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Was hinter deinem Erfolg bei Frauen steckt

Du fragst dich, welche Faktoren deinen Erfolg bei Frauen beeinflussen? Der weltberühmte Psychologe Robert Cialdini stellte 1984 sechs Prinzipien auf, die seiner Ansicht nach das Verhalten von Menschen erklären können. Diese Prinzipien können einen Großteil deines Erfolgs bei Frauen erklären und werden dir die Augen öffnen, wenn du noch nicht den Erfolg bei Frauen hast, den du dir wünscht.

Ganz wichtig ist: Die Prinzipien von Cialdini dienen nicht dazu, dass man sie nutzt, um Menschen zu beeinflussen oder gar zu manipulieren. Im Gegenteil: Es geht darum, sie zu kennen und so zu verstehen, wieso man tut, was andere von einem verlangen oder nicht. Die 6 Prinzipien von Cialdini sind also keine Gebrauchsanweisung fürs Flirten, sondern es geht uns darum ein Bewusstsein für die psychologischen Prozesse zu schaffen, die das Flirten beeinflussen.

Die mächtigen 6 Cialdini Prinzipien

Reziprozität


Das Prinzip kann man unter dem Schlagwort „So wie du mir, so ich dir“ zusammenfassen. Vielleicht kennst du Reziprozität aus dem Einzelhandel oder aus Verkaufsgesprächen im online-Marketing Bereich, wo dir häufig kleine Geschenke gemacht werden. Dahinter liegt eine bestimmte Intention des Verkäufers: Durchs Geschenk erhöht sich deine Bereitschaft, im Gegenzug auch in dem Laden mehr einzukaufen.

Du möchtest dich unterbewusst dafür revanchieren, dass dir ein Geschenk gemacht wurde. Reziprozität funktioniert also ähnlich wie ein Konto: Hast du jemanden etwas gutes getan, bist du im Plus und die andere Person im Minus. Wir haben eine innere Tendenz dazu, wieder ein Gleichgewicht herzustellen, was den anderen dazu bewegen wird, sich bei dir zu revanchieren.

Dieses Prinzip spielt auch im Flirten eine Rolle: Tut sie dir einen Gefallen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du ihr auch einen tust. Wenn du wiederum positiv bist und ihr Komplimente machst, revanchiert sie sich wahrscheinlich bei dir.

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Knappheit

Dieses Prinzip stammt ursprünglich aus der Wirtschaft, aber wirkt genau so im zwischenmenschlichen Bereich. Je weniger verfügbar eine Person ist, desto höher ist der Wert, den wir der Person tendenziell zuschreiben. Vielleicht kennst du das vom Schreiben mit ihr. Wenn sie sich häufig viel Zeit zum Antworten lässt, passiert es häufiger, dass wir anfangen zu grübeln, was sie macht.

Unser Kopfkino beginnt zu phantasieren, wo und bei wem sie überall sein könnte. Dies sind häufig die Phasen, in denen sich dein Interesse an ihr intensiviert und du beginnst sie zu vermissen. Dies ist die Grundlage dafür, dass du dich in sie verliebst. Wer dieses Prinzip überreizt, spielt mit den Gefühlen von anderen und riskiert zudem, dass die andere Person zunehmends genervt ist und das Interesse verliert. Hier sollte die richtige Balance gewahrt werden.

Häufig hilft dir aber auch schon, wenn du weißt, dass Knappheit ein Gefühl der Sehnsucht und des Verlangens in dir auslöst. Dieses Bewusstsein zu haben, ermöglicht dir, in der Situation nicht überzureagieren. Stattdessen beschäftigst du dich mit anderen Dingen, wenn sie dir mal nicht direkt antwortet und läufst ihr nicht hinterher.

Autorität

Menschen haben eine natürliche Tendenz dazu, Autoritäten anzuerkennen und sich ihren Anordnungen unterzuordnen. Es gibt sogar wissenschaftliche Befunde, die zeigen, dass Frauen dominantes selbstbewusstes Auftreten bei Männern bevorzugen.

Wenn du immer nur nett und freundlich zu ihr bist, mag sie dich als Freund und findet dich sympathisch, aber sie baut keine Anziehung zur dir auf. Wichtig ist deshalb, eine eigene Meinung zu Themen zu haben und in den richtigen Situationen verbal und nonverbal die Führung zu übernehmen. Das bedeutet auch den Mut zu besitzen, mit deiner Meinung zu polarisieren.

