Bist du ein Mann oder eine Frau?
Männer klicken hier und Frauen klicken hier

Was ist Empathie überhaupt?

Wann haben wir das Gefühl, dass ein Mensch besonders empathisch ist? Weshalb wurde uns kürzlich vorgeworfen, absolut nicht empathisch zu sein?

Empathie beschreibt das Vermögen, sich in adere Meschen hineinversetzen zu können. Wer empathisch ist, der ist in der Lage, die Gedanken des anderen zu verstehen und nachzuvollziehen, obwohl er sich nicht in dessen Situation befindet.


+ Sommeraktion +

Empathie ist übrigens nicht dasselbe wie Mitgefühl. Denn Empathie beschreibt nicht, wie wir auf die Situation anderer reagieren. Stattdessen beschreibt Empathie lediglich, dass wir die Gedanken anderer wahrnehmen und diese als solche verstehen. Wie wir darauf reagieren, steht auf einem anderen Blatt und hat nichts mit der Empathiefähigkeit selbst zu tun.

Doch wie entsteht überhaupt Empathie?

Im Hirn des Menschen befinden sich zahlreiche Spiegelneuronen. Erzählt uns das Gegenüber von der schwierigen Situationen mit der erkrankten Mutter, befähigen uns die Spiegelneuronen, diese Situation gedanklich nachzuahmen.

Obwohl wir nicht vom Gegenüber wortwörtlich darüber informiert wurden, wie er sich fühlt, können wir uns trotzdessen vorstellen, wie er fühlt.

Weshalb Empathie in unserer Gesellschaft derart von Bedeutung ist

Warum ist es überhaupt wichtig, empathisch zu sein? Was nützt es uns, wenn wir verstehen, wie der andere fühlt?

Durch Empathie ist es uns überhaupt erst möglich, ein friedliches Miteinander zu führen. So erleichtert Empathie die Kommunikation miteinander.

Haben wir oftmals bei Streitigkeiten mit einer ganz bestimmten Person immer wieder das Gefühl, gegen eine Wand zu sprechen und einfach nicht verstanden zu werden, haben wir es meist mit einem Empathie-Problem zu tun. Beide Parteien sind nicht in der Lage, die Gedanken des anderen wahrzunehmen, da sie sich direkt angegriffen fühlen und in den Gegenangriff übergehen.

Besonders häufig lässt sich dies bei Partnerschaften beobachten, die auf das Ende zugehen und bei denen die Kommunikation nur noch aus Vorwürfen besteht.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass generell alle Beziehung zwischen Menschen auf Empathie aufbauen. Sind wir empathisch, gelingt es uns, Streitigkeiten frühzeitig einzudämmen, da wir in der Lage sind, das Gesagte des anderen wahrzunehmen, ohne direkt eine Vorwurf herauszuhören.

Konflikte lasse sich umso einfacher lösen, je mehr die Beteiligten bereit sind, die andere Person zu Wort kommen zu lassen. Dies bedeutet allerdings ebenfalls, dass wenn zu viele Emotionen involviert sind, dies oftmals nicht funktioniert.

Empathie hilft uns, zu erkennen, wie das Gegenüber tatsächlich tickt. Schnell merken wir ebenfalls, worin die Eigenheiten und Macken des andere bestehen. Anstelle davon genervt zu sein, sind wir dann allerdings in der Lage, diese einfach wahrzunehmen.

Je empathischer wir sind, desto besser gelingt es uns zudem, unser eigenes Verhalten zu reflektieren. Zu sich selbst ehrlich zu sein fällt alles andere als leicht. Natürlich wissen wir um unsere vermeintlichen Macken und Fehler. Doch wenn wir uns diese eingestehen und auch tatsächlich an uns akzeptieren, gelingt es uns ebenfalls, an diesen Punkten erfolgreich zu arbeiten.

Wer empathisch ist, kommt einfacher durchs Leben

Je mehr uns Empathie liegt, desto leichter fallen uns zwischenmenschliche Kontakte. Bei Streitigkeiten fühlen wir uns nicht überfordert, sondern sind in der Lage, ruhig zu bleiben. Gleichzeitig sind auch wir selbst fähig, unsere Gefühle auf ruhige Art und Weise mitzuteilen.

