze Chatverläufe automatisieren. Was zunächst wie eine Erleichterung wirkt, birgt Risiken. „Wenn künstliche Intelligenz den Flirt übernimmt, verlieren wir den persönlichen Ausdruck. Die Romantik, das Unvollkommene, das Menschliche – all das droht verloren zu gehen“, warnt Horst Wenzel (36), Leiter der Flirt University in Köln. Der zwischenmenschliche Funke, der oft aus spontanen, echten Momenten entsteht, lässt sich nicht programmieren.
Dass diese Entwicklung viele Menschen verunsichert, zeigt auch eine internationale Umfrage des Pew Research Center (2023): Demnach gaben 42 Prozent der befragten Online-Dater an, bereits geghostet worden zu sein – Tendenz steigend. Besonders junge Erwachsene unter 30 Jahren sind betroffen. Die Studie belegt: Mit der wachsenden digitalen Unverbindlichkeit steigt auch das Gefühl von Einsamkeit und Frustration beim Dating.
Ein weiterer Aspekt der digitalen Ablenkung betrifft nicht nur bestehende Beziehungen, sondern bereits das erste Kennenlernen. Viele Dates scheitern heutzutage daran, dass einer der beiden ständig aufs Smartphone schaut, anstatt sich auf sein Gegenüber zu konzentrieren. Es gilt als absolutes Dating-No-Go, beim gemeinsamen Essen oder im Gespräch das Handy in der Hand zu halten, während der andere sich echte Aufmerksamkeit wünscht. Gute Etikette bedeutet: Das Smartphone gehört bei einem Treffen egal ob mit Freunden oder einem Date in die Tasche. Eine Studie der University of Essex zeigt, dass schon die bloße Präsenz eines Handys auf dem Tisch genügt, um das Gesprächsklima und das Gefühl von Nähe zu verschlechtern. Menschen fühlen sich in solchen Situationen weniger verstanden, emotional distanzierter – selbst wenn das Handy gar nicht benutzt wird.
Auch in festen Beziehungen wirkt sich übermäßige Smartphone-Nutzung negativ aus – ein Verhalten, das als „Phubbing“ bekannt ist. Der Begriff setzt sich aus „Phone“ und „Snubbing“ (brüskieren) zusammen. Laut einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse führt Phubbing zu weniger Nähe, reduzierten intimen Gesprächen und sogar zu einem Rückgang der sexuellen Aktivität. Wer sich vom Partner durch ständige Smartphone-Nutzung vernachlässigt fühlt, ist häufiger unzufrieden mit der Beziehung.
Wie viel Ehrlichkeit ist noch angebracht? Wann wird aus einem digitalen Kennenlernen echtes Interesse? Und wie geht man mit der Angst um, plötzlich geghostet zu werden? Die Flirt University sieht in der aktuellen Entwicklung nicht nur Risiken, sondern auch Chancen: Wer sich der digitalen Dynamiken bewusst wird und wieder lernt, authentisch und verbindlich zu kommunizieren, hebt sich wohltuend von der Masse ab. Gerade im digitalen Zeitalter sind Aufrichtigkeit, Empathie und Respekt zu neuen Superkräften im Liebesleben geworden.
„Unsere Coachings zeigen immer wieder: Wer bereit ist, sich wirklich zu zeigen – mit Stärken und Schwächen – wird belohnt. Romantik ist nicht tot. Sie braucht nur wieder Raum“, betont Horst Wenzel.
Die Flirt University ist eine der führenden Anlaufstellen für Singles, die ihre Kommunikations- und Flirtfähigkeiten verbessern möchten. In deutschlandweiten Live-Seminaren, bei denen direkt neue Leute kennengelernt werden, sowie in Online-Kursen unterstützt die Flirt University Frauen und Männer dabei, selbstbewusster aufzutreten, erfolgreicher zu flirten und leichter tiefere zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.
Und was könnte ein besserer Anlass sein, als die aufkommenden Frühlingsgefühle? Die länger werdenden Tage, das erste Sonnenlicht auf der Haut und die neue Leichtigkeit des Seins machen es gerade jetzt besonders einfach, im echten Leben auf neue Menschen zuzugehen. Wer sich dabei allein nicht traut, kann im Rahmen eines professionellen Coachings lernen, alte Muster zu durchbrechen, authentisch auf neue Leute zuzugehen und die Freude an der Offline-Kommunikation wiederzuentdecken.
Weitere Informationen unter: Flirtuniversity.de
Pressekontakt:
Horst Wenzel
E-Mail: Horst@flirtuniversity.de
Telefon: +49 (0) 30 2084 7904
Für Interviewanfragen mit Horst Wenzel oder weiteren Expertinnen und Experten der Flirt University stehen wir gerne zur Verfügung. Passende Pressebilder finden Sie unter: flirtuniversity.de/Bebilderung.
P.S.: Schauen Sie gerne auch noch einmal in unsere Pressemitteilung von letzter Woche zum Thema „Frühlingsgefühle: Warum jetzt die Herzen höherschlagen“.