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Psychologie einfach erklärt Teil 2: Das Selbstbild

Das eigene Selbstbild

Um was handelt es sich dabei überhaupt und weshalb ist es so wichtig für uns?

Die Psychologie bezeichnet als das Selbstbild jenes Bild, welches ein jeder Mensch von sich selber hat. Unser Selbstbild hängt somit davon ab, wie wir uns selber wahrnehmen. Daneben gibt es noch das sogenannte Idealbild, welches ebenfalls jeder von uns vor Augen hat. Ein großer Teil der Menschheit strebt danach, sich diesem Idealbild Stück für Stück anzunähern.


Dies erklärt, weshalb sich tagtäglich Menschen dazu aufraffen, sich im Fitnessstudio zu quälen und weshalb Frauen morgens noch früher aufstehen als sie müssten, um sich noch schminken zu können. Je ähnlicher wir mit unserem Selbstbild unserem Idealbild sind, desto zufriedener und glücklicher fühlen wir uns.

Hierin birgt sich allerdings auch eine Gefahr. Manche Menschen haben Idealbilder vor Augen, welche sie niemals erreichen können. Eine Frau mit sehr großem Busen wird niemals ohne eine Op unglaublich kleine und straffe Brüste bekommen, egal wie sehr sie abnimmt. Klaffen ein Leben lang das Selbstbild und das Idealbild meilenweit auseinander, führt dies zu einem geringen Selbstwertgefühl, mangelnden Selbstvertrauen und wenn es ganz schlimm kommt, zu Depressionen.

Wir müssen unser Leben in die Hand nehmen

Damit dieser Fall nicht eintritt müssen wir Menschen lernen, unser Idealbild zu ändern. Wir sollten daher lernen, uns von jenen Wünschen zu verabschieden, von welchen wir wissen, dass wir diese niemals erreichen können, wie z.B. kleiner zu sein, oder unglaublich kräftigeren Bartwuchs zu haben. Denn stellen wir plötzlich fest, dass wir bis auf dieses eine kleine Detail unser Idealbild schon erreicht haben, bekommen wir eine ganz andere Einstellung zu uns selber.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man sich nicht mehr zutrauen sollte, Dinge im Leben zu verändern. Wer mit seiner Figur nicht zufrieden ist sollte auf alle Fälle seine Ernährung umstellen und wieder vermehrt Sport treiben, schließlich kann Übergewicht der eigenen Gesundheit enorm schaden. Wer gerne mehr Sprachen fließend sprechen können möchte, sollte seine Scheu davor verlieren, nochmals die Schulbank zu drücken.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Angebote für Erwachsene, welche es ermöglichen, sich auch im höheren Alter eine Sprache anzueignen. Wer beruflich nicht zufrieden ist sollte endlich den Mut fassen, sich an den PC zu setzen, Bewerbungen zu schreiben und diese zu verschicken.

Wir sind durchaus in der Lage, unser Leben selber in die Hand zu nehmen, wenn wir nur wollen. Wichtig ist jedoch die gesamte Zeit, dass wir Ziele vor Augen haben, welche auch erreichbar sind. Setzen wir unser Ziel derart hoch an, dass es von Beginn an utopisch ist dieses zu erreichen, demotivieren wir uns selber.

Selbstbild

Das Selbstbild und das Selbstwertgefühl hängen eng miteinander zusammen

Haben Menschen ein positives Selbstbild von sich, strahlen sie dies auch nach außen aus. Ist jemand jedoch mit sich selber nicht im Reinen, äußert sich dies schnell durch Minderwertigkeitskomplexe. Dies bedeutet, dass unser Selbstbild entscheidenden Einfluss darauf nimmt, wie wir anderen Leuten gegenübertreten und welchen Eindruck wir bei diesen Personen hinterlassen. Dieses negative Selbstbild verhindert, dass wir Selbstbewusstsein aufbauen. Stattdessen werden wir stets in unserer vorhandenen Meinung bestätigt. Wir geben dir einige Beispiele:

