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Können wir das, was wir fühlen, aktiv steuern und verändern?

Unsere Emotionen begleiten uns Tag für Tag. Sie sorgen dafür, dass wir uns gut oder schlecht fühlen. Sie sind der Grund, weshalb wir an machen Tagen voller Elan förmlich übersprudeln, während uns zu anderen Zeiten irgendwie alles zu viel ist.

Unsere Emotionen steuern ebenfalls den Umgang mit unserem Umfeld. Haben wir einen schlechten Tag reagieren wir schneller gereizt. Bei Unterhaltungen fehlt es uns an Geduld, wir fühlen uns schnell angegriffen oder bekommen Aussagen in den falschen Hals. Wir reagieren schnell über und lassen uns dazu hinreißen Dinge zu sagen, die wir wenig später bereuen. Negative Emotionen nehmen somit extremen Einfluss auf den Verlauf unseres Tages.


+ Sommeraktion +

An Tagen, an denen wir gut gelaunt sind, geht uns alles leicht von der Hand. Wir sind selbstbewusster und alles gelingt auf Anhieb. Klar, dass es solche Tage unserem Empfinden nach gerne häufiger geben darf.

Bedeutet Emotionen kontrollieren dass wir gefühllos werden?

Was bedeutet es überhaupt, die eigenen Gefühle zu kontrollieren?

Die eigenen Emotionen unter Kontrolle haben klingt zunächst ziemlich negativ. Gedanklich sehen wir eine abgebrühten Menschen vor uns, der keinerlei Gefühle zulässt, sehr rational denkt und noch nie in seinem Leben verliebt gewesen ist.

Doch tatsächlich ist die Kontrolle der eigenen Gefühlswelt etwas ganz anderes. Es bedeutet, dass wir auch dann freundlich zu unserem Praktikanten sind, obwohl wir extrem schlechte Laune haben und am liebsten jemanden erwürgen würden. Es bedeutet, dass wir nicht auf die Kassiererin im Supermarkt wütend sind, weil der Kaffee ausverkauft ist (dafür kann sie schließlich nichts). Es bedeutet, dass wir uns auch im Streit nicht dazu verleiten lassen, unbedacht Dinge zu äußern, die wir wenig später von ganzem Herzen bereuen.

Kurzum: Es bedeutet durchaus, dass wir Gefühle verspüren, auch negative Emotionen, wir uns jedoch nicht dergestalt von diesen leiten lassen, dass unser Umfeld darunter leidet. Selbst wenn es stressig wird gelingt es uns, gelassen zu bleiben und somit angemessen das Problem anzugehen. Gleichzeitig stehen dir auch deine Ängste und Zweifel nicht mehr derart stark im Weg, wie es früher der Fall gewesen ist, da du den Umgang mit diesen gelernt hast.

Auch ist das Kontrollieren eigener Gefühle nicht mit dem Unterdrücken der Gefühle gleichzusetzen. Gefühle zu Kontrollieren heißt, dass wir unser Handeln davon nicht beeinflussen lassen. Gefühle gänzlich zu unterdrücken bedeutet hingegen, dass wir diese nicht spüren wollen.

Übrigens ist es nicht möglich, Gefühle dauerhaft unter Verschluss zu halten. Irgendwann kommen sie doch mit aller Wucht an die Oberfläche und brechen aus uns aus. Dann allerdings völlig unkontrolliert.

Wie du negative Emotionen loswerden kannst

Wie können wir insbesondere negative Emotionen kontrollieren?

Auch negative Emotionen gehören leider zum Leben dazu. Sie tragen dazu bei, dass wir es umso mehr zu schätzen wissen, wenn wir gut gelaunt sind und einen tollen Tag haben.

Wie wir uns fühlen ist maßgeblich von unseren Gedanken anhängig.

Wenn wir mal körperliche Phänomene ausklammern (wer aufgrund von Schlafmangel müde ist, wird trotz positiver Gedanken weiterhin müde sein.)

Gehen wir davon aus, dass deine Partnerin bzw. dein Partner abends mit Freunden ausgeht. Er oder sie kündigt bereits an, dass es spät werden wird und du nicht warten sollst. Als du eine Nachricht schreibst, erhältst du keine Antwort. Zuerst bist du einfach nur ein wenig genervt. Du stellst dir vor, wie er mit anderen Frauen spricht. Mit ihnen shakert und flirtet. Du merkst, wie deine Laune immer schlechter wird und du langsam aber sicher vor Wut kochst.

Doch was genau hat diese negativen Emotionen ausgelöst? Der Fakt, dass der Partner mit Freunden unterwegs ist? Oder nicht viel mehr die eigenen schrecklichen Bilder, die wir uns ausmalen? Sprich, die Gedanken, die wir uns völlig grundlos machen?

Unsere Gedanken entscheiden maßgeblich, wie wir uns fühlen.

Negative Emotionen stellen nicht das dar, was wir tatsächlich sind

Was ist damit gemeint? Damit ist gemeint, dass nur weil wir uns in einem bestimmten Moment eifersüchtig fühlen, wir nicht grundsätzlich ein absolut eifersüchtiger Mensch sind, der sofort in Tobsucht verfällt, wenn der Partner ohne uns loszieht. Nur, weil wir uns traurig fühlen heißt das nicht, dass wir grundsätzlich ein trauriger Mensch sind. Nur, weil wir in diesem Moment das Gefühl haben zu scheitern bedeutet das nicht, dass wir generell ein pessimistischer Mensch sind.

