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Negative Gedanken lähmen und hemmen uns.

Jeder Mensch kennt sie: Negative Gedanken, die uns durch den gesamten Tag begleiten und uns immer wieder durch den Kopf schwirren. Gedanken, über die wir uns den Kopf zermartern, die uns lähmen, die unsere Laune herunterziehen, uns bedrücken und uns dazu bringen, uns einzuigeln.

Wer online nach Tipps sucht, der findet immer wieder den Ratschlag, negativen Gedanken etwas Positives abzugewinnen. Etwa, wer immer wieder an seine Exfreundin denkt, die ihn wegen eines anderen verlassen hat, der soll sich vor Augen halten, dass er ohne sie besser dran sei.


Das ist ein wahnsinnig guter Vorschlag, in der Theorie. In der Praxis ist er jedoch kaum umsetzbar. Weshalb sonst quälen sich täglich Millionen Menschen mit negativen Gedanken herum, wenn wir diese so leicht in Positive verzaubern könnten?

Negative Gedanken sind biologisch sinnvoll gewesen

Bis heute ist das menschliche Gehirn darauf trainiert, Negatives wesentlich stärker wahrzunehmen als Positives. Noch lange hängt uns ein Streit nach, während uns glückliche Momente längst nicht derart hartnäckig verfolgen. Doch warum ist dem eigentlich so? Warum kreisen uns immer wieder negative Gedanken durch den Kopf, jedoch nie Positive?

Ganz einfach: Dies hat das Überleben der Menschheit gesichert. Heute ärgern wir uns über allerlei. Über die Lästereien der Kollegin. Den braunen Fleck am Apfel, den wir im Laden übersehen haben. Den Brief der Vermieterin. Früher wurde der Mensch nicht einfach nur mit kleinen Ärgernissen konfrontiert, sondern mit Gefahren, die sein Leben bedrohten.

Schnee war nicht einfach lästig, weil man darauf ausrutschte. Schnee konnte den Kältetod bedeuten. Das Rascheln aus der Ecke nervt nicht einfach, weil es den Menschen aus den Schlaf gerissen hat. Es kündigte den Säbelzahntiger an, der uns bereits anvisiert hat und sprungbereit ist.

Hätte der Steinzeitmensch sich nicht stets auf das Negative fokussiert, hätten wir schlicht nicht überlebt. Dies erklärt auch, weshalb wir bis heute dazu neigen, uns Sorgen zu machen bezüglich Situationen, die neutral betrachtet relativ harmlos und unwichtig sind.

Auch heute noch haben negative Gedanken eine positive Funktion. Geht uns beispielsweise ständig der Streit mit der Partnerin durch den Kopf führt dies dazu, dass wir uns verstärkt Lösungen überlegen, wie wir diesen aus dem Weg räumen können.

Denken wir immer wieder an eine wichtige Prüfung, ein Bewerbungsgespräch oder eine vergleichbare Situation, sorgen diese negativen Gedanken dafür, dass wir uns umso intensiver vorbereiten. Auf diese Weise betrachtet haben negative Gedanken durchaus Sinn und Zweck, auch in der heutigen Zeit.

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Wir haben keinen starken Einfluss auf unsere Gedanken

Gedanken – Sie geistern uns ständig durch den Kopf und lassen sich wahrlich schwer ausschalten. Plötzlich erinnern wir uns an etwas, denken an etwas, fühlen eine vergangene Emotion, denken an früher Erlebtes. Obwohl wir immer wieder lesen, dass wir negative Gedanken verdrängen können, haben wir teilweise weniger Einfluss auf unser Hirn und unsere Gedanken, als uns lieb ist.

Natürlich können wir ganz bewusst an etwas anderes denken, wenn wir das vorher Gedachte verdrängen wollen. Doch wir können uns mehr oder weniger nicht dagegen wehren, wenn plötzlich ein neuer Gedanke durch unser Hirn sprudelt. Einen Gedanken zu verdrängen führt übrigens dazu, dass dieser meist noch stärker wird und uns umso häufiger heimsucht. Denn wer versucht, etwas zu verdrängen, der fokussiert sich genau auf diesen einen Gedanken.

Es ist wie mit der geliebten Süßigkeit während der Diät. Desto stärker wir uns den Kinderriegel verbieten, desto verbitterter wir das Süßigkeitenregal im Supermarkt meiden, desto stärker wird die Sehnsucht nach genau diesem Schokoriegel, bis wir nicht mehr widerstehen können.

Und wie wirst du nun deine negativen Gedanken los, wenn du diese nicht kontrollieren kannst?

Wir identifizieren uns mit unseren Gedanken. Und genau hierin liegt die Problematik. Das, was wir denken, stellt für uns die Wahrheit dar. Dabei entsprechen unsere Gedanken längst nicht der Realität.

