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Hilfe, ich habe ein gebrochenes Herz!

Du hast ein gebrochenes Herz?

Frisch nach einer Trennung oder bei heimlichen Liebeskummer kennt es wohl jeder: Ein gebrochenes Herz.

Es tut unglaublich weh, den oder die Angebetete zu sehen und zu wissen, dass die eigenen Gefühle nicht erwidert werden. Ja, verliebt zu sein kann wunderschön sein, doch genauso schnell ändert sich dieser Zustand in Herzschmerz und Trauer, wenn der andere nicht genauso empfindet.


Gerade Erwachsene lächeln oft über den Liebeskummer junger Leute, dabei müssen sie manchmal schmerzlich am eigenen Leibe erfahren, dass auch mit Mitte vierzig oder sechzig die Hormone zuschlagen können und man sich über beide Ohren verliebt. Enttäuschungen bei einer Zurückweisung gibt es gleich gratis dazu.

Dass wir uns nach einer solchen Zurückweisung ziemlich mies fühlen, ist allerdings gar nichts Ungewöhnliches und hat, wie bereits erklärt, auch nichts mit dem Alter zu tun. Es gibt sogar eine Krankheit, welche nach diesem Gefühl benannt wurde.

Ein gebrochenes Herz = Das Broken Heart Syndrome

Der Name der Krankheit klingt unheimlich kitschig und macht den Eindruck, er sei in einem Roman erfunden worden. Dabei gibt es diese Krankheit wirklich. Der Brustkorb fühlt sich plötzlich enger an und schmerzt, der Betroffene glaubt keine Luft mehr zu bekommen. Diese Erscheinungen zählen zu den Symptomen der Krankheit.

Im Körper des Betroffenen findet plötzlich eine zu hohe Ausschüttung von Adrenalin und weiteren Stresshormonen statt. Das Blut kann nicht mehr uneingeschränkt durch den Körper fließen, da sich die Gefäße verengen. Die Symptome sind somit denen eines Herzinfarktes sehr ähnlich. Im Gegensatz zu diesem sind allerdings die Herzkranzgefäße nicht verschlossen.

Hervorgerufen wird dieses Krankheitsbild durch eine hohe, psychische Belastung. Dies kann durch ein positives Erlebnis ausgelöst werden, z.B. dass man nach Jahren zum ersten Mal sein Kind sieht. Wesentlich häufiger wird die Krankheit allerdings durch ein negatives Ereignis ausgelöst, z.B. der plötzlich eingereichten Scheidung nach vielen Ehejahren, der Tod eines geliebten Menschen etc.

Frauen sind übrigens wesentlich häufiger von einem gebrochenem Herzen betroffen als Männer. Glücklicherweise ist die Sterbensrate allerdings sehr gering!

Nicht nur das Broken Heart Syndrome, auch ein gebrochenes Herz lässt sich heilen.

Damit es nicht erneut zu einem Vorfall des Broken Heart Syndroms kommt, empfehlen Ärzte, sich weniger aufzuregen und dem Stressauslöser weniger Beachtung zu schenken. Die Krankheit lässt sich also heilen, und wie sieht es mit unserem vor Liebeskummer gebeuteltem Herzen aus?

Auch Liebeskummer geht vorbei. Die Anfangszeit ist die Schwierigste. Ist man unglücklich verliebt möchte man sich am liebsten verkriechen und die Wohnung nie wider verlassen, gleichzeitig wünscht man sich, ihn oder sie zu treffen und nochmals eine Chance zu bekommen. Wir verraten wir, was wirklich nach der Trennung hilft:

  1. Ablenkung!
    Triff dich mit deinen Freunden, verabrede dich zum Einkaufen oder zu einem Fußballspiel. Ganz egal. Hauptsache du kommst aus deiner Wohnung heraus. Denn je mehr du alleine bist, desto häufiger wirst du über deine Situation grübeln und dich selbst bemitleiden. Selbstmitleid ist zwar in Ordnung, jedoch nur im begrenzten Maße. Zieh dich nicht durch deine negative Gedanken herunter sondern versuche, wieder mehr positive Lebensenergie zu gewinnen.


  2. Sport
    Während wir uns körperlich anstrengen denken wir nicht über unsere private Situation nach. Vielleicht noch anfangs, wenn wir noch fit sind, doch spätestens wenn beim Joggen der Schweiß zu tropfen beginnt, ist der Liebeskummer für einen Moment vergessen. Auch nach dem Sport fühlen wir uns besser da wir wissen, dass wir unserem Körper und unserer Figur etwas Gutes getan haben.


