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Manchmal wünschst du dir, du wärst etwas spontaner?

Pläne sind etwas Tolles. Sie geben uns das vermeintliche Gefühl von Sicherheit. Am liebsten planen wir daher eigentlich unberechenbare Dinge wie das Leben. Mit 25 Jahren den Universitätsabschluss in der Tasche haben, mit Ende zwanzig die große Liebe finden. Anfang dreißig heiraten.

Doch auch unser Alltag besteht aus mehr oder minder großen Plänen und Strukturen. Bis zu einem gewissen Grad erleichtern und diese, uns in unserem Tagesablauf zurecht zu finden und am Ende alles zu schaffen, was wir uns vornehmen.


Halten wir uns jedoch zu sehr an selbst auferlegten Strukturen fest, schränken wir uns maßgeblich ein.

Plötzlich sagen wir der Einladung der guten Freundin ab, weil wir uns vorgenommen hatten, Freitagabend endlich die Bilder aus unserem letzten Urlaub zu sortieren. Brunchen mit der Kollegin am Samstag? Auf keinen Fall. Samstagmorgen gehen wir schließlich zum Sport. Unter der Woche spontan mit den Kollegen ein Feierabendbier trinken gehen? Eher ungerne, nicht, dass wir eine Stunde zu wenig Schlaf bekommen.

Pläne sind schön und gut, wenn sie in unserem Alltag die Funktion eines Stützgerüsts werden. Empfinden wir stattdessen unsere Pläne als dicke Mauern, ähnlich einem Gefängnis, die keinerlei Option für unser Leben lassen, müssen wir allerdings dringend etwas verändern.

Spontanität trägt zum Lebensglück bei

Wer spontan ist, verspürt mehr Freude im Leben als Menschen, die in ihrem starren Gerüst aus Plänen festhalten und sich einschränken.

Je unerwarteter und spontaner unsere Handlungen sind, desto stärker brennen diese sich in unser Gedächtnis ein. Die schönsten Erlebnisse, die wir erfahren, waren oftmals spontane Aktionen.

Obwohl dies alles ganz fantastisch klingt, lassen wir dennoch zahlreiche Chancen ungenutzt an uns vorbeiziehen.

Aus Angst.

Warum begegnen wir Spontanität mit derart viel Angst? Lassen wir uns spontan auf etwas ein, können wir dies nicht im Voraus planen. Wir müssen aus unserer Komfortzone austreten. Wir wissen nicht, was auf uns zukommen wird. Genau dieser Schritt sorgt bei uns für ein flaues Gefühl in der Magengegend.

Wir werden schon alleine dann wesentlich spontaner, wenn wir uns angewöhnen, häufiger „Ja“ statt „Nein“ zu sagen. Wie oft wurdest du schon spontan eingeladen, bei einem Treffen dabei zu sein? Und wie oft hast du abgelehnt, obwohl es keinen richtigen Grund dafür gab? Stattdessen hast du sogar nach einer passenden Ausrede gesucht? Einfach nur, weil du dich abends der Langeweile hingeben wolltest?

Unser Leben bekommt bereits dann wesentlich mehr spontane Züge, wenn wir einfach mal häufiger „Ja“ statt „nein“ sagen. Doch genau daran scheitert es.

Spontanität geht oftmals mit einem starken Selbstbewusstsein einher

Je weniger wir uns selbst zutrauen, desto schwerer es uns fällt uns selbst anzunehmen, desto unspontaner sind wir auch. Mangelt es uns an einem starken Selbstgefühl, fühlen wir uns in zahlreichen Situationen unsicher. Diesem Gefühl der Unsicherheit versuchen wir zu entgehen, indem wir uns strikt an selbst auferlegten Plänen entlang hangeln.

Dabei haben wir verlernt, auf uns selbst bzw. unsere Intuition zu hören. Unsere Stimme meldet sich immer wieder mit Wünschen, doch wir lassen sie nicht zu Wort kommen und bringen sie zum Schweigen.

Manchmal handelt es sich hierbei um Kleinigkeiten, bei denen wir uns im Weg stehen. So haben wir beispielsweise auf dem Plan, jeden Samstagmorgen die Wohnung tipptopp aufzuräumen. Wie oft haben wir uns schon gedacht, dass gerade der Morgen die wertvollste Zeit des Tages ist und welch ein Gefühl von Freiheit sich in uns ausbreiten muss, wenn wir den Tag Morgens mit einer Radtour oder einer Jogging-Runde beginnen würden. Doch wir machen es nicht. Schließlich ruft der Haushalt.

