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Was ist eigentlich Weiblichkeit?

Wird heutzutage der Begriff „weiblich“ in den Mund genommen, so geschieht dies nicht immer in einem positiven gemeinten Zusammenhang. Der Satz „Sie hat eine sehr weibliche Figur“ ist beispielsweise längst nicht immer als Kompliment an ihre schönen Rundungen gemeint, sondern soll ausdrücken, dass sie einige Kilos zu viel auf den Hüften trägt.

Solche Umschreibungen tragen dazu bei, dass das Wort „Weiblichkeit“ für viele Ohren negativ klingt. Unsere Meinung dazu? Totaler Quatsch!


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Was meint der Begriff „Weiblichkeit“?

Was verstehen wir unter einer Frau, die sehr viel Weiblichkeit ausstrahlt? Ein weibliches Erscheinungsbild zu haben hat zunächst nichts mit der Figur oder der Körperfülle zu tun. Sowohl sehr schlanke als auch füllige Frauen können zu ihrer Weiblichkeit stehen und diese Seite an sich betonen.

Weiblich zu sein bedeutet, die Frau in sich zu entdecken und dies nach außen zu präsentieren. Weiblich meint, das Feminine in uns selbst mit Stolz nach außen zu tragen. Warum nicht die Rundungen zeigen, die wir haben (auch schlanke Frauen können eine breite Hüfte haben, genauso wie sich Damen mit ein wenig mehr Gewicht sehr stilvoll und vorteilhaft einkleiden können).

Weshalb nicht man mit den weiblichen Reizen spielen, Lippenstift auftragen, mit Make-Up und Mascara uns ein wenig herausputzen und mit leichten Absatzschuhen und verführerischem Hüftschwung zur Arbeit laufen?

Weiblich zu sein bedeutet, stolz und selbstbewusst nicht nur zum eigenen Körper und Aussehen, sondern auch zum Geschlecht zu stehen. Frau sein geht nicht zwangsläufig damit einher, schwach zu sein. Wir sehen: Weiblichkeit steht nicht im Kontrast zur Emanzipation, beides kann miteinander einhergehen.

Angst vor Beziehung Weiblichkeit

Auch unser Verhalten kann weiblich oder das genaue Gegenteil sein

Weiblichkeit bezeichnet auch die innere Einstellung zu sich selbst. Es bedeutet, trotz Emanzipation sich nicht immer nur von der starken Seite zu zeigen, sondern dem Mann auch das Gefühl vermitteln zu können, dass er unser Beschützer und unsere starke Schulter ist, an die wir uns anlehnen können.

Präsentieren wir uns beim ersten Treffen als eine sehr starke und unabhängige Frau, erreichen wir dadurch oftmals, dass Männer verunsichert werden und nicht wissen, wie sie uns einschätzen sollen.

Betritt eine Frau mit einem Kurzhaarschnitt das Lokal, erklärt sie von Beginn an, dass sie getrennte Rechnungen möchte, stellt sie direkt klar, dass sie Karriere macht und für eine Beziehung ihr selbstbestimmtes Leben keinesfalls einschränken wird, dass sie sich keine Ernährer an ihrer Seite wünscht und spricht sie dann noch über die Frauenquote, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Mann von diesem Auftreten abgeschreckt ist.

Dabei hat natürlich jede Frau das Recht darauf, selbstbestimmt zu zu leben, eine Kurzhaarfrisur zu tragen oder Karriere zu machen! Auf jeden Fall! Doch auch Karrierefrauen können sich von ihrer weiblichen Seite zeigen, indem sie eben auch für das andere Geschlecht Verständnis aufbringen. Indem sie sich ins Bewusstsein rufen, dass Männer sich in ihrer Männlichkeit verletzt fühlen, wenn sie sich nicht aus ihrer Jacke helfen lässt, wenn sie erklärt, dass sie keinen Mann als Heimwerker zuhause benötigt und sie selbst die Reifen an ihrem Auto wechseln kann.