Gedanken wie

  • Ich werde die Aufgabe niemals innerhalb der Frist schaffen
  • Ich bin nicht attraktiv
  • Andere Leute haben keinen Bock auf mich
  • Jeder ist besser als ich

Bei all diesen Gedankengängen, die vermutlich jeder von sich kennt, handelt es sich jedoch nicht um die Realität. Diese Gedanken entsprechen nicht der Wahrheit. Diese Gedanken sind das, was du insgeheim über dich selbst denkst.

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Baue eine Distanz zwischen dir und deinen Gedanken auf. Begreife, dass deine Gedanken dir durch den Kopf gehen, diese jedoch nicht die Wirklichkeit darstellen.

Versuche, deine Gedanken als ein Außenstehender zu beobachten.

Denke doch einfach mal darüber nach, was du gerade denkst. Was genau geht dir da eigentlich durch den Kopf? Vielleicht „Warum lese ich mir diesen Artikel durch?“, „Ich sollte längst für meine Klausur lernen, stattdessen lenke ich mich ab“, „Was esse ich eigentlich gleich zu Mittag?“ „Am besten esse ich gar nichts, ich bin sowieso zu dick“.

Beobachte doch einfach mal, was dir so durch den Kopf geht. Was auch immer dir während des Lesens dieser Sätze durch den Kopf gegangen ist, du hast sie gerade beobachtet. Dadurch gewinnst du eine andere Haltung zu diesen.

Nicht immer haben wir Einfluss darauf, was uns durch den Kopf geht und welche Gedanken unser Hirn sich ausspinnt. Aber wir können die Gedanken wie ein Außenstehender beobachten. Gelingt uns dieser Schritt, entsteht eine Distanz zwischen uns selbst und dem, was wir denken. Uns wird klar, dass die Gedanken gar nicht der Realität entsprechen.

Verurteile dich auch nicht für die Gedanken, die du hegst. Dir geht in der Straßenbahn der Gedanke durch den Kopf, dass das schreiende Baby dich derart nervt, dass du es am liebsten packen würdest? Denke das nicht einfach. Beobachte diesen Gedanken. Führe dir vor Augen, dass du dies gerade denkst.

Und vor allem: Verurteile dich nicht dafür. Du darfst diesen Gedanken haben, denn wie wir bereits wissen, entsprechen unsere Gedanken nicht der Realität. Nur, weil dir dieser Gedanke durch den Kopf geht, bedeutet dies schließlich nicht, dass du tatsächlich handgreiflich wirst.

Was du unternehmen solltest, wenn negative Gedanken in dir aufkommen

Der erste Schritt sollte also für dich immer darin bestehen, dich nicht innerlich von diesen Gedanken zerfressen zu lassen, sondern diese zu beobachten.

Daneben gilt es herauszufinden, welche negative Gedanken immer wieder in dir aufkommen und dir das Leben schwer machen. Ist es die Angst, zu versagen? Ist es der Glaube, nicht dem Schönheitsideal zu entsprechen? Ist es die Befürchtung, niemals eine dich liebende Partnerin zu finden?

Anschließend kannst du nach zahlreichen rationalen Argumenten Ausschau halten, mit denen du deinen Gedanken widersprechen kannst. Du glaubst wieder, dass du nicht attraktiv bist? Dann setz dich mit genau diesem Gedanken auseinander. Was bedeutet Attraktivität überhaupt? Findet jeder Mensch dieselben Merkmale attraktiv? Was finde ich selbst attraktiv?

Die Beantwortung dieser Fragen wird deine Gedanken um ihre Macht berauben.

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„Was bedeutet Attraktivität?“ Dafür gibt es keinen Maßstab. Die einen Frauen finden Südländer attraktiv, andere stehen auf einen französischen Akzent, wieder andere lieben Männer mit Bart. Damit ist auch direkt die zweite Frage beantwortet.

Daneben hast du die Option, deine Gedanken umzuformen. Umzuformen von „Ich bin nicht attraktiv genug für Frauen“ in „Ich habe gerade den Gedanken, dass ich nicht attraktiv genug bin“.

Du wirst immer wieder in deinem Leben negative Gedanken haben. Dies wirst du nicht vermeiden können. Doch du kannst deinen Umgang mit diesen verändern dahingehend, dass diese weniger Macht auf dich haben und du sie daher schneller loswirst.

Du hegst vor allem bezüglich deiner Partnersuche negative Gedanken? Du sehnst dich schon lange nach einer festen Freundin, doch du lernst kaum Frauen kennen, da du eher der schüchterne Typ bist?

Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, deine Schüchternheit hinter dir zu lassen, deine negativen Gedanken zu überwinden und endlich aktiv den Kontakt zu Frauen zu suchen. Damit auch du glücklich wirst. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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