Ehekrise – Wie können wir die Ehekrise überwinden?

Oftmals handelt es sich bei ihr um einen schleichenden Prozess: Die Ehekrise.

Ohne es zu richtig zu bemerken, hat sich das Verhältnis zueinander langsam verändert. Kleinigkeiten führen zu Streit, die Anwesenheit des Partners reicht oftmals schon aus, um gereizt zu sein. Obwohl er oder sie nichts Falsches sagt, bringt uns schon ein einziges Wort zum Explodieren. Wochenende für Wochenende wird nichts mehr gemeinsam unternommen, sondern jeder geht für sich alleine dem nach, was ihm am meisten Freude bereitet.

Bis wir plötzlich von einer anderen Person angesprochen werden, die ganz offensichtlich mit uns flirtet und offen ihr Interesse zeigt. Und da wird es uns schlagartig bewusst: Uns wird klar, dass uns etwas in der Beziehung fehlt, dass wir Liebe und Zugneigung vermissen und dass man sich in den letzten Jahren auseinandergelebt hat. Wir befinden uns mitten in einer Ehekrise, ohne dies wirklich gemerkt zu haben.

Es ist normal, dass die Schmetterlinge im Bauch im Laufe der Ehe verloren gehen

Natürlich, wir alle genießen zu Beginn der Beziehung die Aufregung und das Kribbeln im Bauch, das wieder bei jedem Wiedersehen verspüren. Doch uns allen sollte ebenfalls klar sein, dass dieser Zustand nicht für immer auf diese Weise bleiben wird.

Der Alltag kehrt ein. Kommen dann auch noch Kinder ins Spiel, nehmen viele Ehepartner sich nicht mehr als ein Paar und als zwei Liebende wahr, sondern sie sehen sich nur noch in ihrer Mutter- und Vaterrolle. Alles dreht sich um den Haushalt und die Kinder, die Beziehung steht hierbei hinten an. Ins dieser Phase kommt es meist zu den ersten Streitigkeiten und langsam aufkeimender Unzufriedenheit. Schlafmangel und Stress tragen ihr Übriges dazu bei.

Doch oftmals werden die Warnsignale in dieser Zeit übersehen. Stattdessen arrangieren sich beide mit ihrer Situation und geben sich damit zufrieden bzw. finden sich damit ab. Sie hoffen, dass die Partnerschaft wieder von alleine so wird, wie sie es einst früher gewesen ist.

Über die Jahre verändert sich jedoch nichts an dieser Situation, ganz im Gegenteil. Der Frust wird größer, Wut staut sich an. Die Eheleute reden immer weniger miteinander und gehen auf Distanz. Erst, wenn die Streitigkeiten gar nicht mehr aufhören wollen, erkennen viele, dass sie ein wirkliches Problem haben.

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Die Erkenntnis, dass die Partnerschaft nicht mehr funktioniert, ist der erste Schritt zur Besserung

Die Ehekrise kann nur dann überwunden werden, wenn beide für sich überhaupt erst festgestellt haben, dass sie nicht mehr glücklich sind. Denn oftmals sind beide so stark in ihrem Alltagstrott gefangen, dass sie gar nicht spüren, dass sie sich immer mehr von ihrem Partner entfernen, bis es auf einmal zu einer Affäre kommt, und eine Trennung unausweichlich erscheint.

Nun gilt es, zu benennen, worin genau die Probleme innerhalb der Partnerschaft bestehen. Hat man sich nur auseinandergelebt und reicht es bereits, an den Wochenenden wieder häufiger gemeinsam Unternehmungen außerhalb den eigenen vier Wänden zu planen?

Oder ist die Ehekrise bereits fortgeschritten, und Eifersucht und Streit regieren den Alltag? In diesem Fall ist es empfehlenswert, dass sich beide an einem ruhigen Abend zusammensetzen und gemeinsam besprechen, was sie an der momentanen Situation stört. Auch, wenn es vielen Menschen schwer fällt: Beziehungsprobleme entstehen meist durch zu wenig Kommunikation! Nur, wer Dinge offen anspricht und bei Namen nennt, kann auch etwas an diesen verändern.

Bei einem solchen Gespräch ist es wichtig, dass beide darauf achten, dass das Gespräch nicht nur aus Vorwürfen besteht, sondern dass beide klar sagen, was sie selbst an der Situation stört. Doch alleine zu äußern, was einen nervt, ist noch nicht die Lösung des Problems. Hilfreich ist es hingegen, wenn direkt Vorschläge gemacht werden, wie daran etwas geändert werden kann.

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Ein Paartherapeut kann helfen!

Vor allem Frauen sprechen ab einem gewissen Punkt mit ihren Freundinnen darüber, dass sie in der Beziehung nicht mehr glücklich sind. Genau hier liegt jedoch schon das erste Problem. Mit den Freundinnen oder der Mutter darüber zu sprechen, mag in dem Moment den Frust abbauen und hilfreich erscheinen, doch die Ehe wird sich dadurch nicht nachhaltig verbessern.

Stattdessen wäre ein ruhiges Gespräch mit dem Ehepartner angesagt. Denn in einem solchen Gespräch können nicht nur Lösungen für die Probleme gefunden werden, auch hat er hierbei die Chance, selbst Partei zu ergreifen und seine eigene Sichtweise darzustellen.

Hilfreich können auch Sitzungen bei einem Paartherapeuten sein. Viele Paare schrecken vor diesem Schritt zurück, doch weshalb ist dem eigentlich so? Ein Paartherapeut ist genau für diesen Fall der Fälle ausgebildet. Regelmäßige Sitzungen bei ihm tragen dazu bei, dass beide die Sichtweise des anderen verstehen und nachvollziehen können, um sich dadurch wieder aneinander anzunähern.

Auch sagen sich viele Pärchen, dass ihnen eine professionelle Eheberatung zu teuer ist. Es stimmt natürlich, dass die Leistung selbst bezahlt werden muss und dass dies auch nicht ganz kostengünstig ist, im Vergleich zu einer Scheidung ist sie geradezu ein Schnäppchen.

Auch ihr habt ständig Streit, und du weißt nicht mehr, was du dagegen unternehmen kannst? Doch dein Partner oder deine Partnerin weigert sich vehement, eine klassische Paarberatung aufzusuchen? Dann erkundige dich doch bei uns nach einem Liebesseminar für Männer oder einem Liebescoaching für Frauen. Unsere Flirtexperten besprechen mit dir deine Situation und geben dir praktische Tipps, was du in deiner Partnerschaft verändern kannst, damit ihr euch wieder annähert und wieder ein harmonisches Eheleben führt. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

Hier findest du weitere Tipps, was ihr gegen die Ehekrise unternehmen könnt:

Hilfe, wir stecken in einer Beziehungskrise! So rettet ihr eure Beziehung

S.O.S. – Die Trennung auf Zeit

Gastbeitrag: Krise in der Partnerschaft überwinden – 6 Schritte für mehr Leidenschaft in der Beziehung

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