Wie kann ich meine Weiblichkeit in mir entdecken?

In Zeiten, in denen die Schönheitsideale immer extremer werden und wir von allen Seiten mit Werbung belästigt werden, die uns präsentiert, wie die „perfekte Frau“ auszusehen habe, verlieren wir immer mehr den Bezug zur Realität. Anstelle unsere Weiblichkeit zu akzeptieren und zu unterstreichen, kontrollieren und unterdrücken wir sie. Wir schämen uns für unseren großen, prallen Po, wir akzeptieren nicht, dass Cellulite auch mit Sport nicht zwangsläufig verschwinden, wir freunden uns einfach nicht damit an, dass große Brüste, die als Sinnbild der Weiblichkeit gelten, mit steigendem Alter einfach nicht so straff sind, wie es uns im Fernsehen suggeriert wird.

Zeit, die eigene Weiblichkeit wieder in sich zu entdecken und zum Vorschein zu bringen! Und dies beginnt bei der inneren Einstellung zum eigenen Geschlecht!

Weiblichkeit sie hat kein Interesse Neubeginn nach Trennung Leben verändern Polygamie Ziele im Leben Neuanfang

1. Verbünde dich mit anderen Frauen

Freundschaften unter Frauen sind komplizierter als unter Männern. Viel zu häufig vergleichen wir uns mit der besten Freundin, die abgenommen hat, die einen neuen Partner hat oder die endlich heiraten wird, und können ihr das Glück nicht so wirklich gönnen, obwohl wir dies wirklich gerne möchten. Wir sind neidisch und können nichts gegen diese negative Gefühle tun.

Doch weshalb der Neid? Wir führen doch selbst ein wunderbares Leben! Im Gegensatz zu unserer Freundin können wir flirten wann und mit wem wir wollen, schließlich sind wir nicht fest gebunden. Anstelle andere Frauen als Feindbilder wahrzunehmen, weil sie in unseren Augen hübscher sind, schlanker sind, einen besseren Job haben, oder weil sie Single sind und unseren Partner ja eventuell anbaggern könnten, sollten wir endlich diese negative Einstellung hinter uns lassen und unsere Geschlechtsgenossinnen als Unterstützerinnen und Freundinnen sehen.

2. Sich für einen Mann (oder für sich selbst) hübsch zu machen bedeutet nicht, sich zu unterwerfen und der Emanzipation abzudanken!

Es ist kein Verbrechen, als selbstbewussten Frau roten Lippenstift, einen Bleistiftrock und Pumps zu tragen. Weiblich auszusehen und sich weiblich zu verhalten sind nicht verboten, schließlich sind wir Frauen! Emanzipation und ein weibliches Outfit schließen sich nicht gegenseitig aus!

3. Der weibliche Zyklus gehört zum Frau sein dazu!

Die monatliche Blutung kann nerven. Vor allem dann, wenn sie durch ihre Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Bauchkrämpfe begleitet wird. Steht dann auch noch der Strandurlaub vor der Tür, scheint die Menstruation zum neuen Feindbild der modernen Frau zu werden. Dabei gibt es wohl kein eindeutigeres Signal unseres Körpers, das uns monatlich daran erinnern, dass wir fruchtbare Frauen sind.

Pille absetzen Weiblichkeit

4. Zeige und offenbare deine Gefühle

Viele setzen den Begriff Weiblichkeit gleichbedeutend mit „Sanftheit“, „Einfühlsamkeit“, „Geduld“ und „Fürsorglichkeit“. Geben wir in den passenden Momenten unsere Gefühle preis, können wir damit unsere Weiblichkeit betonen. Dies bedeutet nicht, dass wir auf der Arbeit in Tränen ausbrechen sollen, da unser Ex die Beziehung beendet hat. Dies bedeutet aber sehr wohl, dass wir vor Freunden weinen dürfen und somit dazu stehen, dass es uns schlecht geht.

