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Stress schadet nachweisbar unserem Körper.

Wer schnell aus der Ruhe gerät und sich gestresst fühlt, der kommt im Alltag selten zur Ruhe. Schnell kann es uns dann sogar passieren, dass wir unsere aus dem Stress resultierende schlechte Laune an unserem Umfeld auslassen, obwohl diese Menschen absolut nichts für unsere Laune können.

Gestresst fühlen wir uns von den unterschiedlichsten Dingen. Morgens das lauthals schreiende Kind in der S-Bahn, sowieso die Menschen die beim Aussteigen aus der Bahn im Weg stehen, die Frau an der Kasse vor uns die ewig nach passendem Kleingeld sucht und am Ende doch keines findet, der Nachbar, der seine Anlage wieder auf das Maximum aufgedreht hat.


+ Sommeraktion +

Wir schnell uns eine Situation in Stress geraten lässt, das hängt von unserer inneren Gelassenheit ab. Du selbst kennst dies wahrscheinlich von dir. Sind wir im Urlaub, ist es uns völlig egal, dass der Einheimische vor uns ewig an der Kasse braucht und anschließend noch einen Schwatz mit der Kassiererin hält, ehe wir an der Reihe sind. Kaum zuhause angekommen, könnten wir hingegen bei einer solchen Situation ausrasten.

Gelassenheit ist eine Lebenseinstellung, die jeder lernen kann

Wie wir auf eine bestimmte Situation reagieren, die im Grunde negativ ist, das ist unsere eigene Entscheidung. Uns hat jemand den Parkplatz weggeschnappt? Automatisch heben wir unsere Hand in die Luft, legen einen bösen Blick auf, schimpfen und signalisieren dem anderen Autofahrer durch Hupen und wilde Gestikulation, dass wir ihn am liebsten erwürgen würden.

„Ich kann nicht anders, ich fahre einfach direkt aus der Haut“, so oder ähnlich klingt meist die Erläuterung wenig später für diese Verhalten. Wir bezeichnen uns als „impulsiv“, vielleicht auch manchmal ein wenig aufbrausend.

Doch weshalb verfallen wir überhaupt immer wieder in dieses Verhalten, dass wir uns von verschiedenen Situation derart aus der Ruhe bringen lassen? Oftmals handelt es sich einfach um einen gewohnten Automatismus. Wir alle wissen, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Kommt es zu einer Situation, in der wir früher immer mit den Augen gerollt haben, verfallen wir sofort wieder in diese Rolle und legen direkt den genervten Blick auf.

Zudem ist Schimpfen eine wirklich wunderbare Angelegenheit, um Smalltalk zu halten. So denken zumindest viele. Zwar wird über ein negatives Erlebnis diskutiert, sei es der Parkplatzmangel, die Fahrradfahrer, die immer bei Rot über die Ampel fahren oder der Orthopäde, bei dem drei Stunden Wartezeit keine Seltenheit sind, doch immerhin gibt es ein Gesprächsthema. Und gemeinsam meckern verbindet.

Gelassenheit lernen

Wer Gelassenheit lernen will, der muss sich in Toleranz üben

Gelassener werden wir vor allem dadurch, dass wir anderen Menschen und deren Verhalten gegenüber toleranter werden. Unsere Eltern geben uns stets überflüssige Ratschläge, obwohl wir seit Jahren ausgezogen sind, wodurch wir uns nicht ernst genommen fühlen? Sie wollen uns damit sicher nicht nerven, sondern meinen es nur gut.

Das Kind in der Bahn schreit und schreit und die Mutter unternimmt scheinbar gar nichts? Manchmal hilft bei einem weinenden Kind nichts mehr, als es einfach auf dem Arm zu halten und nichts zu tun. Zudem leidet die Mutter des Kindes garantiert wesentlich mehr als wir selbst, zumal der gesamte Zug sie hasserfüllt anstarrt.

Leider wollen wir gerade in Stresssituationen oftmals die Situation des anderen gar nicht nachvollziehen können, sondern uns lieber in Rage üben. Wir sehen: Ob wir gelassen sind, ist unsere eigene Entscheidung.

Gelassenheit lernen, indem wir problematische Situationen nicht persönlich nehmen

Wir werden beim Bäcker übersehen und ein Kunde, der nach uns gekommen ist, wird vor uns bedient? Der Chef kommt morgens in das Büro hineingestürmt und brüllt uns an? Auf der Straße werden wir von einem Fußgänger angerempelt?

Nichts dieser Dinge richtet sich gegen unsere Person selbst.

Halte dir immer vor Augen, dass das Verhalten der anderen auch nur die anderen betrifft. Es ist deren schlechte Laune, deren Zorn, deren Unaufmerksamkeit, deren Ignoranz, die du zu spüren bekommst. Doch nichts davon trifft dich, weil du nicht gut genug bist, gewisser Anforderungen nicht erfüllst, nicht liebenswert bist o.Ä.

Mach daher das Problem des anderen nicht zu deinem. Die schlechte Laune, die dein Chef an dir gerade auslässt, betrifft ihn alleine. Lass dich davon nicht ebenfalls herunterziehen.

Gelassenheit lernen

Gelassenheit lernen wir dadurch, dass wir uns mehr Ruhe gönnen und unseren eigenen Rhythmus entwickeln

Wer morgens den Wecker drei Male oder noch mehr weiterstellt, viel zu spät aufsteht, keine Zeit mehr für seine Morgenroutine hat und direkt gestresst in den Tag startet, der verliert schon zu Beginn des Tages seine Gelassenheit.

