Bist du ein Mann oder eine Frau?
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Du bist nicht gut darin auszudrücken, was du empfindest?

Gefühle zulassen und den eigenen Emotionen Ausdruck verleihen, das sind Fähigkeiten, die der Mensch bereits in seiner Kindheit erlernt. Weinen wir als Kind, nehmen unsere Eltern uns in den Arm und trösten uns. Auch sehen wir im Kindesalter, wie die Eltern selbst sich gegenseitig trösten und füreinander da sind.

Doch nicht jeder hat das Glück, derart liebende und herzliche Eltern zu haben. In manchen Familien ist es üblich, dass Gefühle nicht gezeigt werden. Weint das Kind, gibt es keine Umarmung, sondern es wird getadelt und ermahnt, stark zu sein und die Tränen zu unterdrücken.


Wer Emotionen unterdrückt, wirkt auf andere kühl

Gerade im Berufsleben gewöhnen wir uns an, unsere Emotionen nicht zu zeigen, sondern zu unterdrücken. Wer von seinem Chef angebrüllt wird, ist meist darum bemüht, keine Miene zu verziehen. Denn Gefühle zulassen und plötzlich vor dem Chef komplett ausrasten, das geht natürlich nicht.

Wer dieses Verhalten jedoch auch privat nicht ablegen kann, der wird oftmals von anderen Menschen vollkommen falsch eingeschätzt. Wir wirken kaltherzig, eingebildet, hochnäsig.

Übrigens: Nur weil Menschen keine Gefühle zeigen können, bedeutet dies nicht, dass sie keine Gefühle haben.

Gefühle zulassen wird in unserer Gesellschaft häufig als eine Schwäche betrachtet. Wir fürchten uns davor als ein Schwächling dazustehen, wenn wir zugeben, wie sehr uns die Trennung zugesetzt hat.

Also machen wir stattdessen einen auf harten Macker, der über die Ex herzieht, anstelle zuzugeben, dass wir Angst haben, nie wieder eine Frau zu finden, die zu uns passt.Wir teilen unserem Umfeld einfach nicht mit, was tief in unserem Inneren vor sich geht.

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Gefühle zulassen lässt sich erlernen

Wir haben ausschließlich dann Angst, unsere Gefühle zu zeigen, wenn wir uns selbst für diese Gefühle ablehnen. Wir fürchten uns davor zuzugeben, dass wir emotional von einer Frau abhängig sind und als ein Schwächling dastehen, wenn wir uns selbst deswegen für einen Schwächling halten. Nur deshalb sind wir insgeheim davon überzeugt, dass auch andere dies von uns denken könnten.

Der erste Schritt unsererseits sollte daher darin bestehen, dass wir unsere Gefühle zulassen, und zwar vor uns selbst. Denn genau dies stellt momentan die Ursache dafür dar, dass wir nicht in der Lage sind, vor anderen unsere Emotionen zu offenbaren.

Weshalb schämst du dich für das, was du empfindest? Warum solltest du keine Trauer, keine Angst, keine Wut, keine Enttäuschung verspüren dürfen? Weil du ein Mann bist und Männer keine Schwäche zeigen dürfen?

Was für ein Blödsinn. Genau diese Einstellung hat einen großen Teil der Männerwelt in Deutschland zu emotionalen Krüppeln werden lassen. Zeit, sich von dem Sprichwort „Indianer kennen keine Schmerz“ zu verabschieden.

Wer nicht einmal vor sich selbst Gefühle zulässt, der verkümmert emotional und ist eines Tages wirklich nicht mehr in der Lage, etwas zu spüren.

Konzentriere dich einfach mal ganz bewusst auf deine Gefühle

Jeder Mensch kennt bis zu einem gewissen Grad die Problematik, im Alltag einfach nur zu funktionieren. Wir führen Routinen aus. Wir lassen die Emotionen unserer Kunden nicht an uns heran. Das Generve der Kollegin blenden wir sowieso aus.

Jetzt wird es also Zeit, dass wir all diese Emotionen wieder zulassen. Dies gelingt dir mit der folgenden Übung. Nimm dir ganz bewusst Zeit für das, das du fühlst. Frage dich bei allem, wie du gerade fühlst.

