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Stalken nach der Trennung – Stalkst du noch, oder lebst du schon?

Es ist ein Verhalten, das beinahe jeder von sich kennt: Das Stalken nach einer Trennung.

Obwohl wir uns selbst damit schaden, können wir es einfach nicht sein lassen: Immer wieder gehen wir bei Facebook auf sein oder ihr Profil um nachzusehen, ob vielleicht ein neues Bild hochgeladen wurde.

Natürlich checken wir auch bei Instagram, was derjenige dort über sein Leben veröffentlicht. Akribisch versuchen wir herauszufinden, ob der oder die Ex vielleicht schon jemand Neues kennengelernt hat.

Stündlich checken wir bei WhatsApp, wann die Person zuletzt online gewesen ist und ob es ein neues Profilbild gibt.

Aber weshalb eigentlich?

Jeder tut es, keiner gibt es zu: Das Stalken des anderen online

Fast jeder ist von Stalking betroffen. Bestimmt hast auch du dich schon dabei erwischt. Oder kannst du dich etwa davon ausnehmen? Denn dann gehörst du definitiv einer Minderheit an.

Hiermit ist übrigens nicht das kriminelle Stalking gemeint, bei dem Menschen stundenlang vor der Haustüre des anderen verharren und diesen auf Schritt und Tritt verfolgen, seine Post abfangen und ähnliche verrückte Dinge unternehmen.

Gemeint ist das Stalken online, das ganz nebenbei erfolgt und uns schnell in Fleisch und Blut übergeht.

„Ich muss nur mal schnell nachschauen, was er/sie gerade macht“ und schon landen wir zum 17. Mal an diesem Tag auf dem Profil des anderen.

Aber warum hören wir nicht einfach auf damit? Ganz einfach, es ist eine Sucht.

Ähnlich, wie wenn wir abends neben dem Fernsehen automatisch in die Chipstüte oder die Keksdose greifen und alles leer futtern, ohne dies überhaupt mitbekommen zu haben.

Das Stalken des Ex ist weit verbreitet

Warum können wir das Stalken nach einer Trennung einfach nicht lassen?

Oftmals lassen wir es in einer Beziehung dazu kommen, dass wir in ein Abhängigkeitsverhältnis geraten. Wir treffen uns seltener mit unseren Freunden, sondern tendieren auf einmal dazu, immer wieder abzusagen und stattdessen den Abend mit dem Partner/ der Partnerin auf der Couch zu verbringen und Pizza zu bestellen.

Sind wir auf einer Feier eingeladen, erscheinen wir natürlich immer zu zweit, nie alleine.

Da wir ähnliche Hobbys haben, können wir sogar in der Freizeit wirklich alles zusammen machen. Wir gehen zusammen ins Fitnessstudio, waren gemeinsam in einem Malkurs und überhaupt, natürlich haben wir auch die Urlaube immer mit dem Partner/ der Partnerin verbracht.

Wurden wir von Freunden gefragt, ob wir nicht gemeinsam wegfahren wollen, haben wir abgewunken.

Ohne es zu merken, haben wir uns auf diese Weise von dem anderen abhängig gemacht. Natürlich ist es wunderschön, wenn ein Paar sehr gut zusammenpasst und vieles miteinander teilen kann. Doch genauso wichtig ist es, während der Partnerschaft Freunde nicht zu vernachlässigen und sich immer noch genügend Freiraum zu erhalten, in dem wir Dinge alleine unternehmen.

Sind wir plötzlich getrennt, stehen wir nicht einfach nur vor einem Trümmerhaufen. Nein. Unsere gesamte Welt ist zusammengebrochen. Auf einmal haben wir das Gefühl, komplett alleine zu sein.

Bei unseren Freunden haben wir uns seit Monaten nicht mehr gemeldet, so dass wir uns jetzt nicht trauen, sie anzurufen. Beim Freundeskreis der oder des Ex, in den wir herzlich integriert wurden, müssen wir uns ebenfalls nicht melden.

Ins Fitnessstudio trauen wir uns nicht aus Angst, dort unserer vergangenen Liebe zu begegnen. Das kleine Lieblingscafé um die Ecke besuchen wir nicht mehr. Zu groß ist die Gefahr, dass wir den anderen dort beim Espresso trinken antreffen.

Und überhaupt, mit wem sollten wir dort auch hingehen?

Diese Einsamkeit macht es uns noch schwerer akzeptieren zu können, dass wir getrennt sind. Wir wollen dies einfach nicht wahrhaben. Wir verdrängen erfolgreich, dass der andere uns aus seinem Leben gestrichen hat.

Das zwanghaft gewordene Stalken vermittelt uns das Gefühl, dass der oder die Ex noch nicht komplett aus unserem Leben ausgetreten ist. Wir wollen diesen Menschen nicht loslassen und unsere einzige Möglichkeit, weiterhin an dessen Leben teilzuhaben liegt darin, dass wir versuchen, ihn online auf Schritt und Tritt zu verfolgen.

Stalken gehört für dich zum Alltag

Während des Stalkens geistern uns zahlreiche Fragen durch den Kopf

Kaum hat der andere das Profilbild geändert, prüfen wir dieses genau. Handelt es sich um ein neu geschossenes Foto? Oder etwa doch um ein altes Bild? Wo wurde das Bild aufgenommen? Mit wem ist er dort gewesen? Und weshalb sieht er so verdammt glücklich aus?

Wir suchen nach Anhaltspunkten, die uns möglicherweise den Grund zur Trennung verraten. Wir spekulieren und malen uns die schlimmsten Szenarien aus.

Anstatt, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und wir uns darum bemühen, nach vorne zu blicken, richten wir den Fokus auf denjenigen, den wir verloren haben. Und machen es uns damit noch schwerer.

Wie können wir das Stalken des anderen unterlassen und uns selbst schützen?

Du weißt, dass du einfach nicht aufhören kannst, ihn/ sie zu stalken. Und du weißt ebenfalls, dass du dir damit keinen Gefallen tust.

„Corinna, du musst jetzt mal aufhören immer sein Profil anzusehen“, sagen ihre Freundinnen.

„Mensch Frank, sie hat Schluss gemacht. Lösch ihre Nummer und gut ist“, sagen seine Kumpels.

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Doch so einfach ist es nicht.

Der effektivste Weg ist tatsächlich der, die Nummer des anderen inklusive des Chat-Verlaufs bei WhatsApp zu löschen. Auf diese Weise haben wir keine Chance mehr zu sehen, wann und ob der andere online ist.

Bei Facebook haben wir die Option, das Profil des anderen zu sperren. Auf diese Weise wird uns das Profil gar nicht mehr angezeigt. Es ist, als würde es nicht mehr existieren.

Danach gilt es, stark zu bleiben. Triffst du Freunde von ihm/ ihr, ist es natürlich erlaubt zu fragen, ob es dem oder der Ex gut geht. Aber bitte frage die Freunde nicht aus, was derjenige derzeit treibt, ob derjenige sich wieder in einer Beziehung befindet und welche Neuigkeiten es ansonsten noch in dessen Leben gibt.

Je weniger du über das Leben des anderen weißt, desto leichter gelingt es dir, deine Gedanken auf dich selbst zu richten und somit erfolgreich mit der Trennung abzuschließen.

Das Stalken des Expartners gehört der Vergangenheit an und du bist wieder bereit für Neues? Aber du lernst einfach niemanden kennen, der auch nur ansatzweise zu dir passen könnte? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer oder einem Flirtseminar für Frauen.

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