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Polygamie – Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?

Polygamie – Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?

Seit einigen Jahren weht ein Wind der Veränderung durch die Betten und vor allem in den Beziehungen unserer modernen westlichen Gesellschaft. Der Wind heißt Polygamie und ist eigentlich gar nicht so neu, wie er uns zunächst vorkommt. Aber was ist Polygamie überhaupt?

Polygamie?! Das ist doch…

Polygamie ist das genaue Gegenteil der Monogamie. Hier wird nicht darauf bestanden, während der Beziehung nur noch mit einer Person Sex zu haben, sondern stattdessen können, je nach Gesellschaftlichen Breiten und Kulturkreisen, sowohl Männer als auch Frauen mehrere Sexualpartner und Beziehungspartner haben.

Wenn nur der Mann mehrere Frauen haben darf, dann wird dies insbesondere als Polygynie bezeichnet. Ist das Gegenteil der Fall und die Frau darf mehrere Männer haben, dann wird dies hingegen als Polyandrie bezeichnet. Und wenn beidseitig sowohl mehrere Männer als auch Frauen beteiligt sind bezeichnet man das ganze als Polygynandrie.

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Warum wir durch die Religionen geprägt sind

Besonders in islamisch geprägten Ländern, im nahen Osten, ist Polygamie bzw. Polygynie ein ganz normales Vorkommen und gesellschaftlich komplett akzeptiert. Jedoch gibt es auch hier Regeln an die sich der Mann zu halten hat. So ist beispielsweise die Zahl der Ehefrauen auf 4 begrenzt und der Ehemann muss jeder Frau einen eigenen Haushalt und ein eigenes Einkommen zur Verfügung stellen. Kann er dies nicht, so ist es ihm gesetzlich verboten mehr Frauen zu unterhalten, als er finanziell tragen kann.

Auch andere Religionen haben Regelungen zur Polygamie. So lehnen vor allem das Christen- und Judentum die Polygamie ab und haben sie unter verbot gestellt. Vor allem dadurch sind wir im westlichen Raum stark geprägt und voreingenommen gegenüber diesem Beziehungsmodell. Und das obwohl die Mehrehe vor der Verbreitung des Christentums durchaus auch bei Germanen und Normannen praktiziert wurde.

Übertreiben es die Mormonen mit der Polygamie?!

Eine Ausnahme zum allgemeinen Christentum bilden das Mormonentum. Einer christlichen Glaubensgemeinschaft, die in den USA sogar einen ebenso großen Bevölkerungsanteil hat, wie das Judentum und damit die drittgrößte Religion der USA bildet. Was sich für uns völlig verrückt anhört, ist bei den Mormonen gängige Praxis. So hat der ehemalige Führer und Bischof der Mormonen-Sekte Winston Blackmore 25 Ehefrauen und mit diesen insgesamt 146 Kinder.

Im Buddhismus hingegen wird die Polygamie nicht zwingend abgelehnt und je nach Kulturkreis auch heute noch mehr oder weniger häufig praktiziert. Im Gegensatz zum Islam ist hier aber die Mehrehe sowohl in Form der Polygynie, als auch der Polyandrie erlaubt.

Auch im Hinduismus war die Mehrehe lange Zeit gängige Praxis. Seit wenigen Jahrzehnten ist diese jedoch auch hier verboten.

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Die neue westliche Polygamie

Aber genug der Wissenschaftlichen Fachausdrücke. Was hat es mit der Polygamie auf sich und warum scheint Polygamie zu einem neuen Trend zu werden?

Mit der neuen Verwendung des Begriffs Polygamie ist keineswegs die direkte Mehrehe gemeint so wie bei den zuvor genannten Religionen. Sie wird viel mehr als das Führen einer Beziehung mit mehreren Partnern gesehen. Diese Beziehungen können, müssen aber keinesfalls, sehr viel offener geführt werden als klassische monogame Beziehungen.

Je nach Beziehung finden sich auch hier alle Modelle der Polygamie wieder. So gibt es alle 3 Beziehungsmodelle die Polyandrie, die Polygynie genauso wie die Polygynandrie mittlerweile auch in westlich gesinnten Kulturkreisen.

