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Du hast Angst vor unangenehmer Stille beim Date?

Wer kennt die Situation nicht: Man hat sich zum ersten Mal mit einer Frau verabredet, sitzt ihr gegenüber und versucht sich die eigene Anspannung nicht anmerken zu lassen, während man verzweifelt nach einem Gesprächsthema oder einer Geschichte sucht, mit der man bei seinem Date punkten kann. Fände man nur das richtige Thema, dann vielleicht könnte man die bezaubernde Frau vor einem unterhalten, sie zum Lachen bringen und ihr Interesse wecken.


 


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Um spannende oder lustige Geschichten zu erzählen muss man weder ein Unterhaltungskünstler sein, noch Feuerwehrhauptmann oder Astronaut. Jeder Mensch erlebt tagtäglich Geschichten, die es sich zu erzählen lohnt. Wie du deine Flirtstory so präsentierst, dass dir deine Zuhörer an den Lippen kleben verrät dir dieser Artikel.

Die Fähigkeit Geschichten zu erzählen, auch Storytelling genannt, ist nicht nur auf das Flirten beschränkt. Beim Schreiben, Unterrichten und alltäglichen Sprechen, überall wo wir Verbindungen zu anderen Menschen herstellen, erzählen wir Geschichten.

Die besten Schauspieler, Chefs, Autoren, Verführer und Verkäufer – sie alle sind Geschichtenerzähler. Wenn auch Du zu denen gehören willst, die den alltäglichsten Dingen einen zauberischen Schimmer einhauchen und die Aufmerksamkeit derer auf sich lenken können, deren Gedanken in Langeweile und Normalität gefangen sind, um sie an deine Lippen zu fesseln, dann musst du lernen, wie man eine Geschichte erzählt.

Wie Du eine spannende Flirtgeschichte aus dem nichts zauberst


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Nutze emotionale Kommunikation

Die Grundlage einer jeden wirklich guten Geschichte ist es, mit den Zuhörern eine gemeinsame, emotionale Ebene zu finden. Natürlich ist der Inhalt einer Geschichte wichtig. Doch die Empfindungen, die man beim Erzählen und Zuhören durchläuft, sind ihr eigentliches Lebenselixier.

Flirtgeschichte

Mit Sicherheit hast Du bereits spannende als auch langweilige Geschichten gehört. Vielleicht ist Dir aber ein wesentlicher Punkt bei diesen Geschichten entgangen: Man kann die exakt gleiche Geschichte auf unterschiedliche Art und Weise erzählen.

Eine trockene Fabel über einen Fuchs, der einem Jagdhund entwischte, kann, richtig erzählt, vor dem inneren Auge der Zuhörer zu einer atemberaubenden Hetzjagd werden und Sympathie mit einer schwer verwundeten Kreatur hervorrufen, die, um Atem ringend den Wald durcheilt, von dichten Dornenbüschen zerkratzt, das wilde Geheul des Jagdhundes hinter sich hörend mit angstgeweiteten Augen und letzter Kraft in eine Erdmulde sich wirft, vor Anstrengung zitternd und hoffend, dass die mörderische Töle die Fährte verlieren und an ihre vorbeihetzen werde.

Dieses einfache Beispiel gibt uns ein paar Hinweise, wie wir eine Geschichte spannender erzählen können. Damit sich die Zuhörer mit den Figuren identifizieren können, benötigen sie Details zu der Handlung. Sie müssen wissen, wie sich die handelnde Person in einer Situation gefühlt, was gedacht und worauf gehofft hat. Mit ein wenig Übung wirst auch du eigene Geschichten erzählen können, in denen sich deine Zuhörer (oder Zuhörerinnen) mit dir identifizieren.

Wichtige Aspekte beim Erzählen

Einen grundlegenden Aspekt des Geschichtenerzählens habe ich bereits angesprochen. Die Geschichte sollte emotional ansprechend und kein nüchterner Tätigkeitsbericht sein. Doch es gibt noch eine Reihe anderer Punkte, die man für eine gute Geschichte beachten sollte:
Überzeugung – Wenn Du nicht selbst davon überzeugt bist, dass die Geschichte es wert ist erzählt zu werden, dann suche dir besser eine andere.

