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Was, wenn sich in die Beziehung Gewohnheit und Alltag einschleichen?

Lernen wir jemanden frisch kennen, ist absolut alles an dieser Person spannend und aufregend. Vor jeder Begegnung sind wir unheimlich aufgeregt. Wir können es kaum abwarten, den anderen zu treffen.

Und natürlich geben wir uns auch unheimlich viel Mühe. Sind wir zum Koch-Date verabredet, wird die Wohnung blitzblank geputzt. Wir rasieren uns an allen wichtigen Stellen und hüpfen kurz vor dem Treffen nochmal unter die Dusche, obwohl wir sowieso am Morgen frisch geduscht haben.


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Ist die Kennenlern-Phase beendet und wir sind frisch zusammen, ist immer noch alles neu für uns.

Plötzlich müssen wir nicht mehr alleine auf Geburtstage, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten gehen. Auf einmal verbringen wir den Freitagabend nicht mehr alleine in unserer Wohnung. Plötzlich lohnt es sich, leckere Gerichte zu kochen. Wir haben jemanden zum Kuscheln und jemanden, der uns zuhört und gerne an unserer Seite ist.

Kurzum: Wir fühlen uns wunderbar.

Nachdem wir einige, sehr glückliche, Monate miteinander verbracht haben, wollen wir unsere Beziehung auf die nächste Stufe befördern. Wir suchen uns eine gemeinsame Wohnung.

Und es klappt erstaunlich gut. Es gibt keinerlei Probleme bei der Möbelwahl, der Aufteilung des Haushaltes oder sonstiges. Zwar erfahren wir nun mehr Macken des anderen, doch dies stört uns nicht.

Doch irgendwann hat sich die Gewohnheit in die Beziehung eingeschlichen

Konnten wir es zu Beginn der Beziehung kaum abwarten, den anderen endlich zu sehen, ist es nun eine Selbstverständlichkeit, dass wir Abend für Abend miteinander verbringen.

Oftmals sind wir sogar schon dann genervt, wenn wir hören, dass der Schlüssel in das Schloss gesteckt wird und der Partner nach Hause kommt.

Häufig fragen wir uns, ob wir den anderen überhaupt noch lieben.

Viele Paare sind aus reiner Gewohnheit zusammen. Liebe fühlen sie schon lange keine mehr. Sie führen mehr eine Beziehung wie Bruder und Schwester. Dennoch kommt es ihnen nicht in den Sinn, die Beziehung zu beenden.

Natürlich spielen sie schon mal zwischen durch mit dem Gedanken, Schluss zu machen.

Doch sie würden niemals die Trennung aussprechen. Denn das, was sie haben, wollen sie nicht aus Spiel setzen. Der gemeinsame Freundeskreis. Die gemeinsame Wohnung, gar das gemeinsame Haus und der gemeinsam aufgenommene Kredit. Vielleicht auch die Firma, die sie zusammen gegründet und aufgezogen haben. Das Auto, welches sie sich teilen.

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Wie erkenne ich, ob es Liebe oder Gewohnheit ist?

Vielleicht stellst auch du dir immer wieder die Frage, ob du mit ihm bzw. ihr zusammen bist, weil du sie liebst, oder ob es doch einfach die Gewohnheit ist.

Den je länger ein Paar zusammen ist, desto vertrauter wird es. Tiefe Liebe von bloßer Gewohnheit zu unterscheiden, kann in manchen Augenblicken schwer fallen. Möglich ist es dennoch.

Wie du die Liebe erkennst

Verliebtheit schwindet, Liebe kommt. Auch, wenn der Alltag es uns manchmal ganz schön schwer macht, uns auf den Partner zu besinnen und uns Zeit für ihn zu nehmen. Natürlich streiten wir uns ab und an mit dem Partner bzw. der Partnerin oder haben Meinungsverschiedenheiten. Völlig normal. So ist das nun mal, wenn zwei Menschen miteinander ihr Leben verbringen und zusammen wohnen.

Doch auch nach mehreren gemeinsamen Jahren sind wir immer noch froh um die Partnerin/ den Partner an unserer Seite. Nicht, weil wir dank ihm nicht alleine wohnen müssen. Nicht, weil wir einen privaten Therapeuten hat, der sich immer unsere Sorgen hat hört. Nicht, weil dadurch die Miete günstiger ist oder wir uns nicht einsam fühlen.

Nein.

