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Kaum etwas anderes hat so viel Einfluss auf unser Selbstbewusstsein wie unser Körpergewicht.

Es zieht sich durch alle Altersklassen:

Bereits junge Mädchen setzen sich in der Schule intensiv mit ihrem Körpergewicht auseinander, um Kleidung kaufen zu können, die der aktuellen Mode entspricht.


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Stehen Frauen kurz vor dem großen Tag ihrer Hochzeit, wird gerne nochmals eine Blitz-Diät eingelegt. Und selbst im Rentenalter möchten viele Menschen sich ihrer Gesundheit zuliebe nicht gehen lassen und verzichten auf den Sonntagskuchen, um stattdessen durch Nordic Walking weiterhin agil und fit zu bleiben.

Eine gesunde Ernährung liegt mehr im Trend denn je.

In deutschlands Großstädten sprießen Cafés und Restaurants an jeder Ecke, die gesunde „Bowls“ mit Lachs und Avocado anbieten. Immer mehr Produkte gibt es in Bioqualität. Die Akzeptanz für vegane Ernährung steigt mehr und mehr.

Kurzum: gesunde Ernährung war noch nie einfacher als heute und entspricht dem heutigen Zeitgeist.

Und doch kämpft ein Großteil der Deutschen mit einem zu hohen Gewicht. Nicht nur unser Selbstbewusstsein wird von der Zahl auf der Waage beeinflusst. Ab einem bestimmten BMI machen sich Nebenwirkungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkschmerzen und Schlafstörungen bemerkbar.

Doch woran liegt es, dass trotz zahlreicher Möglichkeiten Deutschland immer dicker wird? Warum nehmen viele Menschen in Partnerschaften zu?

Was können wir tun, wenn der Partner nicht nur ein paar Wohlstandskilos zugelegt hat, sondern das Gewicht längst in einen gefährlichen Bereich geklettert ist, bei dem der Arzt bereits gewarnt hat?

Wie sollen wir reagieren, wenn wir aufgrund des Gewichts den Partner nicht mehr sexuell anziehend finden? Müssen wir das steigende Gewicht am Partner lieben und ihn annehmen wie er ist, auch wenn er uns optisch nicht mehr anspricht?

Und warum gehen Partnerschaften oft auseinander, wenn einer von beiden plötzlich rasant abnimmt und beginnt, Sport zu treiben?

Die Gewichtszunahme in der Partnerschaft kann zu Problemen führen

In einer Partnerschaft wird gemeinsames Essen zelebriert

Wie oft hören wir von Singles „Ach, für mich alleine kochen lohnt sich nicht“. Aus diesem Grund gibt es oftmals eine fertig gekauften Salat von Rewe oder eine schnelle Gemüse Pfanne.

Anders in Beziehungen.

Plötzlich scheint der Zeitaufwand zum Kochen für zwei Menschen wesentlich lohnenswerter als für nur eine Person. Auf einmal packt uns die Lust, außergewöhnliche und aufwendige Gerichte auszuprobieren, die wir noch von der Mutter oder der Oma kennen.

Sonntags gibt es nun Rouladen oder aufwendiges Coq au Vin und unter der Woche gibt es nach Feierabend einen ordentlichen Pasta-Teller, gerne mit Sahnesoße. Denn nur von Salat wird der Mann schließlich nicht satt.

Da wir gerade zu Beginn einer Beziehung möglichst viel Zeit mit dem anderen verbringen möchten, lassen wir gerne bestimmte Freizeitaktivität ausfallen, um den anderen zu sehen.

Der Boxkurs im Fitnessstudio? An dem können wir auch Ende der Woche teilnehmen. Die Fahrradtour mit dem Kumpel? Nächste Woche soll ebenfalls gutes Wetter sein. Zum Bouldern mit dem Schulfreund verabredet gewesen? Eigentlich ist uns das nach der Arbeit sowieso zu anstrengend.

