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Manche Momente im Leben fühlen sich an wie ein Faustschlag in die Magengegend. Mit Anlauf. Es ist ein herber Rückschlag. Oder eine riesige Enttäuschung. Wir fühlen uns vom anderen enttäuscht, im Stich gelassen, ausgenutzt. Oder wir sind wütend auf uns selbst und verlieren uns in Selbstzweifeln.

Wie mit einer Niederlage umgehen?

Eine vergeigte Prüfung, die Kündigung im Job oder vom Partner betrogen werden: Das Gefühl, eine Niederlage durchstehen zu müssen, kann durch die unterschiedlichsten Situationen ausgelöst werden.


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Viele Ratgeber geben immer wieder dieselben Ratschläge. So etwa

  • Durch Fehler lernen wir
  • Eine Niederlage macht dich stärker
  • Klasse, nutze den Moment, um dich selbst zu reflektieren

Wunderbar. Diese Ratschläge helfen uns natürlich sofort, dass unsere Tränen versiegen, die Wut sich in Rauch auflöst und das Gefühl von Panik, Eifersucht, Hass etc. einfach verschwinden.

Nicht.

Die Intention dieser Ratschläge ist gut gemeint, doch sie helfen uns nicht wirklich weiter. Liegen wir am Boden fühlen sich diese Tipps einfach so an, als würde weiterhin auf uns eingetreten werden.

Lass dich von der Krise nicht einnehmen

Hilfreicher ist es, stattdessen erst einmal einen kühlen Kopf zu bewahren. Gerade dies fällt zu Beginn einer Kriese schwer. Unsere Gedanken kreisen nur noch um das Problem. Wir können uns auf nichts anderes mehr konzentrieren. Und damit verlieren wir uns in einem Strudel aus Negativität.

In einer derartigen Situation fällt es besonders schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Doch genau den benötigen wir jetzt. Feste Strukturen und Routinen helfen, dass wir den Alltag einigermaßen unbeschadet überstehen.

Manche Menschen lassen sich aufgrund einer privaten Krise, etwa der Trennung, krankschreiben und gehen nicht zur Arbeit. Ob wir diese Option wahrnehmen, hängt immer von der eigenen Persönlichkeit ab. Manche Personen wissen, dass sie nicht arbeitsfähig sind, weil sie sich wie ohnmächtig fühlen. Für andere hingegen stellt die Arbeit eine gute Ablenkung dar. Sie würden zugrunde gehen, wenn sie nur zuhause sitzen würden, da sie dann den gesamten Tag grübeln würden.

Ja, aus Fehlern lässt sich lernen

Der allgemeine Tipp, die vermeintliche Niederlage als Chance zu sehen etwas zu lernen, ist natürlich durchaus richtig. In dem Moment, wenn uns der Partner allerdings offenbart, dass er uns bereits seit drei Jahren betrügt und dabei sogar ein Kind gezeugt wurde, werden wir nicht antworten

„Oh, das ist interessant. Hat meine Eifersucht dazu beigetragen, dass du zu einer anderen Frau gegangen bist, oder gab es andere Schwierigkeiten in unserer Beziehung, die dazu geführt haben?“

Aus der Niederlage lernen wir erst dann, wenn wir zu dieser Abstand gewonnen haben. Hier muss fast immer einfach Zeit vergehen.

Der Umgang mit einer Niederlage

Eine Niederlage macht uns nicht zu einem Versager

Es gibt etwas, was wir unbedingt lernen müssen. Wer versagt, ist nicht deshalb ein Versager. Was sich leicht dahersagen lässt, ist allerdings nur schwierig zu begreifen.

Nur weil

  • wir verlassen wurden, sind wir deshalb nicht nicht liebenswert
  • weil wir das Projekt nicht geschafft haben, sind wir nicht dumm
  • weil wir uns nicht getraut haben, eine Frau anzusprechen, werden wir für immer alleine bleiben
  • wir eine Diät nicht durchgezogen haben, sind wir keine Verlierer

Wer sich dessen bewusst ist dem fällt es leichter die nötige Distanz zu der Niederlage zu gewinnen. Diese Distanz wird es später ermöglichen, tatsächlich daraus etwas zu erlernen. Im Moment hilft uns die Distanz einfach dahingehend, dass wir, trotz Niederlage, im Alltag funktionieren.

„Funktionieren“, ein grausames Wort, nicht wahr? Doch unser Funktionieren sorgt dafür, dass unser Leben nicht völlig aus den Fugen gerät.

Stell dir vor, du wirst verlassen oder wurdest gekündigt. Anstelle jetzt wie auf Autopilot weiter zu machen und aus der gemeinsame Wohnung auszuziehen oder dich auf neue Stellen zu bewerben,

  • verlässt du das Haus nicht mehr
  • gibst dich der Enttäuschung hin
  • meldest dich bei deinen Freunden nicht mehr
  • gehst deinen Hobbys nicht mehr nach

Dann sind wir am Ende viel weiter am Boden, als wenn wir erst einmal nur funktioniert hätten, um die Emotionen zu einem späteren Zeitpunkt zuzulassen.

Aus diesem Grund ist es so unheimlich wichtig, den eigenen Selbstwert nicht von der eigenen Leistung abhängig zu machen. Dies lässt die nötige Distanz entstehen.

Begegne dir selbst positiv

Gerade in schwierigen Situationen sind wir zahlreichen Selbstzweifeln ausgesetzt. Dies ist der Fall, weil, wir eben erörtert, es uns oftmals nicht recht gelingen mag, unser Scheitern von uns als Persönlichkeit abzugrenzen.

Gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass wir uns mit Selbstliebe anstelle von Selbsthass begegnen. Natürlich werden uns immer wieder negative Gedanken aufkommen. Mitten in einer Lebenskrise lassen sich negative Emotionen nicht einfach abschalten. Doch wenn wir uns dabei erwischen, dass wir uns im Sumpf der Negativität verlieren, dann müssen wir unseren Fokus umlenken.

Reflektieren findet statt, wenn die Niederlage nicht mehr aktuell ist

Ja, natürlich ist der möglich, die Niederlage als Chance für Reflexion zu sehen. Jedoch erst, wenn wir einen gewissen Abstand gewonnen haben.

Zur Selbstreflexion gehört es auch dazu, sich mit seinen eigenen Fehlern und Schwachpunkten auseinanderzusetzen. Was habe ich falsch gemacht? Wann hätte ich anders reagieren können? Welcher Fehler hat dazu beigetragen, dass alles so gekommen ist, wie es passiert ist?

Doch auch hier sollten wir im Hinterkopf behalten: Kein Mensch ist fehlerfrei. Weil wir einen Fehler gemacht haben bedeutet dies nicht, dass wir nichts wert sind.

Aus Fehlern zu lernen ist das eine, doch sich nur noch auf Fehler zu konzentrieren ist mehr als kontraproduktiv.

Aus diesem Grund sollten wir unsere Reflexion ebenfalls dahingehend nutzen, eine neue Richtung für uns selbst und unser Leben festzulegen. Vielleicht stellen wir im Nachhinein fest, dass wir uns auf einem Irrweg befunden haben? Oder wir ohnehin in einer Sackgasse gelandet wären? Dann haben wir jetzt die Chance, unserem Leben eine völlig neue Richtung zu verpassen.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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