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Hemmungsloser Sex: Obwohl wir ihn uns wünschen, haben ihn doch die wenigsten

Wünschst auch du dir hemmungslosen Sex? Doch anstelle dass du dein Sexleben wirklich genießen kannst merkst du, dass du dir selbst hierbei im Weg stehst?

Wir wollen im Folgenden darauf eingehen, welche Aspekte es uns erschweren, ein befriedigendes Sexualleben zu haben und was wir hierbei verändern können.


So wird hemmungsloser Sex möglich

Ängste, nicht zu gefallen

Hemmungsloser Sex ist nur dann möglich, wenn wir uns von unseren Ängsten lösen. Doch gerade davon ist es reichlich viele. Und mit jedem falschen Sexualpartner kommen noch ein paar Neue hinzu. Da reicht die lapidar dahergesagte Aussage „Oh, ich dachte deine Brüste wären straffer“ oder auch „sei bitte ein bisschen leiser, ich will nicht, dass unsere Nachbarn uns hören“.

Derartige Aussagen speichern sich in das Hirn ein und lassen sich kaum noch löschen. Und mit jeder Aussage, wie wir so in unserem Leben hören, trauen wir uns ein klein wenig weniger, beim Sex wirklich so zu sein, wie wir sind.

Anstelle ihn zu genießen, ziehen wir den Bauch ein und fragen uns, ob unsere Mascara verschmiert sein könnte. Anstelle so zu agieren, wie uns der Sinn danach steht überlegen wir, ob wir ihm zu dominant, zu schüchtern, zu laut oder zu leise sind. Und passen uns dementsprechend an.

Doch woher kommt überhaupt der beinahe schon zwanghafte Wunsch, ihm zu gefallen? Ihn zu beeindrucken? Geht es nicht stattdessen beim Sex darum, sich einfach fallen zu lassen?

Schluss mit Schauspielern

Warum ihm einen Orgasmus vortäuschen und ihn in dem Glauben lassen, er hätte es uns richtig besorgt, wo es doch der schlechteste Sex seit Langem war? Warum es sogar mit einem Blowjob zu Ende bringen, obwohl er sich keinerlei Mühe geben hat? Weshalb schreien und komplett ausrasten, obwohl wir insgeheim die Stellung alles andere als geil finden?

Solange wir ein Schauspiel aufführen, werden wir den Sex nie komplett genießen können.

Die Lust nicht zerreden

Immer wieder wird uns erklärt, dass wir laut aussprechen sollen, was uns im Bett gefällt. In der Theorie ist das gut und richtig. Und auch in der Praxis ist es sinnvoll, Wünsche auszusprechen oder zu zeigen. Doch genau dieser Part führt häufig zu Missverständnissen.

Sind wir im Bett und zählen plötzlich sämtliche Vorlieben auf oder geben eine genaue technische Anweisung, wie er uns berühren soll, kann das die Stimmung ziemlich abkühlen.

Besser ist es oftmals, wenn wir unsere Lust nicht zerreden, sondern einfach zeigen, was uns gefällt. Etwa indem wir seine Hand ergreifen und seine Finger uns einführen oder an die Stelle legen, ob wir sie gerade spüren möchten.

Löse dich von negativen Erfahrungen

So schön Sex auch ist, leider sammelt ein jeder von uns auch negative Erfahrungen mit unterschiedlichen Sexualpartnern. Manchmal reicht schon ein blöd dahergesagter Kommentar bezüglich unserer Figur, um uns zu verunsichern und uns auch zukünftig zu hemmen.

Das einzige, was hier hilft ist, sich stets vor Augen zu führen, dass eben nicht alle Menschen gleich sind. Du bist nur leider in der Vergangenheit an einen richtigen Idioten geraten. Doch nur, weil jemand in der Vergangenheit zu dir gesagt hat, dass du nicht gut küssen könntest oder dein Bauch nicht flach genug sei, heißt das nicht, dass dies tatsächlich der Realität entspricht!

hemmungsloser Sex ist deine größte Fantasie

Grundsätzlich bei der Sache sein

Sex empfinden wir dann als erfüllend, wenn wir uns gänzlich fallen lassen können. Männer haben hierbei kaum Probleme, Frauen fällt es hingegen oftmals schwer, sich wirklich zu entspannen.

Manchmal sind es Alltagsbanalitäten, die der Entspannung einen Strich durch die Rechnung machen.