Commitment und Konsistenz

Menschen streben nach einem kohärenten, einheitlichen Selbstbild. Du kennst es bestimmt aus verschiedenen Situationen. Vielleicht hast du schon mal einem Freund versprochen, sich mit ihm zu treffen. Als du dann kurz vor dem Treffen doch keine Lust mehr hattest, hast du eine Absage gescheut, um nicht dich nicht widersprüchlich zu verhalten.

Cialdini glaubt, Menschen versuchten so kognitive Dissonanz zu vermeiden. Kognitive Dissonanz meint ein unangenehmes psychisches Gefühl, wenn wir widersprüchlich handeln oder denken.

Kognitive Dissonanz spielt gerade beim Thema Flirten eine große Rolle. Wenn du beispielsweise eine Frau ansprichst und sie dir sagt, dass sie kein Interesse hast, entsteht kognitive Dissonanz. Diese kannst du abmildern, indem du Erklärungen dafür findest, die nicht bei dir liegen. Sie könnte eventuell einen Freund haben oder generell nicht an Männern interessiert sein. Dann schmerzt dich ihr Korb weniger.

Social proof

Wir achten darauf, was andere Menschen machen und orientieren uns an ihrem Verhalten, gerade wenn wir unsicher sind. Dieses Prinzip ist extrem mächtig. Wenn du im Club mit drei attraktiven weiblichen Frauen feiern bist und auf der Tanzfläche Spaß mit ihnen hast, erhöht das deinen social proof, man könnte auch Attraktivität sagen, enorm.

Andere Frauen sehen, dass du von attraktiven Ladies umgeben bist und schließen daraus, du seist ein guter Fang. Deinen Freundinnen sind der „Beweis“ dafür. Wenn du umgekehrt mit deinen drei eher unattraktiven Nerd-Freunden unterwegs bist, gibt dir das keinen hohen sozialen Status.

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Sympathie

Sympathie wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Einen Einfluss hat die Ähnlichkeit zwischen dir und der Lady, das Vertrauen zwischen euch sowie Aufmerksamkeit und Lob. Je ähnlicher du der Dame optisch aber auch von deinen Einstellungen bist, desto sympathischer bist du ihr. Gleichzeitig erhöht das Vertrauen zwischen euch die Sympathie. Vertrauen entsteht dadurch, dass sie dich kennen und einzuschätzen lernt.

Zudem ist man Personen sympathischer, die man häufig lobt und denen man Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringt.

Sympathie beziehungsweise Vertrauen sind also die Voraussetzung, damit sie sich mit dir trifft und ihr eine Partnerschaft aufbauen könnt. Wenn sie nicht ein grundsätzliches Vertrauen in dich entwickelt, wird es sich komisch für sie anfühlen dich zu treffen.

Aber aufgepasst! Sympathie und Vertrauen sind wichtig, aber gerade zu Beginn eures Kennenlernens ist es genau so wichtig, sexuelle Anziehung entstehen zu lassen, damit sie sich in dich verlieben kann. Nur der richtige Mix aus beidem führt dazu, dass ihr langfristig zusammen findet.

Hat dich der Artikel neugierig gemacht, wie die psychologischen Prinzipien von Cialdini beim Kennenlernen und Flirten wirken? Du möchtest wissen, wie du deine Wahrnehmung schulen kannst, um besser zu verstehen, was zwischen dir und deiner Flirtpartnerin passiert? Je mehr dir bewusst ist, was deinen Erfolg bei Frauen beeinflusst, desto einfach wird es für dich sein, deine Traumfrau zu erobern.

In einem Einzelcoaching für Männer zeigen dir unsere Flirtexperten, worauf es ankommt beim Flirten. Gemeinsam mit dir entwickeln sie einen Plan, damit du mit Leichtigkeit deinen Erfolg bei Frauen steigern kannst.

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Martin

Martin Schirmer hat Psychologie in Heidelberg studiert und beschäftigt sich mit allem rund um‘s Thema Mindset und Motivation. Gemeinsam mit ihm arbeitest du daran, ein Gewinner-Mindset zu entwickeln und negative Glaubenssätze, wie insbesondere deine Ansprechangst, zu überwinden. Mit seinen Dating-Tipps doziert er im Flirt University Masterprogramm und bietet 1:1 Coachings an.

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