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Einseitig offene Beziehung: Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?

Du stehst vor der Entscheidung deine Beziehung in eine offene Beziehung zu verwandeln? Vielleicht kommt der Wunsch nicht von dir und du zögerst selbst, ob du dem Wunsch deines Partners oder deiner Partnerin nach einer offenen Beziehung wirklich nachkommen willst? Oder umgekehrt: Dein/e Partner/in möchte dich lieber nur für dich haben, obwohl du gerne mehr Abenteuer erleben willst? Wenn der Wunsch nach dieser Beziehungsform nicht von beiden geteilt wird, gehen wir häufig Kompromisse ein. Dann kann eine Option sein, eine einseitig offene Beziehung einzugehen.

Das sagen Psychologen: Darum ist der Wunsch nach einer offenen Beziehung natürlich

Jeder von uns kennt ihn: Den Wunsch nach einer romantischen, glücklichen Beziehung. Bestimmt warst du auch schon mal unsterblich verliebt. Wenn du dann mit der anderen Person in eine Beziehung kommst, bist du die glücklichste Person der Welt. Am Anfang ist alles rosarot, wir sehen nur die Schokoladenseiten des anderen und schweben auf Wolke sieben.

Ganz natürlich ist aber auch: Nach einer Zeit lassen die Verliebtheitsgefühle in deiner Partnerschaft nach. Studien gehen von einer durchschnittlichen Dauer von 12 Monaten oder etwas länger aus. Dann werden die Verliebtheitsgefühle weniger und unsere Beziehung verwandelt sich mehr in Richtung einer tiefen Freundschaft. Jetzt spielen Vertrauen und Sympathie eine größere Rolle.


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So tief der Wunsch auch ins uns drinnen ist: Die Vorstellung einer lebenslangen romantischen Liebesbeziehung mit Herzklopfen und starkem sexuellen Verlangen ist schwer realisierbar. Das Verliebtsein hat Merkmale einer Sucht, wie die Abhängigkeit vom anderen. Unser Körper würde diesen Zustand dauerhaft also gar nicht aushalten können. Und wir würden unser Sozial- und Arbeitsleben total vernachlässigen, wenn wir jahrelang nur an den Partner denken und unser nächstes sexuelles Abenteuer mit ihm oder ihr.

Dass das sexuelle Verlangen zwischen dir und deiner/m Partner/in nachlässt, ist also ein natürlicher Prozess. Viele Menschen verspüren weiterhin das Bedürfnis nach prickelnden erotischen Erlebnissen und sehnen sich nun danach, auch mit andere Personen sexuelle Begegnungen zu haben.

Häufig geht das aber nur einem der beiden Partner so. Dann liegt eine einseitig offene Beziehung nahe. Diese bietet jedem von euch die Möglichkeit, sein Liebesleben nach seiner Fasson zu gestalten. Du oder dein/e Partner/in dürfen sich sexuell austoben, während der andere weiter monogam lebt.

Was in der Theorie logisch und einfach klingt, ist in der Praxis häufig sehr konfliktanfällig und klappt nur unter besonderen Voraussetzungen. Die allermeisten von uns sind in einer monogam denkenden Welt groß geworden, die ganz natürlich von sexueller Exklusivität in einer Beziehung ausgeht.

Was solltet ihr tun, bevor ihr den Schritt zu einer einseitig offenen Beziehung gehen könnt?

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Einseitig offene Beziehung: Klär zuerst deine Bedürfnisse

Mehr sexuelle Abenteuer

Kommt bei dir der Wunsch nach einer offenen Beziehung auf, solltest du dir zuallererst über deine eigenen Bedürfnisse bewusst werden. Kommt der Wunsch aus einem Gefühl des Mangels an sexuellen Erlebnissen und du möchtest dich mehr austoben?

Beispielsweise kann es sein, dass dein/e Partner/in nicht mehr so häufig Sex haben will oder kann wie du. Oder aber ihr beschließt bewusst, die Erfahrung aus euren sexuellen Abenteuern zu nutzen, um frischen Wind in euer Schlafzimmer zu bringen. Zudem kann man seine Vorlieben natürlich auch gemeinsam im Swinger-Club oder auf Sexpartys ausleben.

