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Erfolgreich das Minderwertigkeitsgefühl überwinden

Wer mit einem starken Minderwertigkeitsgefühl zu kämpfen hat, unterliegt einer breiten Bandbreite an schwierigen Emotionen. Besonders stark ausgeprägt ist der ständige Gedanke, nicht gut genug zu sein. Gleichzeitig führt das Gefühl der Minderwertigkeit auch dazu, dass wir uns von der Anerkennung anderer abhängig machen. Doch kaum erhalten wir diese, sind wir wiederum nicht in der Lage, diese anzunehmen.

Wir sind gefangen in einem Strudel aus negativen Gedanken und Gefühlen, durch die wir uns einschränken.


Wie sich ein Minderwertigkeitsgefühl äußert

Du hast manchmal das Gefühl, dass du mit einem Minderwertigkeitsgefühl zu kämpfen hast, doch sicher bist du dir nicht?

  • Es ist für dich absolut nicht vorstellbar, dass andere dich tatsächlich mögen oder gerne Zeit mit dir verbringen
  • Gelingt dir etwas, bist du dir sicher, dass es nicht dein Können war, sondern pures Glück
  • Komplimente schmetterst du ab, anstelle diese anzunehmen
  • Veränderungen blickst du stets mit Angst entgegen
  • Du hast kein Vertrauen in dich selbst

Manchmal sind es auch Äußerlichkeiten, die uns zu den Gedanken verleiten lassen, minderwertig zu sein. Etwa der fortschreitende Haarausfall, das Gewicht, die unreine Haut oder die Körpergröße.

Immer wieder beschimpfst du dich gedanklich selbst. Du bezeichnest dich als einen Tollpatsch, als dumm, als naiv oder sonst etwas.

Erkennst du einen, womöglich fast alle dieser Punkte an dir wieder? Dann ist es dringend an der Zeit, dass du aktiv etwas unternimmst, um dagegen anzusteuern.

Woher stammt dein Minderwertigkeitsgefühl?

Es ist dringend nötig dass du dich mit den Gründen für dein Minderwertigkeitsgefühl auseinandersetzt.

Häufig stammen die Auslöser aus der Kindheit. Negative Situationen, die wir in der Kindheit erleben, prägen sich nachhaltig in unser Gehirn ein.

Vielleicht wurden wir einmal von einem anderen Kind wegen unserer Haarfarbe gehänselt. Vielleicht haben wir mit unserer Weigerungshaltung unsere Mutter dazu gebracht, dir Nerven zu verlieren und uns anzumeckern: „Du bist das faulste Kind, das ich kenne“. Vielleicht wurdest du als Kind von deinem gefrusteten, alten Nachbarn angebrüllt. All diese Erlebnisse können sich nachhaltig in unser Gehirn einprägen.

Wie das Minderwertigkeitsgefühl unseren Alltag beeinflusst

Zu starke Minderwertigkeitsgefühle nehmen einen enorm negativen Einfluss auf unser Sozialleben. Die permanente Angst, vom Umfeld abgelehnt zu werden, verhindert es, dass wir Kontakt zu anderen aufbauen.

Die Folge? Wir beschränken uns selbst. Wir schränken uns dahingehend ein, dass wir uns nicht trauen, aktiv auf das andere Geschlecht zuzugehen, neue Freundschaften zu knüpfen oder uns beruflich durchzusetzen und damit erfolgreich zu werden.

Jeder Mensch hat ab und an Selbstzweifel. Das ist völlig normal. Es läuft eben nicht jeder Tag gleich gut. Schwierig wird es allerdings, wenn wir nicht nur ab und an an uns zweifeln, sondern diese Zweifel unsere tagtäglichen Begleiter sind.

Wir müssen lernen, unseren Fokus anders zu setzen. Solange wir unseren Fokus auf unsere Schwächen und alles Negative lenken, solange werden wir auch immer nur alles an uns wahrnehmen, was nicht richtig funktioniert oder schief läuft.

Befinden wir uns doch einmal in einem Gespräch mit anderen, gelingt es uns beispielsweise nicht, Kritik als das anzunehmen, was sie ist, nämlich Kritik. Stattdessen werten wir diese als Kränkung, nehmen sie persönlich und hinterfragen uns den restlichen Tag oder hegen Groll gegen die Person, die die Kritik geäußert hat.

Stärke dein Selbstwertgefühl

Wer mit starken Mindertigkeitsgefühlen zu kämpfen hat, der versucht oftmals (vergebens), diese durch Statussymbole zu bekämpfen. Manche Menschen tendieren dazu, sich teure Gegenstände wie Markenkleidung, eine Uhr, vielleicht sogar ein Auto aufzuwerten.

Wieder andere verlieren sich in einer Art Shopping Sucht. Im Moment des Kaufes werden Glücksgefühle ausgelöst, doch diese halten nicht lange an. Was folgt ist, dass die Minderwertigkeitsgefühle wieder aufkommen und sich zusätzlich auch noch ein schlechtes Gewissen aufgrund des unnötigen Einkaufs ausbreitet.

Du siehst: Dies ist nicht gemeint wenn die Rede davon ist, das Selbstbewusstsein zu stärken.

Jeder Mensch hat etwas, was er richtig gut kann. Was sind deine Stärken? Meist liegen unsere Stärken in dem, was wir wirklich lieben und leidenschaftlich gerne machen.

Wir sehen uns absolut immer in der Opferrolle. Jeder will uns etwas Böses. Verantwortung für unser eigenes Verhalten übernehmen wir nicht. Dies führt dazu, dass sich in unserem Gehirn die Einstellung manifestiert, dass wir es selbst nicht in der Hand haben, wie unser Leben verläuft oder wie es uns geht.

Wie du dein Minderwertigkeitsgefühl besiegst

Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle entstehen nicht über Nacht. Du darfst somit nicht erwarten, dass du diese mit Leichtigkeit über Nacht loswirst.

Stattdessen benötigt es viele Schritte, die dir am Ende jedoch helfen werden, dich selbst positiver wahrzunehmen.

Was du ab heute in deinem Alltag fest integrieren solltest ist, ein Tagebuch zu führen. In diesem Tagebuch notierst du dir jeden Tag drei positive Dinge, die du erlebt hast. Hierbei muss es sich gar nicht um außergewöhnliche Ereignisse handeln. Nein. Stattdessen geht es darum, dass du lernst, deinen Fokus auf Positives zu lenken und insgesamt eine positive Grundeinstellung zu gewinnen.

Als zweites solltest du lernen, positive Worte, Lob oder Komplimente anderer Menschen anzunehmen. Hat dir bisher jemand beispielsweise ein Kompliment gemacht, hast du dieses klein geredet. Auf die Aussage „Wow, das ist dir echt richtig gut gelungen“, sagst du nicht danke, sondern erwiderst „War gar nicht so kompliziert…“

Wie gehst du eigentlich mit Situationen um, in denen du aufgeregt bist? Situationen, die dir ein mulmiges Gefühl in der Magengegend bereiten? Es ist unter natürlicher Instinkt Situationen, in denen wir uns unwohl fühlen oder die uns Angst machen, aus dem Weg zu gehen. Dadurch verstärken wir allerdings unsere Ängste. Wollen wir diese hingegen überwinden, müssen wir uns damit konfrontieren.

Auch ein Flirtcoaching kann dir hierbei helfen. Dort wird genauestens unter die Lupe genommen, weshalb du dich derzeit so fühlst wie du dich fühlst. Gemeinsam gehen wir die kritischen Punkte an und bauen dein Selbstwertgefühl Schritt für Schritt auf. Wir freuen uns auf dich.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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