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Die wichtigsten Tipps für glückliche Fernbeziehungen

Fern-Liebe: So klappt es mit der Beziehung auf Distanz

Die Liebe fürs Leben – oder auch nur für einige Jahre – findest Du nicht immer im eigenen Wohnumfeld. Gerade in kleineren Städten und Ortschaften nämlich liegt das Angebot auf eher niedrigem Niveau und Du musst Deine Fühler über Hunderte von Kilometern ausstrecken. So entstehen mitunter Fernbeziehungen, bei denen sich Partner nicht tagtäglich sehen können. Dass diese Form der Partnerschaft besondere Herausforderungen mit sich bringt, liegt auf der Hand. Wie aber gelingt die Fern-Liebe?

Kann eine Fernbeziehung Vorteile haben?

Die meisten Menschen sind in Sachen Fernbeziehung eher vorsichtig. Liebe auf Distanz kannst auch Du Dir vielleicht erst dann vorstellen, wenn Du Dein Herz an jemanden verloren hast, der in einer entfernten Stadt oder sogar in einem anderen Land wohnt. Wer in einer solchen Situation darüber nachdenkt, wie schwer und wahrscheinlich unmöglich eine Fernbeziehung ist, verurteilt das Projekt von Beginn an zum Scheitern. Viel förderlicher ist es für die Partnerschaft, wenn zunächst die Vorteile in den Fokus rücken. Hiervon nämlich gibt es trotz aller Vorbehalte so einige.


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Schon eine Umfrage zeigt, dass die Sicht vieler Frauen und Männer auf Fernbeziehungen durchaus positiv sein kann. Rund sechzig Prozent gaben an, dass die Freude aufeinander steigt, fünfzig Prozent sehen im Erhalt persönlicher Freiheit einen Vorteil und vierzig Prozent wissen auch, dass sich Paare in Fernbeziehungen gezielter Zeit füreinander nehmen. Nicht zu vergessen auch der Punkt, den 36 Prozent der Befragten nennen: Der Alltag holt Partner in einer Fernbeziehung nicht so schnell ein. Wer sich allein dieses Ergebnis vor Augen führt, kann der eigenen Liebe sicherlich solidere Chancen einräumen.

Doch die genannten Punkte sind noch längst nicht alles. Auch ist eine Fernbeziehung die beste Möglichkeit, Deine Partnerschaft auf Zukunftsfähigkeit zu testen. Übersteht die Liebe nämlich auch große Distanzen und bleibt sie trotz seltener Treffen frisch, steigt die Wahrscheinlichkeit für lebenslanges Glück. Darüber hinaus verhindert das Konzept der Fernbeziehung, dass sich eine Partnerschaft allzu sehr auf körperliche Aspekte konzentriert. Sex also kann nicht alles sein, wenn eine Beziehung auf Distanz gelingen soll. Partner müssen sich hier sehr viel intensiver mit der Persönlichkeit des anderen auseinandersetzen und emotionale Werte schaffen. Auch das stärkt die Basis, die aus einer kurzen Liebelei eine langfristige und tragfähige Beziehung macht.

Die Monogamie wiederum gilt als Problem, wenn es um Fernbeziehungen geht. Manch einer mag denken, dass Seitensprünge sehr viel schneller zustande kommen, wenn sich Partner nur selten sehen. Das ist durchaus möglich, muss aber nicht passieren. Wer die Phasen der Abstinenz in einer Partnerschaft auf Distanz nicht aushält, wird seine Treue möglicherweise auch in anderen Beziehungsformen eher dürftig unter Beweis stellen können. Für all diejenigen, auf die das zutrifft, könnte eine offene Beziehung als modernes Konzept vielleicht passender sein.

Gemeinsame Auszeiten einplanen

Ein wichtiger Tipp, der Fernbeziehungen gelingen lassen kann, ist das bewusste Genießen gemeinsamer Auszeiten. In einem Artikel der Welt beschreibt eine Diplom-Psychologin das Problem, dass manche Paare versuchen, all ihre Pläne in einzelnen Wochenenden unterzubringen. Das jedoch ist schwierig und kann im schlimmsten Fall für Stress und das Ende der Partnerschaft sorgen. Letztlich nämlich muss auch in einer Fernbeziehung genügend Platz für Streit und Auseinandersetzungen bleiben. Unterdrückst Du diese vermeintlich negativen Aspekte bewusst und schiebst Du die unangenehmen Aspekte der Partnerschaft beiseite, hast Du Jahre später beim Einzug in eine gemeinsame Wohnung ein großes Problem. Dann nämlich kommt meist auf den Tisch, was zuvor beharrlich totgeschwiegen wurde.

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Wer sich jedoch Auszeiten nimmt, die nicht dem üblichen Charakter eines Wochenend-Treffens entsprechen, schafft Qualitäts-Zeit. Auszeiten können dabei recht unterschiedlich aussehen. Gute Beispiele sind unter anderem:

  • ein City-Tip in eine internationale Großstadt
  • ein Wellness-Aufenthalt in einem Luxushotel,
  • eine Wanderwoche in den Bergen
  • oder auch ein längerer Strandurlaub.

Natürlich können solche Auszeiten nicht ständig eingeplant werden. Das eigene Leben mit all seinen Verpflichtungen, Terminen und Unwegsamkeiten macht das schlicht unmöglich. Du und Dein Partner solltet Euch jedoch mindestens einmal im Halbjahr etwas besonderes überlegen. Dann kann an ganz normalen Wochenenden durchaus auch einmal gestritten werden.

Ein weiterer Punkt, der über Wohl und Wehe einer Fernbeziehung entscheidet, ist das Gefühl eines Partners in der Wohnung des anderen. Manchmal kommt es vor, dass der eigentlich so geliebte Mensch im privaten Wohnumfeld seines Gegenübers zum Besucher degradiert wird und sich nicht heimischen fühlen kann. Das aber sollte tunlichst vermieden werden. Ganz nach dem „Was mein ist, ist auch Dein“-Prinzip sollte sich jeder in der Wohnung des anderen frei bewegen und wohlfühlen können.

Regelmäßig in Kontakt bleiben

Herrscht in einer Fernbeziehung in den getrennten Phasen Funkstille, fehlt der Liebe Nahrung. Auch die stärksten Gefühle rücken allmählich in den Hintergrund und der Partner gerät in Vergessenheit. Regelmäßiges und gutes Kommunizieren aber hilft hiergegen. Es ist wichtig, dass jeder dafür sorgt, seinen Partner am persönlichen Leben zu beteiligen. In Zeiten moderner Technik fällt das glücklicherweise so leicht wie nie zuvor.

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Tägliches Telefonieren ist daher nicht einmal nötig, um eine dauerhafte Verbindung herzustellen. Mit modernen Messengern und über soziale Netzwerke lassen sich wichtige Ereignisse, kuriose Erfahrungen und spannende Neuigkeiten binnen kürzester Zeit sogar im schnelllebigen Alltag teilen.

Dass die Kommunikation in Fernbeziehungen effektiver ausfällt, hat auch die Cornell University in einer Studie herausgefunden. Hierfür mussten Partner Tagebücher führen und über ihre regelmäßigen Gespräche informieren. Paare, die viele Kilometer trennen, berichteten von längeren und auch bedeutungsvolleren Gesprächen. Das wiederum führte dazu, dass sich gerade die Paare in Fernbeziehungen einander enger verbunden fühlten als andere, die sich ohne Probleme täglich sehen konnten. Wenn das kein Grund ist, der Liebe auf Distanz eine Chance zu geben, was dann?

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