Deine Freiheit wiederbekommen

Vielleicht kränkelt die Beziehung mit deiner/m Partner/in? Du fühlst dich nicht mehr frei sondern eingeengt in der Beziehung und hast das Gefühl nicht du selbst sein zu können? Dann ist der Wunsch nach einer offenen Beziehung eigentlich der erste Schritt Richtung Trennung. Wenn du dir dessen bewusst bist, solltest du überlegen, was der ehrlichere Weg für dich ist. Deiner/m Ex-Freund/in ist nicht geholfen,wenn du aus Rücksicht auf sie/ihn, eine Trennung vermeidest.

Sie/Er wünscht sich eine offene Beziehung

Genau so hilft es dir, deiner Bedürfnisse bewusst zu werden, wenn dein/e Partner/in sich eine offene Beziehung wünscht. Wahrscheinlich schießen dir tausend Gedanken durch den Kopf. Liebt sie/er dich nicht mehr, hat sie/er einen anderen oder geht dir bereits fremd? Der Wunsch unserer Partnerin oder unseres Partners nach einer offenen Beziehung kann dich vor den Kopf stoßen und bringt dich in ein Dilemma.

Gehst du auf ihre/seine Wünsche ein, weil du eure Beziehung nicht gefährden willst, aber hast vielleicht selber ein schlechtes Gefühl dabei? Oder du verweigerst dich einer offenen Beziehung, gefährdest so eventuell eure Beziehung, aber bist dir treu geblieben?

Solche Situationen sind manchmal sehr verzwickt. Oft haben wir Schwierigkeiten noch durchzublicken, was eigentlich unser Wunsch ist und wie wir uns entscheiden sollen. Hier kann eine Paartherapie sehr hilfreich sein. Dort könnt ihr zusammen oder du alleine mit dem Therapeuten besprechen, ob eine offene Beziehung für dich/euch sinnvoll ist und funktionieren kann.

Bevor man die Entscheidung trifft, eine einseitig offene Beziehung einzugehen, ist essentiell, mit der Entscheidung im Reinen zu sein.

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Eine Frage der Gerechtigkeit

Eine ganz entscheidende Frage spielt dabei unser Gerechtigkeitsempfinden. Viele Menschen stört es generell, wenn ihr/e Partner/in auch mit anderen Menschen Sex hat und sie erleben Eifersucht. Zudem haben wir das Gefühl benachteiligt zu sein, wenn sie/er etwas tun kann, was wir nicht tun dürfen.

Dazu kommt: Natürlich fällt es uns immer leichter, mit anderen Frauen/Männern sexuelle Abenteuer zu erleben, als dies unserer Freundin oder unserem Freund zuzugestehen. Nicht alle ertragen die Vorstellung, dass ihr/e Freund/in Sex mit fremden Frauen/Männern hat. Deshalb kommt die einseitig offene Beziehung im Vergleich mit den anderen Beziehungsformen schlecht weg, wenn es um die Zufriedenheit mit deiner Partnerschaft geht.

Daher empfiehlt sich gerade für einseitig offene Beziehungen: Stellt klare Regeln auf! Dabei solltet ihr insbesondere vereinbaren, wo und wie ihr eure Seitensprünge kennenlernt, wie oft ihr sie treffen dürft, wie es mit der Verhütung aussieht und wo die Grenzen der offenen Beziehung liegen. Damit ihr euch beide wohl fühlen könnt!

Du denkst darüber nach, was für dich die beste Beziehungsform sein könnte? Vielleicht hast du generell noch Schwierigkeiten, Dates mit attraktiven Frauen oder Männern zu bekommen?

Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer oder einem Flirtcoaching für Frauen. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag aktiv auf fremde Frauen beziehungsweise Männer zuzugehen und mit ihnen zu flirten. Damit auch du endlich die Richtige findest.

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Martin

Martin Schirmer hat Psychologie in Heidelberg studiert und beschäftigt sich mit allem rund um‘s Thema Mindset und Motivation. Gemeinsam mit ihm arbeitest du daran, ein Gewinner-Mindset zu entwickeln und negative Glaubenssätze, wie insbesondere deine Ansprechangst, zu überwinden. Mit seinen Dating-Tipps doziert er im Flirt University Masterprogramm und bietet 1:1 Coachings an.

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