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Wer die Achtung vor sich selbst verliert, verliert auch seine Lebensfreude.

Selbstachtung. Selbstachtung ist die Achtung vor deiner eigenen Persönlichkeit. Vor dir selbst und dem, was du tust. Achtung vor dem, wie du dich verhältst und deinen Beweggründen, bestimmte Dinge in Angriff zu nehmen oder zu unterlassen.

Ob wir uns selbst achten, erkennen wir am einfachsten indem wir unser Augenmerk darauf richten, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und diesen unsere Achtung bzw. unseren Respekt zeigen.


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Unsere Achtung vor anderen Menschen oder Dingen

Unsere Achtung vor anderen Menschen zeigen wir beispielsweise in dem Tonfall, in dem wir mit ihnen sprechen. Vor allem dann, wenn wir Kritik äußern oder uns streiten. Wer ruhig bleibt, darauf achtet den anderen nicht anzugreifen und die Problematik sachlich angeht, der geht mit seinem Gegenüber respektvoll um und zeigt ihm dadurch seine Wertschätzung.

Achtung zeigen wir nicht vor Lebewesen, sondern auch vor materiellen Gegenständen. Wer beispielsweise eine Airbnb Wohnung für seinen Urlaub alleine bezieht, der zeigt seine Dankbarkeit dafür, dass er die Wohnung benutzen dar, in der Achtsamkeit mit den Gegenständen, die er dort benutzt.

Er lässt das Wasser beim Duschen nicht stundenlang laufen, weil es ja im Preis bereits mit drin ist. Er dreht die Heizung nicht auf Stufe fünf, weil er keine Nebenkostenabrechnung zugestellt bekommt. Er passt auf, dass im Gläser und Teller nicht herunterfallen. Kurzum, er behandelt die Gegenstände genauso sorgsam wie seinen eigenen Besitz.

Legst du Selbstachtung an den Tag

Wie steht es nun um unsere eigene Selbstachtung?

Während wir unsere Mitmenschen (hoffentlich) mit sehr viel Respekt behandeln, steht es um unsere eigene Selbstachtung meist eher schlecht bestellt.

Beobachte doch einfach mal: Wie sprichst du eigentlich gedanklich mit dir selbst? Erlaubst du dir, auch mal stolz auf dich zu sein? Gestehst du dir zu, dich selbst zu loben, wenn dir etwas besonders gut gelungen ist oder du etwas knallhart durchgezogen hast? Blickst du einfach mal in den Spiegel und denkst dir, dass dir gefällt, was du dort erblickst?

Bei vielen Menschen sehen innere Gespräche mit sich selbst meist gegenteilig aus. Sie blicken in den Spiegel und sehen nichts Positives, sondern konzentrieren sich nur auf die Aspekte, mit denen sie an ihrem Körper unzufrieden sind.

Sie sind nicht stolz auf sich, wenn sie eine komplizierte Aufgabe auf der Arbeit bewältigt haben, sondern denken sich „na endlich, der Groschen hätte bei mir schon wesentlich früher fallen sollen“.

Sie sitzen auf dem Sofa und denken sich nicht „Diese Auszeit habe ich mich nach der anstrengenden Woche verdient“, sondern stattdessen schießt ihnen durch den Kopf „Draußen ist so tolles Wetter und ich fauler Sack sitze wieder in meinen vier Wänden und nutze meine Freizeit nicht.“

Wie sieht es bei dir aus? Gehst du gedanklich mit dir respektvoll um? Oder kommen dir die hämischen und negativen Selbstgespräche leider sehr bekannt vor?

Ich kann mich erst selbst respektieren, wenn ich mich voll und ganz liebe

Viele Menschen wünschen sich, ein gänzlich anderer Mensch zu sein. Sie haben eine Idealvorstellung von sich, die nichts mit der Person gemein hat, die sie nun mal sind. Sie wären gern 17 Kilos leichter, hätten gerne eine bessere Frisur, einen besseren Kleidungsstil etc.

Solange sie diese hochgesteckten Ziele nicht erreicht haben, sehen sie sich nicht in der Lage, sich selbst zu achten, anzunehmen, gar zu lieben. Wie sollen sie sich akzeptieren und sich in Selbstliebe üben, wenn sie ihr Spiegelbild nicht ertragen können?

Dabei sind Selbstachtung und Selbstliebe absolute Grundpfeiler wenn es darum geht, ein glückliches Leben zu führen.

Wie viel Selbstachtung hast du für dich selbst übrig?

Sei dir darüber bewusst, dass liebevolle Selbstachtung auch dann möglich ist, wenn du dich noch nicht perfekt findest und du Dinge an dir oder deinem Leben verändern möchtest. Die Voraussetzung hierfür ist, dass du akzeptierst, dass du Fehler und Schwächen hast. Diese machen dich als Charakter aus!

Ja, auch ein Mensch der mit seiner Figur unzufrieden ist und viel Gewicht verlieren möchte, kann sich dennoch lieben. Ja, auch ein Mensch, der schrecklich unreine Haut hat, teilweise sich deswegen nicht einmal traut das Haus zu verlassen, kann sich lieben.

