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Unsere Kindheit entscheidet, welche Persönlichkeit wir im Erwachsenenalter haben

In unserer Kindheit entwickelt sich unsere Persönlichkeit. Diese festigt sich in der Pubertät. Die Kindheit und vor allem der Umgang der Eltern mit den Kindern entscheidet, wie wir uns selbst später als Erwachsene in zahlreiche Situationen verhalten.

Wie oft haben wir uns vorgenommen, dass wir niemals so werden möchten wie unsere Eltern. Und dennoch durchlebt jeder von uns Situationen, bei denen er sich selbst dabei erwischt sich genau wie der eigene Vater oder die eigene Mutter zu verhalten.


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Manchmal befinden wir uns auch in einer Situation bei der es uns absolut an Selbstbewusstsein mangelt und wir können gar nicht erklären, warum dem so ist.

Vielleicht sind wir auch extrem cholerisch, können anderen Menschen nicht vertrauen oder klammern sehr aus der Angst heraus, verlassen zu werden.

All diese Verhaltensweisen, bei denen wir nicht erklären können woher sie kommen, können ihren Ursprung in deiner Kindheit haben.

Eine lieblose Kindheit zieht zahlreiche Konsequenzen nach sich

Der Mensch sehnt sich nach Bindung, Liebe und Geborgenheit. Grund dafür ist, dass wir Herdentiere sind. Nur im Schutz der Gemeinschaft konnten wir Mammuts erlegt und Hungersnöte durchstehen.

Der Ausschluss aus der gemeinsamen Gruppe bedeutete den sicheren Tod.

Dies ist bis heute in uns verwurzelt. Zwar benötigt jeder auch Zeit für sich, doch wer keinerlei soziale Kontakte pflegt, der vereinsamt und sucht oftmals nach Trost, indem er sich beispielsweise Katzen anschafft.

Einen besonderes dramatischen Einfluss nimmt daher fehlende Liebe in der Kindheit auf die Entwicklung des Charakters. Gründe für fehlende Liebe von den Eltern gibt es zahlreiche. Nicht selten trifft der Fall zu, dass die Eltern aufgrund psychischer Krankheiten zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um noch genügend Liebe für das Kind aufbringen zu können.

Eine depressive Mutter und ein Vater, der Vollzeit arbeitet um die Familie finanziell über Wasser zu halten, abendliche Streitereien zwischen den Eltern und kaum Zuwendung für das Kind kann sich in eine gefährliche Richtung entwickeln.

Oftmals hoffen Eltern durch die Geburt ihrer Kinder vieles besser zu machen, was in der eigenen Kindheit schief gelaufen ist. Sie setzen alle Wünsche und Hoffnungen in das Kind und werden enttäuscht.

Entgegen der Erwartungshaltung möchte der Sohnemann nicht jeden Sonntag Fußball spielen, obwohl der Vater sich dies selbst immer in seiner Kindheit gewünscht hat. Entgegen dem Wunsch der Mutter weigert sich die Tochter zum Ballett zu gehen.

Die Eltern sind enttäuscht, wenden sich vielleicht den anderen Kindern mehr zu, die stärker den Erwartungen entsprechen. Das Kind sucht Trost in Süßigkeiten, frisst sich einen Kummerspeck an und wird zur „Schande“ der Familie.

Die Mutter erklärt allen Bekannten „Ich weiß nicht, warum mein Kind zu dick ist, die Geschwister sind es nicht“ und das Kind durchlebt ein riesiges Schamgefühl, wenn beim Einkaufen die Kleidung nicht passt und die Mutter entnervt aufgibt.

Wie deine Kindheit dein Verhalten beeinflusst

 Erfahrungen, die wir in der Kindheit sammeln und deren Auswirkungen im Erwachsenenalter

Angst vor dem Verlassen werden

Eine ausgeprägte Angst vor dem Verlassen werden und damit im Erwachsenenalter die Unfähigkeit, sich überhaupt erst auf jemanden einlassen zu können entsteht dadurch, wenn Eltern sich ihren Kindern nicht genügend zuwenden.

Etwa, wenn die Kinder oft zu den Großeltern geschickt wurden, doch auch diese sich nicht wirklich für die Enkel interessiert haben oder es normal war, dass die Kinder nach der Schule zu anderen Freunden mitgehen sollten.