Das Problem besteht nun darin, dass wir uns von diesen Emotionen nicht distanzieren, sondern sogar alles dafür tun, um diese zu verstärken. Haben wir Liebeskummer, hören wir traurige Liebeslieder oder sehen uns Schnulzen an, bei denen wir an einer Tour heulen. Denken wir an die Trennung, blicken wir uns sogar noch Fotos an, die uns an die gute, alte Zeit erinnern und den Schmerz noch zusätzlich verstärken.

Vielleicht greifen wir sogar zum Alkohol. Auch Alkohol verstärkt die Emotionen, die wir bereits verspüren. Sind wir gut gelaunt und greifen zum Glas, werden wir umso ausgelassener. Ist uns nach Heulen zumute und wir schenken uns nochmals Wein nach, ist es sehr wahrscheinlich, dass es innerhalb der nächsten Stunde rapide abwärts geht und wir einen Heulkrampf bekommen.

Viel sinnvoller wäre es, aktiv zu werden und etwas gegen die negativen Gedanken zu unternehmen. Was das sein kann? Tätigkeiten mit Bewegung haben sich hier als besonders hilfreich herausgestellt. Anstrengender Kraftsport vollbringt wahre Wunder wenn es darum geht, auf andere Gedanken zu kommen. Wer sich entspannt mit Freunden in einem Café trifft, der hat keine Zeit mehr Trübsal zu blasen.

Bewerte deine Emotionen nicht, akzeptiere sie

Vielleicht ist gerade, genau jetzt einer dieser Momente, in denen du schlecht gelaunt bist, du Angst hast, genervt bist, mit Langeweile kämpfst oder dich einfach irgendwie unglücklich fühlst. Fokussieren wir uns jetzt mit diesen negativen Gefühlen und identifizieren wir uns mit ihnen, wird unsere Laune nicht besser.

Sinnvoller ist es, die eigenen Emotionen einfach mal zu beobachten. Hast du jemals abends frustriert auf dem Sofa gesessen und dich nicht deiner schlechten Laune einfach hingegeben, sondern dich aktiv mit dieser auseinandergesetzt? Deine Gedanken beobachtet?

Vielleicht sogar den folgenden Dialog mit dir geführt?

„Wow, heute bin ich mal wieder richtig schlecht drauf. Naja, ich armes Ding habe ja auch tatsächlich ein hartes Leben. Erst auf der Arbeit ein Stück Kuchen von der Kollegin bekommen und jetzt auch noch Spaghetti Bolognese gegessen. Schlimmer kann es ja auch gar nicht kommen. Und selbst nach dem Sport habe ich noch so viel Freizeit, dass ich auf dem Sofa sitzen und Trübsal blasen kann. Grausam! Ich habe wirklich ein schweres Los gezogen.“

Führen wir uns unsere eigenen wirren Gedanken klar vor Augen, müssen wir nicht selten lachen.

Zugegeben, das ganze erfordert durchaus etwas Übung. Aber wenn wir es einmal drauf haben, hilft es uns enorm, unsere Emotionen kennenzulernen, ohne uns von diesen vereinnahmen zu lassen. Vielleicht können wir nicht gänzlich negative Emotionen loswerden, doch sie bestimmen dann nicht mehr unseren Alltag.

Unsere Gedanken werden wiederum durch unsere Glaubenssätze geformt

Einzelne Gedanken, die uns ab und an durch den Kopf gehen, entstehen durch die Glaubenssätze, die wir tief in uns verankert haben und die uns prägen.

Derartige Glaubenssätze bilden sich oftmals schon in der Kindheit. Kannst du dich noch an deine ersten Schuljahre in der Grundschule erinnern? Damals stand im Zeugnis immer ein Text, in dem die Schüler bewertet wurden.

Vielleicht stand bei dir ungefähr der folgende Wortlaut: Markus K. ist ein sehr aufmerksamer, aber stiller Schüler. Die schriftliche Leistung ist sehr gut. Mündlich fällt es Markus sehr schwer, im Unterricht mitzuhalten. Bei Konfliktsituationen nimmt Markus zieht Markus sich schnell zurück. Es fällt ihm schwer, aktiv auf Klassenkameraden zuzugehen.

Bereits im Kindesalter wird uns durch unser Zeugnis beigebracht, dass wir ruhig, still und schüchtern sind. Dies hat sich derart in unserem Kopf manifestiert, dass wir tatsächlich davon überzeugt sind, schüchtern zu sein und wir uns als Folge dessen bis ins Erwachsenenalter schüchtern verhalten.

Aus genau diesem Grund ist es sinnvoll, regelmäßig die eigenen Glaubenssätze genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn diese beeinflussen uns wesentlich stärker, als man denken mag.

Hast auch du negative Glaubenssätze, die dich beeinflussen? So etwa „Ich bin so schüchtern, ich kann keine neuen Leute kennenlernen“, oder auch „Frauen stehen absolut nicht auf mich“? Dann solltest du genau daran dringend etwas verändern. Erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag aktiv fremde Frauen kennenzulernen. Wir freuen uns auf dich!

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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