Zudem solltest du deine Anforderungen an dich selbst ebenfalls infrage stellen. Ist es wirklich realistisch, dass du innerhalb eines Jahres 27 Kilos verlieren wirst und du bis an dein Lebensende nie wieder zunehmen wirst? Ist es nicht wahrscheinlicher, dass du „nur“ 10 Kilos verlierst, dieses Gewicht allerdings dauerhaft hältst?

Willst du dich als Mann tatsächlich noch mehrere Jahre mit deinem Haarausfall quälen und dein weniges Haar über die Glatze streichen, anstelle den Haarausfall zu akzeptieren und dir eine Glatze zu rasieren, zu der du voller Stolz stehst?

Natürlich haben wir alle Dinge an uns, mit denen wir hadern und die wir gerne verändern möchten. Ist es allerdings nicht machbar, dass wir diese Dinge verändern, sollten wir sie als zu uns dazugehörig akzeptieren und uns trotz der „Mängel“ lieben. So etwa die nicht ganz perfekte Nase (es sei denn, du hast mit Schönheitsoperationen keinerlei Probleme).

Wer von sich selbst Perfektion erwartet, der wird immer wieder das Gefühl haben zu scheitern. Dies wiederum führt dazu, dass unsere Selbstachtung noch weiterhin sinkt.

Selbstachtung bedeutet auch, auf seine innere Stimme zu hören

Wer genügend Respekt vor sich selbst hat, der hört auch auf seine innere Stimme.

Möglicherweise hast du eine Freundin oder eine Kollegin, die regelmäßig versucht dich zu etwas zu überreden. Gerne möchtest du zusagen, doch du hast ein eher mulmiges Gefühl. Am Ende zeigst du jedoch Achtung vor ihr und ihrer Meinung.

Stopp!

Lerne, auf deine innere Stimme zu hören. Selbstachtung bedeutet, auch öfters zu Dingen Nein zu sagen, wenn wir auf diese keine Lust haben, sie uns in eine unangenehme Situation bringen oder wir einfach ein schlechtes Gefühl haben.

Wer keinerlei Selbstachtung an den Tag legt und daher nicht auf seine innere Stimme hört, der wird immer wieder im Berufsleben herumgeschubst und im Privatleben ausgenutzt.

Eine geringe Selbstachtung ist der Garant für ein unglückliches Leben.

Durch Selbstachtung glücklich werden

Mach deine Selbstachtung nicht von deinem Umfeld abhängig

Unheimlich viele Menschen sind erst dann in der Lage, sich selbst zu achten, wenn sie positives Feedback von ihrem Umfeld erhalten.

Mit echter Selbstachtung hat dies jedoch nichts zu tun. Stattdessen haben wir es mit einem extrem gering ausgeprägten Selbstwertgefühl zu tun. Dadurch macht sich der Betroffene abhängig von wohlwollenden Worten aus seinem Umfeld.

Dies führt allerdings zu einem sehr ungesunden Kreislauf. Denn der Betroffene ist derart vom Lob anderer abhängig, dass er es förmlich auf wohlwollende Worte und Komplimente anlegt. Er betreibt Fishing for Compliments, was eines Tages dem Umfeld mehr als sauer aufstößt. Als Folge kommt es zu Ablehnung und der Betroffene fühlt sich hilflos, ausgegrenzt und ungeliebt.

Konzentriere dich auch deine Stärken

Anstelle dir immer wieder deine Schwächen vor Augen zu halten, solltest du dich stattdessen auf deine Stärken konzentrieren.

Jeder Mensch hat Stärken. Nur oftmals sind wir uns über diese nicht bewusst. Doch auch du hast Charaktereigenschaften oder ein Können, das dich zu etwas ganz besonderem macht und dich auszeichnet.

Vielleicht bist du…

  • ein extrem guter Zuhörer?
  • liebevoll im Umgang mit anderen?
  • spielst perfekt Gitarre?
  • bist immer gut gelaunt und bringst Stimmung in die Runde?
  • sportlich extrem ambitioniert?
  • gewillt, dir stets neues Wissen anzueignen?

dein innerer Kritiker verfolgt dich

Behandle dich liebevoll

Wann hast du dir eigentlich zuletzt etwas Gutes getan? Wann bist du zuletzt zu dir und deinem Körper gut gewesen?

Gönne dir doch mal etwas. Du hast es verdient. Geh zur Massage. Buche ein Wellnesshotel. Kaufe dir die teure Gesichtscreme, mit der du schon lange liebäugelst. Achte darauf, jeden Tag eine Stunde an der frischen Luft zu verbringen. Ernähre dich gesünder (eine ausgewogene Ernährung trägt erheblich zu einem besseren Lebensgefühl bei). Trinke mal weniger Kaffee.

Sei gut zu dir. Du hast nur diesen einen Körper und musst mit ihm alt werden.

Du bist mit dir selbst im Reinen, doch du findest einfach keine Partnerin bzw. keinen Partner, der zu dir passt? Dabei wünschst du dir nichts sehnsüchtiger, als endlich wieder in einer Beziehung zu sein?

Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer oder einem Flirtseminar für Frauen. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Damit auch du endlich glücklich wirst. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

1 Kommentar

Berta · 26. Dezember 2019 um 11:34

Danke

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