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Selbstdisziplin – der Schlüssel zur Selbstentwicklung

Selbstdisziplin ist der Schlüssel zum Erfolg

Wer an sich etwas verändern will, der muss früher oder später seinen inneren Schweinehund in den Griff bekommen. Egal ob Du Dir vornimmst, mit Deiner Karriere voranzukommen, gesünder zu Leben oder eben bei den Frauen erfolgreicher zu sein, die Grundlage für all das ist Selbstdisziplin.

Zwar fällt es einigen Menschen von Natur aus etwas leichter, ihren Schwächen zu widerstehen und sich selbst gesteckte Ziele kontinuierlich zu verfolgen. Dennoch ist Selbstdisziplin keine Eigenschaft, die in unserem genetischen Code festgeschrieben ist. Selbstdisziplin lässt sich trainieren.


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Was ist Selbstdisziplin?

Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, Dich zu unabhängig von Deinem emotionalen Zustand dazu zu bringen, Handlungen auszuführen. Stell Dir vor, Du könntest immer allen Vorsätzen treu bleiben, ganz egal was passiert. Du könntest Deinem Körper sagen: „Du hast Übergewicht. Nimm 10kg ab.“ Ohne Selbstdisziplin würde sich dieser Vorsatz nie realisieren lassen. Mit genügend Selbstdisziplin kann dich nichts und niemand davon abhalten.

Auf dem Gipfel der Selbstdisziplin kannst Du eine jede bewusst gefällte Entscheidung auch tatsächlich umsetzen.

Selbstdisziplin entwickeln – lockeres Auftreten verinnerlichen

Man kann sich Selbstdisziplin wie einen Muskel vorstellen. Je mehr Du ihn trainierst, desto stärker wird er. So, wie wir individuell verschieden starke Muskeln haben, verfügen wir über ein je verschiedenes Maß an Selbstdisziplin und ebenso, wie wir Muskeln benötigen, um unsere Muskeln trainieren zu können, benötigen wir Selbstdisziplin, um unsere Selbstdisziplin zu trainieren.

Beim Krafttraining gilt das Prinzip, seinen eigenen Möglichkeiten entsprechend zu beginnen und das Training dann Schritt für Schritt anstrengender zu gestalten. Dies lässt sich auch auf die Entwicklung deiner Selbstdisziplin übertragen.

Die Basis-Methode der Steigerung von Selbstdisziplin besteht darin, sich Aufgaben vorzunehmen, die eine Herausforderung sind, aber unter Anstrengung auch wirklich bewältigt werden können. Beim Krafttraining trainierst Du die Muskeln bis zur Erschöpfung und dann gönnst Du ihnen eine Ruhepause. Nimm Dir also auch bei dem Training Deiner Disziplin Gewichte bzw. Aufgaben vor, die Du lösen kannst, die Dich aber ehrlich fordern und Deine Disziplin auf die Probe stellen. Wenn Du erfolgreich bist, kannst Du die Herausforderung das nächste Mal erhöhen.

Die fünf Grundpfeiler der Selbstdisziplin

Selbstdisziplin

 

Selbstdisziplin ruht auf fünf Pfeilern. Diese sind Akzeptanz, Willensstärke, harte Arbeit, Aufopferungsbereitschaft und Ausdauer. Sie sollen im Folgenden kurz erklärt werden.

1. Akzeptanz bedeutet, dass Du die Realität genau wahrnimmst und bewusst anerkennst. Das mag einfach klingen. Doch in Wirklichkeit ist es sehr schwierig. Die meisten Menschen machen sich allzu gern etwas vor und glauben unterbewusst, dass ein Problem nicht existiert, wenn sie es nicht wahrnehmen. Um Selbstdisziplin trainieren zu können, musst Du aber zunächst einmal feststellen, wo Du Dich gerade befindest und was Du an Dir ändern möchtest.

Als erstes solltest Du also schonungslos ehrlich zu Dir sein und festhalten, wo Deine Schwächen liegen, was Du im Rahmen Deines Trainings von Selbstdisziplin ändern könntest und wie schwer Dir das fallen würde. Ähnlich den verschiedenen Muskelgruppen in Deinem Körper gibt es auch verschiedene Bereiche von Selbstdisziplin, die Du trainieren kannst:

disziplinierten Schlaf, disziplinierte Ernährung, disziplinierte Arbeitsgewohnheiten, disziplinierte Kommunikation und vieles mehr. Du solltest also im zweiten Schritt eines Deines Problemfelder analysieren und Dir ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen, dass Dich Deinem Ziel Schritt für Schritt näher bringt.