  1. Ein junger Mann läuft über die Straße.
    Sein Selbstbewusstsein hat in den letzten Monaten schwer gelitten, da er von Akne betroffen ist. Jedes Mal, wenn er spürt, dass er angeblickt wird, schämt er sich für seine Haut und vermeidet den Blickkontakt. Dass die Frau auf der anderen Straßenseite in ihm einen sehr gut gekleideten und zudem noch durchtrainierten Mann sieht, kommt ihm nicht mal ansatzweise in den Sinn.
  2. Wir fühlen uns auf unserer Arbeit überfordert.
    Ständig haben wir Angst in Anwesenheit eines Kollegen oder gar des Chefs zu versagen. Klingelt das Telefon und es befindet sich ein Kunde am anderen Ende der Leitung, rast das Herz wie wild. Das neue Programm am Computer überfordert uns komplett. Der Chef betritt den Raum und erklärt uns, dass heute Abend eine Einführung in das neue Programm stattfindet, welche wir besuchen sollen. Anstelle unsere Chance zu erkennen, dass dies die ideale Möglichkeit ist um das Programm endlich zu verstehen, lassen wir den Kopf hängen. Wir denken nur an die Überstunden und fühlen uns noch mehr als Versager, weil unser Chef uns offensichtlich nicht zutraut, dass Programm alleine zu bedienen.

Diese Beispiele zeigen, dass wenn wir uns selber nichts zutrauen und uns als Pechvogel wahrnehmen, wir dies auch in jeder Situation durch unsere eigene Wahrnehmung bestätigt bekommen. Dadurch fühlen wir uns noch schlechter als zuvor und verkriechen uns. Denn alleine in unserer Wohnung kann uns nicht passieren.

Selbstbild

Ohne ein positives Selbstbild können wir kein glückliches Leben führen

Unser negatives Selbstbild und unser geringes Selbstbewusstsein müssen allerdings nicht für immer bleiben. Hierfür ist es wichtig, nicht alles zu stark an sich selber heranzulassen. Die Kollegin stürmt morgens in das Büro und gibt erst einmal einen fiesen Kommentar von sich? Gut, dann ist dem so. Ihre schlechte Laune liegt nicht an uns, deshalb sollte uns auch ihr Kommentar nicht weiter kümmern.

Negative Kommentare sollten an uns abprallen, anstatt dass wir uns diese immer sehr zu Herzen nehmen und uns von diesen herunterziehen lassen. Gleichwohl müssen wir lernen, ehrlich gemeinte Kritik davon zu unterscheiden. Rät uns ein Freund, dieses giftgrüne T-Shirt nicht unbedingt zur Hochzeit eines Kumpels anzuziehen, dann macht er dies gewiss nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil er möchte, dass wir gut aussehen und einen bestmöglichen Eindruck hinterlassen. Bittet uns die Kollegin, den Fehler in dem Artikel abzuändern, sagt sie dies nicht aus Gehässigkeit, sondern weil sie uns unterstützen möchte.

Dein Selbstbild beim Flirten

Übrigens: Gerade beim Flirten ist dein Selbstbild entscheidend. Fühlst du dich selber in deiner Haut wohl und bist zufrieden mit dir, gehst du wesentlich entspannter auf das andere Geschlecht zu als wenn du von Selbstzweifeln geplagt bist. Trau dich und geh häufiger auf Frauen zu! Du wirst schnell feststellen, dass Frauen sehr positiv überrascht sind wenn du sie im Alltag ansprichst, da sie dies nicht gewohnt sind und sie es zu schätzen wissen, dass du dich überhaupt getraut hast. Mit jedem Erfolg wirst du selbstsicherer, wodurch auch dein Selbstbewusstsein steigt.

Wir müssen uns wieder ein gesundes Selbstbild aneignen. Zudem benötigen unbedingt ebenfalls ein erreichbares Idealbild. Wenn wir mit einem gestärkten Selbstbewusstsein auftreten spüren wir auch, dass unser Umfeld ganz anders auf uns reagiert. Zudem ist es wichtig, dass wir uns nicht durch alle Sprüche auf der Welt herunterziehen lassen. Längst nicht alles ist persönlich gemeint, auch wenn dies manchmal so bei uns ankommt.

Du hast ebenfalls Probleme mit deinem Selbstwertgefühl und traust dich daher nicht, mit Frauen zu sprechen? In einem Flirtseminar zeigen dir unsere Flirtexperten, wie du deine Schüchternheit überwindest. Sie zeigen dir die wichtigsten Kniffe, welche du beim Flirten benötigst und helfen dir dabei, in deinem Alltag auf Frauen zuzugehen und sie anzusprechen.

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