Du fährst morgens im Zug. Neben dir sitzt eine Mutter, das Kind weint und schreit. Was fühlst du? Bist du genervt? Wirst du vielleicht sogar wütend, weil die Mutter scheinbar nichts dagegen unternimmt? Empfindest du Mitleid, weil die Mutter wahrscheinlich genauso leidet wie du? Siehst du das Baby und verspürst, trotz des Schreiens, eine Sehnsucht nach einer eigenen Familie?

Schäme dich nicht für das, was du fühlst. Egal ob es sich hierbei um Wut, Genervtheit oder Mitleid handelt. Alle Gefühle sind erlaubt.

Es ist Mittagspause. Du möchtest dir, wie du es gerne häufiger machst, bei dem Italiener um die Ecke dir eine leckere Pasta holen. Ausgerechnet heute ist es besonderes voll. Die Sonne scheint grell, du ziehst deine Sonnenbrille an. Was geht dir durch den Kopf?

Ärgerst du dich über die lange Schlange und denkst dir, dass du hättest doch zehn Minuten früher Pause machen sollen, da dann die Schlange kürzer gewesen wäre? Genießt du es, in der Sonne zu stehen und erfreust dich an den Sonnenstrahlen, die deine Haut wärmen? Bist du von dir selbst genervt, weil du für diesen warmen Frühlingstag viel zu warm angezogen bist? Freust du dich einfach nur auf deine Nudeln und nimmst dafür die lange Schlange gerne in Kauf? Spüre deine Gefühle. Lasse sie zu.

 

Gefühle zulassen und zeigen lernen

Hast du negative Glaubenssätze?

Häufig sind wir durch negative Gedankengänge geprägt, ohne dass wir uns darüber bewusst sind. So etwa der Gedankengang „Man darf keinem vertrauen“, „alle Frauen sind nur auf Geld aus“, „Das macht der doch nur, im mich zu reizen“.

Diese negativen Glaubenssätze prägen uns in unserem Umgang mit anderen Menschen. Wir vertrauen uns anderen nicht an. Je jünger wir gewesen sind, als sich der Glaubenssatz gefestigt hat, desto schwerer wird es uns fallen, uns von diesem zu lösen.

Hast du dich jemals gefragt, welche Gedankengänge sich in deiner Kindheit oder Jugend gefestigt haben, die dich jetzt hemmen? Etwa, dass du niemals ein echter Kerl sein wirst, weil du kleiner als 1,80 Meter bist? Dass du nur dann beruflich zum Erfolg kommst, wenn du dich von deiner harten Seite zeigst und andere Leute niedermachst?

Löse dich von negativen Gedankengängen sobald du merkst, dass diese dich darin hemmen, dein Leben wirklich zu leben.

Gefühle zulassen erfordert Mut

Hast du jemals jemanden ins Gesicht gesagt, wie du fühlst? Etwa bei deiner Expartnerin? Hast du jemals versucht, sie bei ihrem Eifersuchtsanfall nicht zu beschwichtigen, sondern ihr einfach erklärt „Dein Verhalten verletzt mich, weil du mir unterstellst, dass ich dich betrüge und mir das zeigt, dass du mir nicht vertraust“?

Du darfst sagen, was du empfindest! Nicht nur, dass du das darfst, du sollst sogar! Viele Frauen bemängeln während der Beziehung mit einem Mann, dass sie nicht wissen, das in dessen Inneren vor sich geht und dass er ihnen nicht erzählt, was er fühlt.

Verabschiede dich daher von deinem Panzer, den du dir um deine Seele herum aufgebaut hast und der dir dabei im Wege steht, mit anderen über deine Emotionen zu sprechen.

Du bist schon seit Jahren Single, dabei hättest du unglaublich gerne wieder eine Partnerin? Du wünschst dir insgeheim schon lange, dass du endlich die eine Frau triffst, mit der du gemeinsam alt werden kannst?

Dann erkundige dich bei uns nach eine Flirtcoaching für Männer. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag aktiv auf fremde Frauen zuzugehen, sie anzusprechen und mit ihnen zu flirten. Damit auch du endlich die Richtige findest. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

Du möchtest mehr Gefühle zulassen können? Hier findest du weitere Tipps:

Was, wenn bei Freundschaft Plus Gefühle entstehen? Freundschaft Plus vs. Beziehung

Wenn Frauen ihre Tage haben: Konfrontation mit der weiblichen Gefühlswelt

 

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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