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Worin bestehen die häufigsten Beziehungsprobleme?

Rosamunde Pilcher Romane sind immer nach dem selben Muster gestrickt: es gibt ein Paar, eigentlich scheint alles wunderbar zu sein, doch einer der Partner ist unglücklich und sehnt sich nach etwas, was der anderem ihm nicht geben kann.

Durch eine Reise oder ein Fest trennen sie sich für kurze Zeit, in dieser lernt der unglückliche Partner denjenigen kennen, der ihn offensichtlich glücklich macht. Eine Liebschaft beginnt. Nach einigem hin und her finden dann die richtigen Beiden zusammen und alle Fehler werden bei dem Betrogenen gesehen.

Grundlage dieser Story sind vorangehende Beziehungsprobleme, die nicht angesprochen werden und sich so immer weiter verschlimmern.


+ Sommeraktion +

nicht mehr alleine sein

 

Doch was sind eigentlich die häufigsten Beziehungsprobleme?

Die größte Problematik liegt tatsächlich bei der Kommunikation. Viele Paare reden nicht miteinander, vor allem Frauen erwarten häufig, dass Männer selbst erkennen, was gerade falsch läuft.

Frauen senden ständig Signale und gehen davon aus, dass man(n) sie auch richtig deuten und dann entsprechend reagieren kann. Dabei vergessen sie, dass gerade Männer mit deutlichen Worten besser umgehen können und so Frust und Stress vermieden werden kann.

Also einfach mal offen sagen, was gerade der oder die Störfaktoren sind. Offenheit, Respekt und vor allem Ehrlichkeit sind die Grundlage für jede funktionierende Beziehung.

Genauso ein großes Problem liegt in den Partnern selbst. Viele Menschen sind nicht glücklich, wenn sie in eine Beziehung gehen. Genauer gesagt: sie sind nicht mit sich selbst glücklich, sie genügen sich selbst nicht für ihr privates Glück und suchen es in ihrem Partner. Das ist nicht nur völlig falsch, sondern auch unfair. Damit bürgt man dem Geliebten eine unglaubliche Last auf. Er/Sie ist dafür zuständig, dass man lacht, sich gut fühlt, Probleme lösen kann, abschalten kann und sein Leben liebt.

Jemand, der so lebt und liebt bringt sich in eine unglaublich schwache und unsichere Position. Abhängig von anderen, ihren Handlungen, Emotionen und Reaktionen haben sie gar keine Kontrolle mehr über ihre Gefühle und Entscheidungen. Sie können nicht rational, sondern nur emotional handeln.

Außerdem ist dies die wohl häufigste Ursache für eine Trennung. Der belastete Partner merkt nämlich irgendwann, dass er der Verantwortliche für das Glück des Partners ist. Dadurch ist er zwar sehr mächtig, aber genau das ist der Punkt: er weiß, dass egal, was er tut, der Partner so reagieren wird, wie es abzusehen ist. Das macht Angst, denn was wird passieren, wenn der Verantwortliche des Glücks diesen Job kündigt? Richtig, der Verlassene fällt in ein tiefes Loch, wird womöglich krankhaft depressiv und geht zu Grunde. Und für so etwas möchte niemand die Verantwortung tragen.

Also lebt man weiter solange, bis es sich zuspitzt und der Schwache verlassen wird. Irgendwann merkt man, wie dieser einen runterzieht und das  Verlassen scheint nicht ganz so schlimm, wie das ganze Theater weiter zu ertragen.

Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Übernahme von Verantwortung für sich selbst und sein Leben sind unabdingbar für eine glückliche Beziehung.

Merkt man, dass man sich in eine Abhängigkeit begeben hat, so hilft es, etwas Distanz aufzubauen und sich zum Beispiel ein neues Hobby zu suchen, mehr mit Freunden zu machen und sich zu überlegen, was einen, außer dem Partner, glücklich macht.

Mit diesen fünf Eigenschaften schafft man es nicht nur Beziehungsprobleme zu lösen, sondern gänzlich großen Streits aus dem Weg zu gehen und schon von vorneherein die Grundlage für eine starke und langfristige Beziehung zu bilden.

 

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Horst

Horst Wenzel, wohnt in Köln und bloggt mit seinem Team täglich über das Dating, das Kennenlernen und die Liebe.

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