Natürlich gibt es sehr aktive Pärchen die es lieben, gemeinsam Sport zu treiben. Sie stehen Samstagmorgen auf und gehen auf nüchternen Magen eine Runde laufen oder lieben es, gemeinsam Inline Skaten zu gehen, eine Tour mit dem Mountainbike zu unternehmen oder an den Wochenenden Kletterhallen unsicher zu machen.

Diese Pärchen sind jedoch selten.

Bei den meisten entwickelt sich hingegen das Freizeitverhalten dahingehend, dass die Zeit für Sport weniger wird und das Workout gerne gegen einen Restaurantbesuch eingetauscht wird. Denn was gibt es herrlicheres, als an einem Samstag den Tag nicht mit dem Fitnessstudio, sondern einem ausgiebigen Brunch zu beginnen?

So schleichen sich gerne unbemerkt die ersten Kilos ein. Unterbewusst haben wir es natürlich bereits befürchtet. Traurige Gewissheit bekommen wir, wenn unsere Hosen uns nicht mehr passen und wir beim Shoppen im Spiegel sehen, wie sich der Körper verändert hat.

Wenn die Gewichtszunahme in der Beziehung zum Problem wird

Wenn nur einer von beiden zunimmt und die sexuelle Anziehung geringer wird

Legen beide in der Beziehung an Gewicht zu, kommt es meist im Laufe der Partnerschaft zu einem Klick-Moment, in dem beide beschließen, ihre Ernährung zu verändern.

Gemeinsam wird Toastbrot gegen Vollkornbrot ausgetauscht, die Nudeln als Beilage werden weniger und stattdessen gibt es mehr Gemüse, Cola wird nicht mehr eingekauft. Gemeinsames Abnehmen klappt in Partnerschaften am besten, da beide sich gegenseitig unterstützen.

Schwieriger wird es, wenn nur einer von beiden an Gewicht zulegt, der andere hingegen nicht. Etwa, weil der eine einen Job ausübt, bei dem er die gesamte Zeit auf den Beinen ist und dadurch einen sehr hohen Kalorienverbrauch hat, während der andere eine sitzende Tätigkeit ausübt, beide aber am Abend dieselben Portionen essen.

Oder aber, wenn der eine sein sportliches Pensum beibehält, der andere hingegen nicht.

Vielleicht auch einfach, weil der eine bei Stress und Frust dazu neigt, weniger zu essen und den Frust beim Sport abzubauen, während der andere sich mit Süßigkeiten tröstet.

Wie können wir damit umgehen, wenn wir sehen, dass der Partner durch Eigenverschulden immer dicker wird, da die Gewichtszunahme weder an einer Krankheit oder der vorherigen Schwangerschaft liegt?

Gewichtszunahme in der Beziehung

Fakt ist: Der Partner selbst weiß, dass er zugenommen hat.

Nicht nur wir sehen es, auch er selbst sieht und merkt es an seiner Kleidung. Durch gehässige Kommentare wie „Echt? Willst du wirklich noch eine zweite Portion?“, oder auch „Muss es jetzt wieder Schokolade sein?“ verschärfen wir das Problem. Eigentlich möchten wir nur dem Partner aufzeigen, dass er doch ganz leicht etwas ändern könne.

Stattdessen führt unser Verhalten nur dazu, dass der Partner aus Trotz uns gegenüber und aus Frust wegen seines Gewichts noch mehr isst und sich weiterhin mit Schokolade tröstet.

Stattdessen ist Einfühlsamkeit gefragt.

Aussagen wie „Nicole, ich finde deine Figur nicht mehr attraktiv“ oder auch „Martin, schau nur, was du für einen Bierbauch bekommen hast. Sexy ist das nicht“, entschärfen die Situation nicht.

Ratsam ist es, das Thema Gewicht sensibel anzugehen.