Warum Polygamie auch hierzulande immer beliebter wird

Polygamie ist perfekt für die heutige, junge Generation, die sich möglichst nicht festlegen will und sich alle Optionen offenhalten will. Weil wir mittlerweile die Möglichkeit haben alles zu machen und alles zu jederzeit zu bekommen, will sich niemand mehr festlegen.

Diese Lebenseinstellung spielt zum einen, eine große Rolle bei der Berufswahl, aber spielt auch bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle. Und genau da kommt nun die neue Polygamie ins Spiel.

Polygamie ist unverbindlich und legitim

In Zeiten von Flirtapps wie Tinder, Lovoo und vielen weiteren Online-Dating Plattformen ist es immer leichter fast täglich etwas neues und Besseres zu finden. Durch die Polygamie wird die offene Beziehung neu verpackt und man kann die Vorzüge einer festen Beziehung mit denen des Single-Daseins verknüpfen.

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Monogamie vs. Polygamie – Welches ist das bessere Beziehungsmodell?

Seit einigen Jahren beschäftigt sich auch die Wissenschaft immer mehr mit dem Thema der Polygamie und veröffentlicht immer wieder neue Studien zu diesem doch sehr komplexen Thema. Meistens geht es darum herauszufinden, welches Beziehungsmodell das bessere ist und bisher hat hier meist die Monogamie besser gepunktet

Die Frage die wir von der Flirt University uns stellen ist jedoch ob man das wirklich sagen kann. Bei der immer weiter steigenden Scheidungsrate der letzten 50 Jahre sollte man doch ganz klar sagen können, dass dieses Beziehungsmodell als überholt zu sehen ist. Aus diesem Grund ist die Polygamie in unserer heutigen, offeneren Gesellschaft das ideale Beziehungsmodell.

So einfach ist es eben nicht. Wissenschaftler haben mittlerweile zwar zugegeben, dass frühere Studien offenbar nicht objektiv genug geführt wurden und deshalb die positiven Ergebnisse zu Gunsten der Monogamie nicht wirklich als zuverlässig angesehen werden können.

Trotzdem macht es, wie so oft im Leben, wenig Sinn sich hier strikt auf eine einzige Seite zu schlagen und die Gegenpartei zu verteufeln. Denn gerade wenn es um Beziehungen geht, dann geht es doch vor allem um eines: Darum, dass alle Beteiligten ein gutes Gefühl haben.

Polygamie und Eifersucht

Ein häufiger Kritikpunkt, der in Verbindung mit der Polygamie auftaucht ist das Thema um die Eifersucht und welche Rolle sie in polygamen Beziehungen spielt. Obwohl man annehmen sollte, dass Menschen in einer polygamen Beziehung weniger Eifersüchtig sein sollten, kann die Eifersucht hier trotzdem genauso eine wichtige Rolle spielen.

Wichtig ist, dass auch in einer vermeintlich offenen, polygamen Beziehung Regeln bestehen die eingehalten werden sollen, damit sich alle beteiligten gerecht behandelt fühlen. Insofern kann es in einer polygamen Beziehung eventuell etwas komplexer werden, als in der monogamen Beziehung und nicht wie man annehmen würde, dass einfach alles erlaubt ist und überhaupt keine Regeln bestehen.+

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Ob Polygamie für dich das Richtige ist, kann dir letzten Endes niemand sagen. Es kommt auf den Versuch an und auf deine persönlichen Erfahrungen. Egal welches Beziehungsmodell du anstrebst, das Wichtigste für jede Beziehung ist und bleibt, dass man offen und ehrlich miteinander umgeht und Probleme offen ansprechen kann.

Solltest du aktuell noch auf der Suche nach dem perfekten Partner oder Partnerin für dich sein und weißt noch überhaupt nicht, auf welches Beziehungsmodell es bei dir hinauslaufen soll, dann melde dich hier (klicken) bei unseren Flirt Coaches zu unserem neuen Flirtcoaching für Männer „Dein bestes Ich“ oder bei unserem Flirtseminar für Frauen.

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