Gelassenheit hängt eng damit zusammen, wie wir das Verhalten anderer bewerten, wie persönlich wir dieses nehmen und ob wir bereit sind, uns in andere Menschen hineinzuversetzen. Doch im gleichen Maße entscheidend ist ebenfalls, dass wir einen eigenen Rhythmus für uns selbst entwickeln, der uns gut tut. Oftmals haben wir das Gefühl, von außen dazu gezwungen zu werden, immer alles „schnell schnell“ zu erledigen.

Wer sich für den Feierabend viel zu viele Aufgaben vornimmt, der kommt erschöpft nach Hause, lässt sich aufs Sofa fallen und kann kaum abschalten. Viel sinnvoller ist es, die Aufgaben, die wir erledigen wollen, auf mehrere Tage aufzuteilen und zwar so, dass diese uns nicht überfordern.

Verabschiede dich auch von dem Gedanken, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen. Multitasking ist ein Frauending? Falsch, Multitasking ist niemandes Ding. Wer seine Aufmerksamkeit versucht auf mehrere Dinge gleichzeitig zu lenken, der kann sich auf nichts davon richtig fokussieren und benötigt am Ende wesentlich mehr Zeit für die Aufgaben, als wenn er diese nacheinander erledigt hätte.

Wer Gelassenheit lernen will, sollte auch mal an sich selbst denken

„Was für ein Egoist“, das sind ganz schön negative Worte, nicht wahr? Dabei denken wir im Alltag viel zu wenig an uns selbst. Wir husten uns die Seele aus dem Leib? Egal, der Auftrag muss für den Kunden fertiggestellt werden. Also opfern wir uns, gehen dennoch zur Arbeit und stecken alle Kollegen an.

Wir hatten seit Wochen keinen ruhigen Abend mehr für uns, obwohl wir uns einfach nur noch danach sehnen, mal alleine zu sein und die Ruhe zu genießen? Aber die Freundin hatte gefragt, ob wir am Wochenende mit ihr auf ein Open Air Konzert gehen wollen und natürlich haben wir zugesagt, einfach weil wir ein guter Freund sein wollen?

Dann müssen wir lernen, „nein“ zu sagen. Unsere eigenen Bedürfnisse sind nicht minder wichtig als die anderer Menschen. Wir können es sowieso niemals allen Menschen recht machen. Irgendjemand wird immer unzufrieden sein. Doch muss es sich bei dieser unzufriedenen Person immer um uns selbst handeln?

Gelassenheit lernen

Wir müssen Verantwortung für unser eigenes Seelenleben übernehmen

Hierbei handelt es sich um einen entscheidenden Aspekt, an dem viele Menschen regelmäßig scheitern. Zwar wünschen wir uns Veränderung, doch es will uns einfach nicht gelingen, aktiv etwas dafür zu tun, dass wirklich die gewünschte Veränderung eintritt.

Immer wieder haben wir Ausflüchte. Wir reden uns ein, wie gerne wir schlank wären, während wir gerade die zweite Packung Schokolade verputzen. Wir wünschen uns, endlich bessere Noten in den Klausuren an der Uni zu bekommen, doch anstelle uns vor unsere Bücher zu setzen, verbringen wir den Abend doch wieder vor dem Laptop. Es ist die Falle der Komfortzone, die zuschnappt.

Genauso steht es um unsere Gelassenheit. Anstelle nur darüber zu reden, dass du gerne gelassener werden möchtest, musst du aktiv daran arbeiten, dir selbst mehr Zeit zu nehmen und nicht alles sofort persönlich zu nehmen.

Weshalb Gelassenheit dir auch beim Flirten zugute kommt

Wir umgeben uns am liebsten mit Menschen, die uns ein gutes Gefühl bereiten. Gehen wir nach einem Treffen nach Hause und können für uns sagen, dass wir schöne Stunden verbracht haben in denen wir Spaß hatten und die wir genossen haben, bezeichnen wir das Treffen als erfolgreich.

Eine Person, die jedoch ständig aus der Haut fährt, die die gesamte Zeit Hektik verbreitet, die immerzu im Stress ist, sorgt dafür, dass diese negativen Schwingen auf das Gegenüber abfärben.

Genau dies ist der Grund, weshalb auch beim Flirten und beim ersten Treffen Gelassenheit das A und O ist. Dass wir beim ersten Treffen ein wenig aufregt sind ist vollkommen normal. Doch anstelle dich von dieser Aufregung verrückt werden zu lassen, solltest du dich wieder in deine übliche Gelassenheit versetzen.

Denn stell dir doch mal vor, wie unangenehm euer Date wird, wenn du während der Fahrt mit der Bahn ausrastet, weil diese voll ist, wenn du den Kellner anraunst, weil es dir nicht schnell genug geht, wenn du auf der Straße angebettelt wirst und sofort herumbrüllst. Diese Dame wird sich garantiert kein zweites Mal mit dir treffen.

Du bist im Grunde ein sehr gelassener Mensch, doch du befürchtest, dass du vielleicht zu gelassen bist? Unter deinen Freunden bist du der letzte Single, der keine Partnerin an der Seite hat und bei dem die Themen Hochzeit und Familiengründung noch in weiter Ferne liegen? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, Frauen aktiv anzusprechen und kennenzulernen. Damit auch du die Richtige findest. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

Gelassenheit lernen – Weitere Tipps für deinen Alltag:

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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