Etwa indem wir auf den Partner zugehen und erklären „Du, ich habe mir gedacht, dass wir uns zukünftig gesünder ernähren und mehr bewegen sollten. Ich merke, dass zurzeit durch Pizza, Schokolade und Co. meine Konzentrationsfähigkeit leidet. Wie wäre es, wenn wir das zusammen durchziehen?“.

Wir motivieren unseren Partner nicht zur Gewichtsabnahme, indem wir ihn durch spitze Aussagen noch mehr frustrieren, sondern indem wir auf ihn zugehen und Lösungswege aufzeigen.

Muss ich die Gewichtszunahme meines Partners akzeptieren?

Grundsätzlich lieben wir an unserem Partner nicht nur das Aussehen, sondern insbesondere den Charakter. Noch nie konnte sich ein Mensch so gut in uns hineinversetzen. Der Partner weiß genau, wie wir ticken und bei ihm oder ihr können wir einfach wir selbst sein.

Doch natürlich wollen wir uns auch sexuell vom Partner angezogen fühlen.

Wer seinen Partner bereits mit Übergewicht kennen- und lieben gelernt hat, der sollte seine eigene Einstellung überdenken. Der Wunsch, den Partner zu ändern geht meist nicht nur nach hinten los, auch ist dies gegenüber dem Partner im höchsten Maße unfair.

Anders gestaltet es sich, wenn beide sich als sportliche Menschen kennengelernt haben und einer von beiden stark zugelegt hat. Denn dann schläft oftmals auch das Sexleben ein, da der schlank gebliebene Partner sich nicht mehr sexuell zu dem anderen hingezogen fühlt.

Natürlich weiß der schlank Gebliebene, dass der Partner immer noch derselbe Mensch ist. Liebevoll, ehrlich, treu. Doch dies erweckt die eingeschlafene Erotik nicht wieder zum Leben.

Wenn durch die Gewichtszunahme der Partner unattraktiv wird

An dieser Stelle sind ehrliche Worte angebracht, die dennoch nicht mit Hohn, spitzen Kommentaren oder gehässigen Worten enden. Wie immer gilt, das Thema behutsam anzugehen. Auch hier sind Kommentare wie „ich finde dein Übergewicht nicht attraktiv. Mach bitte etwas, weil ich mich mittlerweile für dein Aussehen schäme“ nicht angemessen.

Sie entsprechen vielleicht der Wahrheit und können dem Gegenüber die Augen öffnen, sie können aber ebenfalls dazu beitragen, dass der Partner auf stur schaltet.

Sinnvoller ist es, auf die gesundheitlichen Aspekte einzugehen. Hat der Partner zwanzig, gar dreißig Kilo während der Beziehung zugenommen, geht es schließlich nicht mehr alleine um den ästhetischen Aspekt, sondern auch um die Beweglichkeit, Blutwerte und die höhere Belastung der Gelenke.

Ratsam kann es sein, den anderen zu motivieren indem wir ihm nicht erklären, dass er unattraktiv geworden ist, sondern wie er attraktiver werden kann. Etwa „Martin, du bist wirklich ein toller Mann. Ich bin froh, dass ich dich an meiner Seite habe. Aber soll ich dir etwas verraten? Ich fände es noch attraktiver, wenn wir an den Wochenenden uns wieder mehr gemeinsam bewegen. Das tut mir aus Ausgleich gut und gleichzeitig verlieren wir beide an Gewicht.“

Wie immer gilt, den Partner unbedingt zu unterstützen! Kann der Partner nicht auf Knabbereien am Abend verzichten, sollten beide anstelle auf Chips auf Salzstangen zurückgreifen. Anstelle von Sahne in der Soße ist Frischkäse eine gute Alternative. Es muss nicht immer Hackfleisch sein, fettärmeres Tartar schmeckt sowieso besser. Unsere Pfannen sind allesamt beschichtet mehr als einen Teelöffel Öl zum Anbraten braucht es nicht.