Prägnanz – Vermeide konfuses Herumgerede und bleibe bei der Sache.

Rhetorik beim Flirt - Storytelling

 

Einbeziehung der Zuhörer – Mit ein paar Zwischenfragen an die Zuhörer kannst Du dich deren ungeteilter Aufmerksamkeit versichern und ihnen das Gefühl geben, dass sie ein Teil der Geschichte sind. Zum Beispiel: „Letzte Woche war ich beim Mexikaner – magst Du mexikanisches Essen? – Ja, ich auch. Warst Du mal bei Burito Baby? Das beste mexikanische Essen in der Stadt, wenn du mich fragst. – Jedenfalls war ich beim Mexikaner und …“

Vorderlader-Trick – Mit rhetorischen Fragen an Dein Gegenüber kannst von Anfang an eine emotionale Spannung erzeugen. Zum Beispiel: „Warst Du jemals in einer Situation, wo du an nichts Böses dachtest und absolut entspannt warst und dir erst später bewusst wurde, dass du um Haaresbreite gestorben wärst?“

Blumige Sprache – Durch ausgeschmücktes Erzählen können sich die Zuhörer genauer in deine Lage versetzen. Zum Beispiel: „Ich war also zum ersten Mal in Venedig und wollte unbedingt etwas mitbringen, eine Art Souvenir, ein Erinnerungsstück oder irgendeine Kleinigkeit, die ich mir zu Hause ins Regal stellen und die mich an jederzeit diese fantastische Reise erinnern würde.“

Pausen – Jede Menge dramaturgische Pausen sind das A und O einer spannenden Flirtgeschichte. Beim Erzählen solltest Du Dich niemals hetzen.

Wirkungsvoller Schluss – Die Pointe der Geschichte sollte den Zuhörern im Gedächtnis bleiben und die Geschichte auf den Punkt bringen. Zum Beispiel: „Und just in diesem Moment war mir klar – sie hatte es die ganze Zeit längst gewusst.“

 


 

Die richtige Geschichte beim Flirten

All diese Tipps und Tricks gelten generell beim Erzählen von Geschichten. Doch was solltest Du beachten, wenn du auf einem Date etwas erzählen möchtest?

Zunächst sollte die Geschichte mit Dir zu tun haben. Die Frau möchte etwas über dich erfahren, also solltest du ihr etwas erzählen, dass dir zugestoßen ist. Achte aber darauf, dass in deiner Flirtgeschichte deine attraktiven Qualitäten auftauchen, ohne dass du dich zum Heiligen oder Helden stilisieren musst. Eine ungewöhnliche Situation aus deinem Alltag, die du unter Schwierigkeiten und vielleicht mit etwas Humor gemeistert hast, macht dich sympathisch und lässt dich zugleich als aktiv Handelnden erscheinen. Das macht dich attraktiv.

Du solltest außerdem darauf achten, dass die Länge deiner Geschichten in etwa der Tiefe Deines Gesprächs mit dem Date entspricht. Am Anfang der Unterhaltung solltest Du also eher kürzere Geschichten wählen. Wenn ihr bereits in ein tiefes Gespräch versunken seid, dann kannst Du auch ein paar weiter ausholende Flirtstory auffahren, solange du dich nur versicherst, dass die Frau an dem Thema gerade auch wirklich interessiert ist.

Mit ein wenig Übung kannst auch du lernen, gute Flirtgeschichten zu erzählen. Denn im Grunde gibt es keine uninteressanten Menschen. Es ist vielmehr so, dass der eine seine Geschichte besser erzählen kann als der andere.

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Horst Wenzel

Horst Wenzel, wohnt in Köln und bloggt mit seinem Team täglich über das Dating, das Kennenlernen und die Liebe.

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