Etwa der Gedanke, dass wir vergessen haben beim Zahnarzt anzurufen oder wie wir am besten unser Wochenende organisieren. Manchmal sind es emotionale Geschichten, die uns beschäftigen. Der Streit mit der Freundin, die Diskussion mit der Kollegin. Und manchmal ärgern wir uns auch einfach über das Verhalten des Partners. Zwar hat er sich entschuldigt und für ihn ist die Sache wieder längst gegessen, doch uns geistert dies nach wie vor im Kopf herum.

Leider gibt es keinen Knopf der gedrückt werden kann, um sich schlagartig zu entspannen. Was helfen kann ist ein ausgiebiges Vorspiel. Nicht nur wird dadurch die Lust größer, auch besteht dann genügend Zeit, um sich auf den Sex einzustimmen.

Keine Scham für die eigenen Fantasien

Viele Frauen haben mit dem Problem zu kämpfen, sich für ihre sexuellen Fantasien zu schämen. Dies rührt daher, dass viele Frauen glauben, mit ihren Wünschen im Bett alleine zu sein und nicht der „Norm“ zu entsprechen.

An dieser Stelle seien zwei Dinge gesagt. Eine „Norm“ beim Sex gibt es nicht. Erlaubt ist, was beiden gefällt.

Das zweite ist, dass jene Fantasien, von denen Frauen glauben sie seien völlig alleine damit, tatsächlich recht weit verbreitet sind. So beispielsweise eine härtere Gangart im Bett.

Vertrauen zu ihm

Fast alle der bisher genannten Punkte hängen mit dem Vertrauen zusammen, das zwischen ihr und dem Sexualpartner herrschen sollte.

Wir können uns erst dann fallen lassen und entspannen, wenn wir ihm vertrauen.

Nicht mehr länger an die vermeintlichen Schwachstellen unseres Körper denken? Ja, das ist möglich. Zumindest dann, wenn wir uns bei ihm wirklich wohlfühlen. Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit hinter uns lassen? Na klar, wenn er uns das Gefühl vermittelt, dass er uns so annimmt, wie wir sind.

Fühlen wir uns bei einem Mann nicht komplett sicher, wohl oder geborgen, wird hemmungsloser Sex beinahe unmöglich.

Für dieses starke Vertrauensgefühl ist es übrigens nicht nötig, dass wir uns mit diesem Mann seit Jahren in einer festen Beziehung befinden. Auch ein Mann, den wir erst seit zwei Dates kennen, kann uns ein starkes Sicherheitsgefühl geben. Gerade wenn uns klar ist, dass es bei dem Treffen ausschließlich um guten Sex geht, können wir uns oftmals besonders leicht fallen lassen.

Denn wir wissen, dass der Sex mit keinen Verpflichtungen verbunden ist und es kein Wiedersehen geben wird, wenn uns nicht danach ist.

Weißt du überhaupt, was dir gefällt?

Männer masturbieren wesentlich häufiger als Frauen. Dabei können gerade Frauen durch Masturbation herausfinden, was ihnen gefällt. Im Gegensatz zum klassischen Sex kommen Frauen bei Masturbation fast immer zum Höhepunkt, da sie genau spüren, wie sie sich selbst berühren müssen, um einen Orgasmus zu erreichen.

Gerade als Frau gibt es unheimlich viele Wege zur Masturbation. Neben den Händen ist auch die Auswahl an Sexspielzeug riesig. Wir wollen an dieser Stelle ermuntern, sich ruhig auszuprobieren. Jedes Spielzeug fühlt sich anders an und mit allem, was wir testen, lernen wir uns selbst und unsere Sexualität besser kennen.

Übrigens: Je häufiger Frauen einen Orgasmus durch Masturbation erlangen, desto leichter fällt es ihnen mit der Zeit, auch beim Sex zu kommen.

Hemmungsloser Sex ist kein Ding der Unmöglichkeit. Damit es jedoch dazu kommt, müssen wir uns komplett fallen lassen können und es muss zwischen uns und ihm harmonieren.

Hemmungsloser Sex liegt bei dir schon Jahre zurück? Du hättest gerne wieder einen Mann an deiner Seite, bei dem es sowohl zwischenmenschlich als auch sexuell passt, doch in deinem Alltag lernst du keine passenden Männer kennen? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie du in deinem Alltag jene Männer kennenlernst, die für dich infrage kommen. Wir freuen uns auf dich.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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