Bist du ein Echoist? Das Gegenteil des Narzissten

Narzissten sind fast allen ein Begriff.

Doch die wenigsten kennen das genaue Gegenteil des Narzissten, den Echoisten.

Wer oder was ist ein Echoist?

Für einen Echoisten dreht sich immer alles um die anderen, aber nie um ihn selbst. Er ist damit das krasse Gegenteil des Narzissten.

Die eigenen Bedürfnisse nimmt ein Echoist oftmals gar nicht wahr. Stattdessen ist er immer für seine Freunde, Familie und Bekannten dar. Er hat immer ein offenes Ohr und steht ihnen zur Seite, wenn sie Hilfe brauchen. Teilweise geht dies soweit, dass Echoisten sich komplett verausgaben. Sie haben keinerlei Freizeit mehr, die sie für sich selbst nutzen.

Ironischerweise leiden viele Echoisten an der Angst, von ihrem Umfeld als Narzissten oder selbstverliebt zu gelten. Und so geben sie ihr Bestmögliches, um für andere immer da zu sein. Stets begleitet von dem Gefühl der Unsicherheit und dem Wunsch zu gefallen.

Komplimente oder wohlwollende Worte überfordern sie häufig. Gerade das Annehmen eines Kompliments fällt ihnen unglaublich schwer. Werden sie nach ihrer Meinung oder eine Vorliebe gefragt, sind sie häufig komplett überfordert.

Ein Echoist hat es nicht leicht

Der Echoist hat es im Alltag nicht leicht

Von Freunden und Kollegen werden sie als sehr hilfsbereit wahrgenommen und dementsprechend geschätzt. Dennoch gibt es natürlich immer wieder Menschen, die genau diese Hilfsbereitschaft hemmungslos ausnutzen.

Dazu gesellt sich die Problematik, dass es Echoisten extrem schwer fällt sich anderen gegenüber zu öffnen, wenn es ihnen nicht gut geht. Lieber machen sie Probleme mit sich selbst aus, als dass sie andere damit belasten.

Ein Echoist ist nicht einfach introvertiert. Introvertierte Menschen setzen den Fokus auf ihr Inneres, anstelle auf äußere Reize. Sie sind daher oft in sich gekehrt. Ein Echoist hingegen traut sich nicht, für seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzustehen. Er hat Angst, von seinem Umfeld dafür verurteilt zu werden. Stattdessen ist er überzeugt, dass es egoistisch sei, eigene Wünsche zu haben.

Echoisten haben durchgehend das Gefühl, weniger wert zu sein als andere Menschen.

All dies führt dazu, dass Echoisten sehr anfällig für Depressionen und Angstzustände sind.

Echoismus entsteht oftmals in der Kindheit

Oftmals entsteht der Echoismus in der Kindheit. Ursache hierfür sind häufig narzisstische Eltern oder Eltern, die selbst Echoisten sind.

Kinder narzisstischer Eltern lernen, dass sich alles stets und ausschließlich um die Eltern dreht. Selbst in der Pubertät verdrängen sie eigene Wünsche und Bedürfnisse und konzentrieren sich stattdessen auf die Vorstellungen und Wünsche der Eltern. Sie wissen, dass sie schwer bestraft werden, wenn sie sich selbst in den Fokus stellen würden.

Im Erwachsenenalter hat der Echoist oftmals ein Händchen dafür, Narzissten wie magisch anzuziehen.

Was hilft bei Echoismus?

Im ersten Schritt muss das eigene Selbstwertgefühl gestärkt werden. Es ist wichtig zu erkennen, dass jeder Mensch Bedürfnisse hat und das dies völlig normal ist. Mit Egoismus hat dies nichts zu tun.

Hilfreich ist es, wenn sich Betroffene auf ihre Stärken fokussieren. Dadurch werden auf Dauer die Selbstzweifel geringer.

Auch das Umfeld ist von entscheidender Bedeutung. Höchstwahrscheinlich gibt es im Freundeskreis des Echoisten einige Narzissten. Von genau diesen muss sich der Echoist lösen. Wenn sich Bekanntschaften oder Freunde auf das eigene Leben derart toxisch auswirken, ist es ein notweniger Schritt, diesen Kontakt zu beenden. Auch dies hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Überlebenswillen.

Gleichzeitig ist es unumgehbar, dass der Echoist lernt, klare Grenzen zu setzen. Nur so schützt er sich selbst davor, sich ausnutzen zu lassen.

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