Je emphatischer wir sind, desto sympathischer werden wir auch von unserem Umfeld wahrgenommenem. Besonders empathische Mesche sind daher meist sehr beliebt.

Auch auf beruflicher Ebene ist Empathie ein großer Vorteil. Egal ob im Gespräch mit dem Chef oder während der Besprechung mit Kollegen: Registrieren wir die Gedanken und Bedenken des anderen, können wir auf diese völlig neutral eingehen und sie aus dem Weg schaffen.

Jeder kann empathisch sein!

Jeder Mensch ist in der Lage, Empathie zu zeigen und zu entwickeln. Manche sind mit dieser Gabe besonders gesegnet, anderen fällt es ein wenig schwerer, ihre empathische Seite in sich zu wecken.

An dieser Stelle möchten wir daher einige Tipps präsentieren, wie die eigene Empathie gefördert werden kann.

Wie du empathischer wirst

Bist du in der Lage, dich vor anderen zu öffnen? Den Menschen zu erzählen, was dir wichtig ist, was dich bewegt, was in dir vorgeht? Oftmals sind wir nicht bereit, derartige Gedanken und Emotionen mit anderen zu teilen aus Angst, verletzt oder dafür verurteilt zu werden.

Doch du wirst sehen: Öffnest du dich selbst, wird sich auch dein Gegenüber öffnen. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass die andere Person merkt, dass sie dein Vertrauen genießt und sie dir dadurch ebenfalls ihr Vertrauen schenkt.

Bei Empathie geht es nicht immer um das Gesagte. Schließlich antworten wir fast immer auf die Frage, wie es uns gehe mit einem „gut“. Selbst dann, wenn in der vorherigen Nacht sich unsere langjährige Freundin von uns getrennt hat, wir ausgeraubt wurden und unser Haus niedergebrannt ist.

Fällt es dir schwer zu erkennen, wie sich dein Gegenüber fühlt, kann es daher ebenfalls hilfreich sein, auf Mimik und Gestik zu achten.

Zudem ist es auch jederzeit erlaubt, einfach direkt nachzufragen. Denn auf die Frage „Und wie geht es dir wirklich?“ kommt meist eine ganz andere Antwort als das altbekannte „gut“.

Empathie und Flirten – So punktest du beim anderen Geschlecht

Der Flirt ist ein lockeres Spiel, bei dem beide auf neckende Weise herausfinden, wie groß das Interesse des anderen ist. Auf humorvolle Weise nähern wir uns an und testen, ob daraus mehr entstehen könnte.

Du ahnst bereits, dass es daher auch in deinem Liebesleben von enormer Bedeutung ist, ob du empathisch bist, oder eben nicht.

Deine Empathie ermöglichst es dir, besser zu verstehen, was die Frau dir gegenüber wirklich durch das Gesagte ausdrücken möchte. Achtest du weiterhin auf ihre Körpersprache, ihre Gestik und Mimik wirst du schnell erfahren, wie sehr sie dir vertraut und wie nahe du ihr bereits kommen darfst.

Unsere Spiegelneuronen im Hirn führen auch dazu, dass beide gegenseitig das Verhalten des anderen spiegeln. Dies ist etwa der Fall, wenn sie nach ihrem Glas greift und er es ihr wenige Sekunden später gleich tut.

Übrigens: Erst durch Empathie wird es dem Menschen möglich, die Flirtsignale die das Gegenüber aussendet, auch als solche zu verstehen und dementsprechend darauf zu reagieren.

Vielleicht hast du beim Lesen des Textes das Gefühl bekommen, dass es dir an Empathie mangelt. Denn dir fällt es schwer, die Flirtsignale einer Frau zu erkennen und auch darauf zu reagieren. Wenn dies bei dir der Fall ist, solltest du dich unbedingt nach einem Flirtcoaching erkundigen. Unsere Flirtprofis helfen dir dabei, die Single einer Frau richtig zu verstehen und zeigen dir, wie du in deinem Alltag Frauen kennenlernen kannst. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

Hier findest du weiter Beiträge, die dich interessieren könnten:

Was ist Empathie?

Gefühlskälte – Die wichtisten Tipps zum besseren Umgang

Pessimistisch beim Flirten? Deine innere Einstellung ist entscheidend

 

Bewerte diesen Beitrag
[Anzahl: 0 Durchschnitt: 0]

Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.