2. Willensstärke ist die Fähigkeit, eine Richtung für Dich festzulegen und Dir dann zu sagen „Auf geht’s!“. Sie steht am Anfang jeder schwierigen Handlung und ist gleichsam eine Konzentration Deiner Kräfte. Um Willensstärke anzuwenden, solltest Du in drei Schritten vorgehen. Zunächst wählst Du Dein Ziel, dann erstellst Du einen „Angriffsplan“ und schließlich führst Du den Plan aus. Versuche Dir Aufgaben so zu stellen, dass Du nicht jeden Tag Willensstärke beweisen musst, denn das ermüdet Dich auf Dauer.

Du solltest Willensstärke vielmehr als eine Art Landungsbrücke begreifen, von der aus Du kontinuierlich, aber mit etwas weniger Energie, Deinem Ziel entgegenarbeiten kannst. Wenn Du beispielsweise abnehmen möchtest, kannst Du Deine Willensstärke am ersten Tag aufbieten, um ein Diätprogramm zu erstellen, sämtliche ungesunden Lebensmittel aus dem Kühlschrank zu sortieren, ein neues Kochbuch und gesunde Zutaten zu kaufen und eine Ladung essen für die erste Woche zu kochen. Puh. Die nächsten Tage werden dann weitaus einfacher sein, da Du am Anfang Willensstärke gezeigt und Deine Küche entsprechend vorbereitet hast.

3. Harte Arbeit – das soll etwas bedeuten, das dich herausfordert. Warum? Es gibt im Leben viele Abkürzungen und Wege, sich eine Aufgabe zu erleichtern. Da aber viele Menschen den Weg des geringsten Widerstands wählen, hast Du auf den Abkürzungsrouten eine Menge Konkurrenz.

Mit Qualität und harter Arbeit, kannst Du Dich von anderen absetzen. Harte Arbeit macht sich bezahlt. Je tiefer Du gräbst, desto mehr Schätze kannst Du potentiell finden. Ein Haus, in dass Du viel Schweiß und Mühe gesteckt hast, kann Dir viele Jahre lang ein zu Hause sein.

Wenn Du allerdings schon beim Bau mit Zeit, Geld und Nerven sparst, dann wirst Du Dich vielleicht bald schon wieder nach einer neuen Bleibe umsehen müssen. Viele Dinge im Leben erfordern Geduld und wiederholte harte Arbeit. Du solltest Dich davon nicht abschrecken lassen, sondern auch kleine, mühsame Schritte aus einer weiteren Perspektive sehen. Denn es sind kleine Schritte, die in Richtung Deines Zieles führen.

4. Aufopferungsbereitschaft im Gegensatz zu harter Arbeit tatsächlich schwierig und herausfordernd ist, bedeutet, bereit zu sein, etwas immer wieder zu sein. Dabei ist es egal, ob es sich um eine anstrengende, schwierige Tätigkeit handelt oder etwas im Grunde einfaches, auf das man aber keine Lust hat – wie den Müll hinunter zu bringen oder abzuwaschen.

Selbstdisziplin setzt voraus, dass wir dort Zeit investieren, wo es nötig ist, sei es ein unaufgeräumter Schreibtisch oder die Steuererklärung. Sich zu etwas zu motivieren, was im Moment nicht die höchste Priorität genießt, kann sehr schwer sein. Doch ist Aufopferungsbereitschaft auch für die kleinen Dinge im Leben wichtig, um deine persönliche Produktivität zu steigern.

5. Der letzte Pfeiler der Selbstdisziplin ist Ausdauer. Sie beschreibt die Fähigkeit, an einer Handlung unabhängig von Deinen Gemütsschwankungen und Emotionen festzuhalten. Sie erlaubt Dir, an Deinen Zielen auch dann festzuhalten, wenn Du gerade keine Lust hast und nur so kannst Du langfristig produktiv arbeiten und Ergebnisse anhäufen.

Natürlich ändern sich die Umstände von bestimmten Zielen und Aufgaben. Einen Plan anzupassen oder seine Ziele neu zu formulieren ist legitim und oft nötig, um auf Wechselfälle des Schicksals zu reagieren, auf die man keinen Einfluss hat.

Ausdauer haben bedeutet nicht, sich stur an der Vergangenheit festzuklammern. Es bedeutet, eine überzeugende Vision für Deine Zukunft zu haben und alles dafür zu geben, sie wahr zu machen. Ausdauerndes Handeln kommt also von einer andauernden Vision. Wenn du an dieser festhältst und Dir Deine Ziele immer wieder vor Augen führst, dann kannst Du daraus die Kraft schöpfen, selbstdiszipliniert auf sie hin zu arbeiten.

Hier findest Du 5 praktische Tricks gegen Aufschieberitis. Der letzte der Anti Aufschieb Tipps ist der hammer.

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