Bist du ein Mann oder eine Frau?
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Hast du manchmal das Gefühl, dass du dir selbst gegenüber zu kritisch bist?

Oder ist vielleicht das genaue Gegenteil der Fall: Du hinterfragst dein Handeln nie und bist mehr als überzeugt von dir und deinen Taten, auch wenn du durch diese andere Menschen verletzt?

An dieser Stelle möchten wir mit dir gemeinsam die die Thematik der Selbstkritik eintauchen.


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Durch unsere Fehler lernen wir wahnsinnig viel. Wir erfahren, was wir hätten besser machen können und lernen uns selbst immer intensiver kennen. Gleichzeitig kann zu viel Selbstkritik uns in unserer Lebensfreude hemmen und sich auf unser Selbstwertgefühl negativ auswirken.

Selbstkritik und Selbstzweifel sind nicht dasselbe!

Selbstkritik bedeutet nicht, dass wir absolut all unsere Handlungen kritisch hinterfragen, wie stets an allem zweifeln und uns unentwegt denken, dass wir hätten besser sein müssen.

Stattdessen bedeutet Selbstkritik vielmehr, dass wir uns insgesamt mit unserem Handeln, unseren Taten und unserem Leben auseinandersetzen. Nicht nur mit den negativen, sondern auch mit den positiven Facetten. Wir hinterfragen aktiv Positives als auch Negatives.

Dies bedeutet, dass wir uns nicht nur ermahnen, wenn etwas hätte besser laufen sollen, sondern dass wir es uns ebenfalls zugestehen, uns selbst auf die Schulter zu klopfen und auf etwas stolz zu sein.

Wer sich stets weiterentwickeln will, wer nicht jahrelang auf derselben Stelle treten möchte, wer eine immer besserer Version seiner selbst werden will, der darf und muss sich auch vor Augen führen, was er alles erreicht hat und in welchen Bereichen er besonders gut ist.

Denn an sich selbst zu arbeiten bedeutet eben nicht, sich ausschließlich mit vermeintlichen Schwächen oder Fehlern auseinanderzusetzen, sondern sich ebenfalls vor Augen halten, worin die eigenen Stärken liegen und damit die Stärken noch weiter auszubauen.

Zu viel Selbstkritik ist schädlich

Bis zu einem gewissen Grad sind auch Selbstzweifel normal

Kritik an unserer eigenen Persönlichkeit und Selbstzweifel kennt jeder von uns. Besonders ausgeprägt nehmen wir diese wahr, wenn wir uns beispielsweise beruflich neu orientieren und wir nicht wissen, was uns erwartet. Plötzlich bekommen wir Aufgaben zugetragen, mit denen wir uns noch nie zuvor auseinandergesetzt haben.

Oder wir haben uns überreden lassen, auf eine Feier zu gehen, auf der wir fast niemanden kennen. Eigentlich sind wir sehr schüchtern und gerade jetzt überkommen uns besonders viele Zweifel, ob wir an diesem Abend Spaß haben werden und wir mit anderen Personen in Kontakt kommen.

Schwierig wird es, wenn wir nur noch an uns zweifeln und wir aufgrund dessen nicht mehr an uns selbst glauben.

Bin ich zu selbstkritisch?

Du hast das Gefühl, dass du relativ oft an dir zweifelst und fragst dich, ob sich dies noch in einem gesunden Rahmen befindet? Teste dich doch einfach selbst. Wie viele der folgenden Fragen würdest du für dich mit einem „Ja“ beantworten?

  • Wenn andere mich ablehnen, suche ich die Schuld bei mir
  • Ich entschuldige mich immer, auch wenn ich den Fehler nicht begangen habe
  • In Gedanken schimpfe ich häufig mit mir selbst
  • Nach einem Streit grüble ich noch mehrere Tage und denke auch nachts darüber nach
  • Bei Diskussionen setze ich mich nie durch, sondern gebe früher oder später klein bei
  • Komplimente kann ich nicht annehmen
  • Am Ende des Tages ärgere ich mich über mich selbst, dass ich wieder so faul gewesen bin
  • Ich traue mich nicht, neue Dinge auszuprobieren

Wie du dich vor zu viel Selbstkritik schützt

Möglicherweise ist dir mittlerweile klar geworden, dass du mit dir selbst viel zu streng bist. Doch wie kommst du aus deinem negativen Gedankenkonstrukt heraus? Wie gelingt es, dass du dich nicht nur auf Schwächen, sondern auch auf Stärken fokussierst?

Unsere eigenen Gedanken entscheiden, wie glücklich oder unglücklich wir sind. Wer mit starken Selbstzweifeln zu kämpfen hat, der tappt meist in die Falle, dass seine Selbstkritik nicht wirklich spezifisch ist. Oftmals denken wir uns „Warum passieren mir solch blöde Fehler“, oder auch „So ein Mist, ich habe schon wieder nicht umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe.“

Derartige Gedankengänge sind jedoch höchst unspezifisch und führen zu nichts, außer zu einem schlechten Gewissen und Unzufriedenheit.

Viel sinnvoller ist es, sich nicht allgemein zu fragen „Warum passiert mir ein solch blöder Fehler“, sondern besser: Was hat dazu geführt, dass mir dieser Fehler auf der Arbeit unterlaufen ist? War ich nicht konzentriert? Habe ich mich ablenken lassen? Habe ich bei der Erklärung meiner Kollegin nicht zugehört? Habe ich mir die Arbeitsanweisung nicht richtig durchgelesen?

Durch spezifische Fragen finden wir eine Antwort, die uns tatsächlich weiterhilft und die uns hilft, dass wir beim nächsten Mal wissen, was zu tun ist.

Anstelle sich zu denken: „Ich habe wieder nicht das umgesetzt, was ich mir vorgenommen habe“, und uns deswegen zu beschimpfen, sollten wir uns besser überlegen, warum dem so ist. Ist das Ziel möglicherweise so hoch gegriffen, dass wir uns unterbewusst denken, dass wir dieses niemals erreichen können und es uns deshalb an Motivation mangelt? Haben wir uns nicht genügend Zeit für die Umsetzung gegeben? Mangelt es uns an Motivation, weil es sich gar nicht um unser eigenes Ziel handelt, sondern wir uns dieses Ziel haben einreden lassen?

Weshalb Selbstkritik nötig ist

Nur durch Selbstkritik sind wir in der Lage, an uns selbst zu arbeiten und voran zu kommen. Wer kritisch sich selbst gegenüber ist und seine eigenen Denkweisen und Glaubenssätze hinterfragt, der entwickelt sich weiter. Aus genau diesem Grund darf Selbstkritik nicht ausschließlich als etwas Negatives aufgefasst werden.

Zu Selbstkritik gehört auch die Erkenntnis, dass wenn wir A sagen, wir nicht auch B sagen müssen. Mit dem Laufe der Zeit verändern wir uns. Wir entwickeln uns weiter und gewinnen neue Ansichten und Erkenntnisse. Es gibt Dinge, wie wir schlicht vor einem oder fünf Jahren noch nicht wussten. Aus genau diesem Grund ist es auch erlaubt, nicht ein Leben lang immer dieselbe Meinung vertreten zu müssen.

Du übst dich vor allem in Selbstkritik, sobald es um das Thema Frauen geht? Denn du weißt einfach nicht, wie du mit Frauen in Kontakt kommst, geschweige denn, wie du einen Flirt entstehen lässt? Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag aktiv mit fremden Frauen in Kontakt zu kommen. Damit auch du endlich glücklich wirst. Wir freuen uns auf dich.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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