Gemein ist es, wenn wir selbst nichts an unsere Ernährung verändern und dem Partner etwas voressen. Wie soll der andere motiviert sein, abends vor dem Fernseher Karotten zu knabbern, während wir uns eine Packung Ben & Jerry’s Eiscreme reinknallen?

Wenn die Gewichtszunahme in der Beziehung gefährliche Ausnahme annimmt und wir nicht mehr erotisch sind

Warum gehen Partnerschaften oft auseinander, wenn einer von beiden extrem an Gewicht verliert?

Sind beide Partner eher die gemütlichen Typen, die gerne den Abend mit einer ordentlichen Portion Käsespätzle und Rotwein ausklingen lassen, es lieben, neue Restaurants auszuprobieren und am liebsten in ihrer Freizeit schlemmen, kann der Gewichtsverlust die Beziehung komplett wandeln.

Natürlich nur dann, wenn nur einer von beiden den Gewichtsverlust anzielt und erreicht.

Grund hierfür ist nicht unbedingt die Körperwandlung selbst. Der Grund ist viel mehr der veränderte Lebensstil.

Während der eine nach wie vor gerne am Wochenende sich mit dem Serienmarathon vergnügt, geht der andere in den Schwimmverein.

Während der eine sich mit Freunden zum Grillen und Bierchen trinken verabredet, nimmt der andere im Gym an einem Sportkurs teil und stößt erst später dazu und begnügt sich mit einem Glas Wasser.

Während der eine nach wie vor gerne Aufläufe mit Käse zaubert, mäkelt der andere und isst lieber Putenbrust mit Reis.

Während der eine immer gerne ins Kino gegangen ist oder Restaurants ausprobiert hat, schlägt der andere plötzlich Aktivitäten wie Wandern vor.

Auch das plötzliche Selbstwertgefühl, das der sportliche gewordene Partner an den Tag legt, verunsichert den anderen. Neben dem Fakt, dass sich auf einmal die Interessen bezüglich der Freizeitgestaltung extrem verändert haben, bekommt der andere Partner Komplexe.

Was, wenn der sportliche Partner sich nun jemand anderes sucht, der schlanker ist? Was, wenn der andere beim Sport jemanden kennenlernen sollte? Was, wenn der andere durch seine tolle Figur nun viele Blicke erntet und häufig angeflirtet wird?

Auf einmal kommt es immer häufiger zu Streit und die ehemals harmonische Beziehung kippt.

Wenn die Gewichtszunahme eskaliert und die Beziehung gefährdet

Fazit zum Thema Gewichtszunahme in der Beziehung

Partnerschaften lassen uns gemütlich werden. Es ist einfach zu verführerisch, abends gemeinsam zu kochen und den Feierabend mit einer leckeren Käseplatte und einem Gläschen Rotwein ausklingen zu lassen.

Wer merkt, dass er selbst zulegt oder der Partner kräftig zugenommen hat, der sollte das Projekt „Abnehmen“ immer gemeinsam angehen. Denn die Erfolgschancen, dauerhaft Gewicht zu verlieren sind dann am größten, wenn beide Partner sich gegenseitig unterstützen.

Falsch ist es, den Partner durch Sticheleien auf seine Gewichtszunahme anzusprechen. Denn dies führt nur zu mehr Frust. Der Partner isst dann aus Wut über seine fehlende Disziplin oder wegen des mangelndes Selbstwertgefühls noch mehr, um sich zu trösten.

Ändert einer von beiden seinen Lebensstil komplett geschieht es nicht selten, dass der andere vom plötzlichen Elan des Partners (negativ) überrascht ist.

Auf einmal will der Partner nur noch gesund essen und Sport ist sein neues Hobby. Dem anderen stößt dies unangenehm auf, da er nun entweder selbst die Komfortzone verlassen muss und Neues ausprobieren muss, oder aber sein geringes Selbstwertgefühl macht ihm zu schaffen und er hat Angst, bald gegen einen sportlicheren Menschen eingetauscht zu werden.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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