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Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung

Die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung gehört zu den Persönlichkeitsstörungen, bei denen die Betroffenen ständig unter Anspannung, Angst, Minderwertigkeit, Selbstunsicherheit, generelle Unsicherheit, Besorgtheit und Vorsicht leiden. Die größte Angst dieser Betroffenen ist es abgelehnt zu werden, in der Öffentlichkeit bloß gestellt zu werden oder keine Anerkennung zu bekommen.

Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung


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Was ist eine Persönlichkeitsstörung?

Eine Persönlichkeit hat jeder einzelne Mensch auf dieser Welt. Und jeder davon hat seine ganz eigene Persönlichkeit, die sich durch verschiedene Merkmale auszeichnet. Denn diese zeichnet sich durch die Individualität aus. Eine Störung der Persönlichkeit oder eben eine Persönlichkeitsstörung lässt sich unter die psychischen Störungen einordnen.

Denn wer eine Persönlichkeitsstörung hat, der hat Merkmale, die die Persönlichkeit ungemein zum Extremen umformen. Das bedeutet wiederum, dass gewisse Eigenschaften des Charakters extrem, oder eben überhaupt, bis sogar gar nicht ausgebildet sind. Daraus folgt, dass der Mensch darunter leidet und somit Probleme entstehen.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Persönlichkeitsstörungen. Diese treten meist im Teenie-Alter auf und können sogar im Alter wieder weggehen. Doch oftmals kommen Betroffene nicht um einen Besuch beim Psychologen rum. Auch für ihre Mitmenschen kann dies sehr belastend sein.

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Die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung

Die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung ist eine bestimmte Art der Persönlichkeitsstörungen, welche unter anderem zwischenmenschliche Konflikte umfasst. Auch die Selbstwahrnehmung, die Überempfindlichkeit und die Verzerrung der Realität spielen hier eine enorme Rolle. Der Betroffene fühlt sich tendenziell in Gesellschaft nicht wirklich wohl und fühlt sich fehl am Platz.

Dieser fühlt sich nicht in der Lage so gut zu sein, wie es nach seiner Auffassung alle anderen von ihm erwarten. Vor allem hat der Betroffene viele Ängste. Unter anderem abgelehnt oder gar belächelt zu werden. Die generelle Unruhe in sich selbst macht den Menschen nervös und rastlos. Das ist natürlich für den Betroffenen alles andere als angenehm.

Außerdem haben diese Menschen nie das Gefühl angenommen zu werden. Allerdings meiden sie auch oft Situationen, bei denen man überhaupt Beziehungen aufbauen könnte. Da sie Angst vor Ablehnung haben, wollen sie erst gar nicht riskieren, was solch eine hervorrufen könnte. Es kommt somit zur sozialen Isolation.

Personen, die unter einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung leiden, wirken introvertiert und schüchtern. In größeren Gruppen halten sie sich zurück, um bloß nicht in den Mittelpunkt zu gelangen. Eine extrem hohe Sensibilität zeichnet sie ebenso aus wie die Ängstlichkeit ihr wahres Ich zu zeigen, da sie sich selbst nicht leiden können.

Und deshalb denken sie auch erst gar nicht darüber nach, dass andere Menschen sie mögen könnten. Ihre Attraktivität scheint für sie nicht ausreichend zu sein, um in der Gesellschaft angenommen zu werden. Sie fühlen sich unzureichend und sogar hässlich. Minderwertigkeitskomplexe spielen also ebenfalls eine große Rolle.

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Funktioniert eine Beziehung mit einem Betroffenen?

Menschen, die solch eine Persönlichkeitsstörung haben, gehen nicht häufig engere Beziehungen oder Partnerschaften, aus den vorher genannten Gründen, ein. Und falls sie es doch tun, steht ihnen die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung im Weg. Es fällt diesen Menschen schwer dem anderen Menschen das eigene Vertrauen zu schenken. In einer Beziehung muss man sich dem anderen Menschen vollends hingeben und das geht im Endeffekt eben nur, wenn man sich für diese ganz besondere Person öffnet. Und hierbei kann man bereits die ersten Probleme erkennen.

Eine Persönlichkeitsstörung basiert meistens auf einer Beziehungsstörung. Ein Betroffener braucht viel Geduld und jemanden, der viel Verständnis für diesen Menschen aufbringen kann. Und was vor allem auch immer bedacht werden muss ist, dass solche Probleme auch immer behandelt werden können. Und falls der Partner mit seiner Persönlichkeitsstörung nicht mehr klarkommt und sich dadurch eingeschränkt fühlt, solltest du immer für sie/ihn da sein.

Denn Betroffene fassen nur äußerst schwer Vertrauen und geben sich nicht leicht einem Menschen hin. Es sollte selbstverständlich sein, dem anderen Menschen in einer Beziehung das Gefühl von Geborgenheit zu geben. Doch Betroffene brauchen dieses Gefühl verstärkt. Dies tun sie natürlich nicht absichtlich und fühlen sich dann oftmals schuldig, wenn der Partner so viel Rücksicht nehmen muss.

Um Vertrauen aufbauen zu können und zu lernen, dass man sich gegenüber gewissen Menschen öffnen muss, können Betroffene eine Psychotherapie machen. Die sozialen Ängste sollten durch die Psychotherapie behandelt werden, damit jemand mit der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung unter anderem eine Beziehung eingehen kann.

In einer Therapie werden die Ursachen und Gründe der Persönlichkeitsstörung thematisiert, um eine Behandlung für den Betroffenen zu ermöglichen. Es geht letztlich darum, dass der Betroffene seine Umstände erkennen kann und dadurch versteht, weshalb er oder sie sich in der jetzigen Lage befindet.

Auch die momentane Lebenssituation hängt eng mit dem Heilungs- bzw. Änderungsprozess zusammen. Denn wenn sich die Behandelten mit ihrer jetzigen Lebenssituation auseinander setzen, können sie ihre Probleme erfolgreicher angehen. Das kommt daher, dass diese erst erkennen müssen, woher die Persönlichkeitsstörung kommt, um eine Besserung hervorrufen zu können.

Da sich die Betroffenen vor allem vor sozialen Konfrontationen fürchten, werden sie in Gruppentherapien therapiert. Dort werden die Therapierten gefordert aus ihrer Komfortzone zu kommen und sich somit vor anderen Menschen zu öffnen. Dabei stoßen sie natürlich auf Verständnis, da es den anderen ebenso geht wie ihnen selbst. Trotzdem kostet sie das eine Menge Überwindung und das sollte man nie vergessen!

Menschen mit der selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung haben mit einer inneren Anspannung zu kämpfen, welche sie rastlos und unruhig macht. Auch der Partner kann hierbei eine gute Stütze sein. Es tut den Betroffenen sehr gut, aufgefangen zu werden und das Gefühl zu haben, dass die Anspannung durch jemand anderen verbessert werden kann.

Tendenziell sind Beziehungen zu Menschen mit Persönlichkeitsstörungen nicht einfach, doch eben nicht unmöglich! Und wenn man bereit ist, gemeinsam gegen die selbstunsichere Persönlichkeitsstörung anzugehen, sollte man diesen Schritt auch zusammen gehen.

 

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