Einfach um des Partners willen. Weil er/ sie ein wunderbarer Mensch ist. Weil wir diesen Menschen für seinen Charakter aufrichtig wertschätzen und wir froh sind, dass ein solcher Mensch sein Leben mit uns verbringen möchte. Weil wir unheimlich gerne mit diesem Menschen Zeit verbringen. Auch, wenn er uns manchmal zur Weißglut treibt. Und dass er/ sie uns zur Weißglut bringt, schafft er auch nur deshalb, weil er uns derart wichtig ist.

Ist es nur noch Gewohnheit

Wie du die Gewohnheit erkennst

Und wie sieht Gewohnheit in einer Beziehung aus? Auch bei Gewohnheit sind wir auf gewisse Weise froh um den Partner/ die Partnerin an unserer Seite. Allerdings nicht um des Partners willen.

Stattdessen geht es uns vielmehr darum, nicht länger alleine zu sein. Oder wieder alleine zu sein. Viele Menschen, die sich seit langer Zeit in einer Beziehung befinden, graut es davor, wieder Single zu sein und sich erneut Partnersuche begeben zu müssen.

Diese Personen merken, dass sie sich mit der Zeit mehr und mehr für die süße Kollegin, den gutaussehenden Kerl im Fitnessstudio, die neue Nachbarin oder den süßen Verkäufer beim Bäcker interessieren.

Sie denken manchmal daran wie das Leben wohl aussehen würde, wenn sie sich trennen würden.

Malen sich aus, wie geschockt die Familie reagieren wird. Denken daran, dass sie dann zukünftig alleine in den Urlaub fahren müssen und daher wohl eher zuhause bleiben würden. Denken daran, wie schwierig die Wohnungssuche ist und, dass sie in eine wesentlich kleinere Wohnung ziehen müssten und wahrscheinlich dennoch mehr Miete bezahlen würden.

Und sie stellen sich vor, wie alleine sie auf einmal wären. Denn die meisten Freunde, mit denen sie sich umgeben, sind Freunde des Partners/ der Partnerin.

Eine wahre Horrorvorstellung!

Schmerzen beim Sex

Wenn Kleinigkeiten nur noch nerven…

Im Grunde tut er oder sie nichts, was du ihm/ ihr vorwerfen könntest. Du wirst nicht betrogen oder belogen. Der andere nimmt stets Rücksicht auf dich und ist immer für dich da.

Und doch. Dich nervt einfach alles. Dich nervt, was er/ sie zum Frühstück als Aufstrich einkauft. Dich nervt sein Lachen. Dich nerven ihre Haare, die sie scheinbar pausenlos überall in der Wohnung verliert. Dich nervt, dass er gerne Brokkoli ist. Dich nervt ihre Stimmlage. Dich nervt der Fakt, dass er immer den Schlüssel von innen stecken lässt und du deswegen schon des öfteren nicht in die Wohnungstüre hereingekommen bist. Dich nervt ihre Verpeiltheit.

Kurzum: Dich nerven sämtliche Eigenheiten, die dieser Mensch eben mit sich bringt. Und das, obwohl er oder sie absolut nichts falsch macht.

Das ist ein eindeutiges Anzeichen, dass du in deiner jetzigen Beziehung nicht mehr glücklich bist und du dich fragen solltest, ob eine Trennung das Richtige für dich wäre.

Gleichzeitig kann es natürlich auch sein, dass das Problem nicht bei deiner Partnerin bzw. deinem Partner liegt, sondern an dir selbst. Bist du unzufrieden mit deiner beruflichen Situation, deiner Figur oder bist schlicht unausgeglichen, weil dir einfach körperliche Betätigung wie Sport fehlt, ist es gut möglich, dass sich diese Unzufriedenheit auf deine Partnerschaft auswirkt.

Du lässt deinen Frust an anderen aus, er oder sie dient dir als Ventil. Vielleicht schiebst du sogar ihm die Schuld für deine Unzufriedenheit in die Schuhe.

Triff daher die Entscheidung, ob du dich trennen sollst, nicht über Nacht. Frage dich, ob das Problem darin liegt, dass du dem anderen gegenüber nichts mehr empfindest, oder ob das Problem bei dir liegt und du etwas daran verändern kannst.

Du hast deine letzte Beziehung beendet? Und nun weißt du nicht, wie du wieder einen neuen Partner finden kannst? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirttraining für Männer oder einem Flirt-Workshop für Frauen. Unsere Flirtprofis greifen dir unter die Arme und helfen dir dabei, deine Traumpartnerin bzw. deinen Traumpartner zu finden. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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