Gebrochenes Herz

  1. Weg mit den Erinnerungsstücken
    Auch wenn wir schwer mit uns hadern wenn es darum geht, Gegenstände des Geliebten wegzuwerfen. Es hilft uns dabei, unsere Gefühle zu verarbeiten. Außerdem, wenn er die Sachen nach einer bestimmten Frist, z.B. von einer Woche, noch nicht abgeholt hat, wird er es auch nicht mehr tun. Also ab in die Mülltonne mit dem Gerümpel!

  1. Die Kontaktsperre
    Ja, es tut verdammt weh. Und ja, es fällt einem nicht leicht, die Kontaktsperre durchzuziehen. Doch jedes Mal, wenn wir ihn oder sie erblicken, spüren wir einen kleinen Stich in unserem Brustkorb. Die eigenen Gefühle hinter sich zu lassen gelingt am besten, wenn man die betreffende Person erst einmal nicht mehr sieht.


  2. Die Verbannung bei sozialen Netzwerken
    Den Kontakt zu vermeiden beinhaltet gleichzeitig, auch die Nummer im Smartphone zu löschen sowie den Kontakt zu ihm bei sozialen Netzwerken zu löschen oder zu sperren. Extrem kontraproduktiv ist es, täglich heimlich das Profil des anderen zu besuchen um herauszufinden, wie es ihm wohl geht, was er wohl gerade macht und ob er vielleicht schon wieder eine Neue hat. Dadurch verletzen wir uns nur selber und machen es uns selber schwer.


  3. Lass dir mit der nächsten Beziehung Zeit
    Viele begehen den Fehler und beginnen direkt eine neue Beziehung, da sie die vermeintliche Einsamkeit nicht ertragen können. Diese neue Beziehung ist oftmals zum Scheitern verurteilt. Lass dir daher Zeit, um deine alten Gefühle in Ruhe zu verarbeiten. Denn erst, wenn du dein gebrochenes Herz wirklich hinter dir gelassen hast und du wieder mit deinem Leben glücklich bist, bist du auch bereit für eine neue Beziehung.

Wie du siehst, kann man aktiv etwas gegen deinen Liebeskummer unternehmen. Doch wie verläuft eigentlich der Liebeskummer?

 

Welche Phasen gibt es beim Liebeskummer?

Der Liebeskummer verläuft in mehreren Phasen. Diese zu kennen ist dabei hilfreich, um ihn zu verarbeiten.

Die erste Phase
Wir wollen es nicht wahrhaben. Wir verstehen die für uns plötzlich eingetretene Trennung nicht und können die Situation nicht akzeptieren. Zudem hoffen wir, dass der morgige Tag ganz anders aussieht und unser Partner wieder zu uns zurückkommt. Wir bitten und flehen und versprechen Besserung. Wir machen alles, nur damit der Partner bleibt.

Die zweite Phase
Wir fühlen uns elend. Wir sind von Selbstzweifeln geplagt und verstehen die Welt nicht mehr. Wir machen uns selber Vorwürfe und geben uns die Schuld für das Zerbrechen der Beziehung. Ganz egal wie gut uns unsere Freunde zureden, es tröstet nicht. Gegen Ende der zweiten Phase verspüren wir zunehmend auch Wut und ärgern uns über unseren Ex, Rachegedanken tauchen ab und an in uns auf. Aktivitäten helfen uns, den Schmerz zu lindern.

Die dritte Phase
Unsere Gedanken wandern hin und wieder immer noch zu unserem Ex. Die Gedanken bestimmten jedoch nicht mehr unseren Tagesablauf und wir haben die Trennung gezwungenermaßen akzeptiert. Der Gedanke daran schmerzt uns zwar noch, er ist allerdings nicht mehr unerträglich.

Die vierte Phase
Wir kommen wieder mit unserem Alltag klar und fühlen uns ganz gut. Dass wir jetzt wieder Single sind, haben wir akzeptiert. Wir reden zwar noch nicht ganz ohne Wehmut über die Trennung, dennoch wissen wir, dass es noch genügend andere potenzielle Partner auf der Welt gibt. Aber zuerst konzentrieren wir uns auf uns und genießen unseren neuen Lebensabschnitt.

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