Es sind selbstgeschriebene Regeln, die wir uns aufzwingen und durch die wir uns einschränken.

Es muss nicht alles perfekt sein

Vielleicht kennst auch du diese Menschen, die akribisch alles, was hätte spontan sein können, durchplanen. So auch den Urlaub. Es wird festgelegt, an welchem Tag was unternommen wird, welche Route gegangen wird und es werden sogar schon vorher Restaurants gegoogelt, die gut sein sollen.

Klar, ein bisschen Struktur ermöglicht, dass wir möglichst viele Eindrücke von der Stadt sammeln können. Gleichzeitig berauben wir uns um die Chance, uns einfach von dem Flair der Stadt treiben zu lassen.

Hier hilft es sich von dem Gedanken zu lösen, das unsere Freizeit perfekt und jeder Moment effektiv genutzt werden muss. Es ist unsere Freizeit! Hier zählt nicht Effektivität, sondern einzig, dass wir Spaß haben.

Zumal sich auch nicht alles planen lässt. Es ist gut und schön, dass für den Tag drei eine Kanu-Tour geplant war. Doch bei Gewitter und Sturm lässt sich diese schwerlich umsetzen.

Ist die Angst vor dem Risiko tatsächlich begründet?

Oftmals trauen wir uns nicht spontan zu sein, weil wir uns vor einem Risiko fürchten. Diese Angst wird in unseren Gehirn derart groß, dass sie sich übermächtig wie ein Neben über uns legt. Anstelle die Chancen der Spontanität zu sehen, sehen wir nur die Schwierigkeiten. „Was könnte alles passieren, wenn…?

Was könnte passieren, wenn wir spontan über das Wochenende nach Paris fahren?

  • Mit Sicherheit sind alle Hotels restlos voll
  • Ich werde im Straßenverkehr einen Unfall bauen
  • Garantiert stehen wir Sonntag auf dem Rückweg derart im Stau, dass wir abends nicht ankommen und ich am Montag nicht auf der Arbeit erscheinen

Was könnte passieren, wenn wir spontan den Sport ausfallen lassen und uns stattdessen mit Freunden, die wir seit Jahren nicht mehr gesehen haben, zum Grillen treffen?

  • Wir werden sofort Muskel abbauen und Aussehen wie ein Lauch
  • Alle im Fitnessstudio werden uns beim nächsten ansprechen, wo wir denn gewesen sein und ob wir nicht einmal im Leben etwas durchziehen
  • Einer unserer Freunde wird bestimmt wieder die eine Partnerin mitnehmen, die wir gar nicht ausstehen können

So oder so ähnlich sehen die Gedanken aus, die uns durch den Kopf gehen. Wir malen uns ausschließlich negative Szenarien aus und vergessen all das positive Potential, welches sich entfalten könnte, wenn wir denn einfach mal „Ja“ sagen.

Hier ist es sinnvoll sich selbst klar vor Augen zu führen, dass diese Schreckens-Szenarien niemals auf diese Weise auftreten werden.

Besonders im Liebesleben geht es nicht ohne Spontanität

Du fragst dich, weshalb dem so ist? Ganz einfach. Beim Flirten lässt sich nur schlecht etwas planen. Denke doch einfach an das letzte Gespräch, das du beispielsweise mit deinem Kollegen oder deinem Nachbarn geführt hast. Jedes Gespräch erfolgt immer spontan. Egal was wir äußern, wir wissen nie zu 10 Prozent, was der andere antworten wird oder in welche Richtung das Gespräch gehen wird.

Genauso ist es beim Flirten. Wer seine Chancen im Umgang mit Frauen verbessern will, der kommt nicht um den Schritt herum, aus seiner Komfortzone auszutreten, sich selbst zu überwinden und seine spontane Seite zum Leben zu erwecken. Falls du genau hierbei Hilfe benötigst, dann erkundige dich doch einfach bei uns nach einem Flirtcoaching. Unsere Flirtprofis zeigen dir gerne, wie es dir gelingt, in deinem Alltag attraktive Frauen kennenzulernen. Damit auch du die Richtige findest. Wir freuen uns auf dich!

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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