Auch für andere da zu sein und Trost zu spenden vermittelt unserem Gegenüber ein Gefühl von Wärme und somit auch von Weiblichkeit.

Frauen, ihr dürft zu eurer Weiblichkeit stehen, ohne dass ihr als schwach geltet! Seid stolz auch euch und tragt euer Selbstbewusstsein nach außen! Zeigt eurer Umwelt, dass ihr es genießt, eine Frau zu sein!

Du lebst ein selbstbestimmtes Leben, doch mittlerweile sehnst du dich nach einem Partner? Du möchtest nicht länger alleine sein, doch du findest einfach keinen Mann, der zu dir passt? Dann wird es Zeit, dass du dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Frauen erkundigst. Unsere Flirtexperten zeigen dir, wie du es schaffst, Männer im Alltag auf dich aufmerksam zu machen und du mit ihnen leicht in ein Gespräch kommst. Damit auch du endlich den Richtigen findest. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme!

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

3 Kommentare

Marie · 18. Mai 2019 um 18:12

Frauen mit Kurzhaarschnitt strahlen also aus, dass sie ihre Rechnung im Restaurant selbst bezahlen, dass sie Karriere machen, dass sie keinen Ernährer wünschen und schrecken die Männer mit ihrem Auftreten ab ?
Ich bin eine Frau mit Kurzhaarschnitt und wäre ich nicht so gut erzogen, würde ich diesen Beitrag als „Bullshit“ bezeichnen. Den Charakter einer Frau an der Haarlänge auszumachen ist so albern wie die Penislänge am Aussehen der Nase eines Mannes zu schätzen 😉

Sarah · 15. Juni 2019 um 10:17

Ich vermute mal, dass der Kurzhaarschnitt im Artikel als Beispiel aufgenommen wurde. Es gibt ja tatsächlich Frauen, die dieses Klischee einer Emanze mit Kurzhaarschnitt ja auch erfüllen. Ich denke nicht, dass es auf die Allgemeinheit zu interpretieren ist. Marie, jemand mit Ihrer guten Erziehung, müsste mehr in einen Artikel hineininterpretieren können, als sich lediglich von ihm in einer gewissen Weise angegriffen zu fühlen. Würde man sich von jedem Artikel gleich angegriffen fühlen, müsste die Hälfte der Artikel gelöscht oder zensiert werden. Eine Frau wie Sie, die bestimmt nicht in einem jugendlichen Alter ist, sondern in einem erfahrenen, selbstbewussten und gelassenen Alter müsste so einen Artikel doch anders auffassen. Ich mag mich täuschen, es ist lediglich eine Interpretation von mir.

Ich habe den Eindruck, mit meinen 24 Jahren, dass ein Teil der Frauen mit den Jahren etwas kritischer und engistirniger mit Dingen bzw. Beurteilungen umgeht. Es gibt viele Frauen, die ihre Gelassenheit und Unbeschwertheit aus der Jugend mit dem Alter immer mehr verlieren und das auch teils auch die Männer bemerken.

Die Unbeschwertheit mit einem kindlichen Blick auf die Welt, trotz der Realität und der Verrohtheit, die uns umgibt, sollten nicht mit den Jahren vergehen, sondern erhalten bleiben.

Liebe Grüße an Sie Marie
von

Sarah

Gunter · 30. Januar 2020 um 16:20

Eine richtige Frau steht zu sich selbst und zu ihrer Weiblichkeit. Sie wehrt jeden Typen ab, der nicht richtig mit ihr umspringt. Charmant und Elegant, das sehe ich heute kaum mehr. Ich bin Jahrgang 75 und ich sehe nur noch zum grossen teil Waschlappen. Früher haben sich Frauen noch wie welche benommen und das auch ohne in der Küchen zu stehen. Für mich waren die folgende Generation nur noch totale Versager, die sich ständig unterbuttern lassen.

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