Wir sprechen in diesem Fall nicht einfach von zwei Eltern, die beide Vollzeit arbeiten gehen sondern von Eltern, die ihre Kinder wirklich grob vernachlässigen und sich nicht sonderlich für diese interessieren.

Diese Angst vor dem Verlassen werden macht es uns im Erwachsenenalter unmöglich, uns überhaupt erst voll und ganz auf jemanden einlassen zu können. Wir haben Bindungsängste, die sich uns jedes Mal in den Weg stellen, sobald etwas Festes entstehen könnte. Unterbewusst stoßen wir lieber den anderen von uns weg als eine Partnerschaft einzugehen, die mit Schmerz enden könnte.

Demütigungen

Demütigungen müssen nicht zwangsläufig nur in der Schule von Schulkameraden oder im Kindergarten von anderen Kindern erfolgen. Sie können auch von den eigenen Eltern erfahren werden.

Etwa, wenn bei einer Familienfeier ganz offen und gut hörbar über die Kinder gesprochen wird und die Mutter oder der Vater sagt „Ja, bei den anderen Kindern läuft alles ganz klasse. Aber bei Lukas…Er ist der Schlechteste in der Klasse und muss wahrscheinlich wiederholen. Und dick ist er auch geworden. Ich weiß gar nicht woher er das hat. Von mir jedenfalls nicht“.

Die gesamte Verwandtschaft blickt das Kind an und schüttelt mitleidig den Kopf.

Die Folge im Erwachsenenalter? Wir trauen uns oftmals nicht anderen Leuten zu erzählen, dass wir in unserer Freizeit beispielsweise gerne Mandalas für Erwachsene ausmalen, wir autogenes Training betreiben, uns für esoterische Dinge interessieren, Gedichtbände lesen oder eigentlich gerne vegan leben würden. Das Alles aus der Angst heraus, für diese Einstellung verspottet und nicht akzeptiert zu werden.

Deine Kindheit hat mehr Einfluss auf dich als du glaubst

Mangelndes Selbstwertgefühl

Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben, haben dieses meist aus ihrer Kindheit mitgenommen. Etwa dann, wenn das Kind stets das Gefühl vermittelt bekommen hat, nicht gut genug zu sein. Keine guten Noten mit nach Hause zu bringen, keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen zu haben, nicht gut im Lesen oder Rechnen zu sein oder andere Erwartungen nicht zu erfüllen.

Dieses mangelnde Selbstwertgefühl stellt sich auch der erwachsen gewordenen Person immer wieder in den Weg. Sie traut sich nichts zu und sucht die Fehler stets bei sich. Sich auf die Liebe einer anderen Person einzulassen fällt ihr schwer, weil sie gar nicht nachvollziehen kann, wie man sie für die Persönlichkeit lieben kann, die sie ist oder ihr Aussehen attraktiv finden kann.

Ungerechtigkeiten

Kinder, die mit Geschwistern aufwachsen, durchleben häufig Ungerechtigkeiten. Egal, wie gerecht die Eltern zu sein versuchen, es wird immer Momente geben, in denen die Kinder nicht gleich behandelt werden.

Besonders fatal ist es natürlich, wenn sich die Eltern darum erst gar nicht bemühen, sondern ganz deutlich eines der Kinder bevorzugen.

Etwa, wenn immer nur das eine Kind ausgeschimpft wird, immer nur das eine Kind kein Lob erhält, immer nur das eine Kind als Strafe aufs Zimmer geschickt wird, immer nur das eine Kind angemeckert wird, wenn es den Teller nicht leer gegessen hat.

Dies führt dazu, dass wir im Erwachsenenalter häufig eine sehr negativ eingestellte und pessimistische Haltung an den Tag legen. Wir unterstellen anderen nur Schlechtes und nehmen gar nicht wahr, dass jemand durchaus positive Absichten hat.

Macht uns jemand ein Kompliment gehen wir sofort davon aus, dass diese Person die besagten Worte nicht ehrlich meint oder nur selbst ein Kompliment erhalten will.

Flirtet eine Frau mit uns hören wir direkt eine innere, negative Stimme die erklärt, dass alle Frauen doch nur auf das Geld des Mannes aus seien.

Deine Kindheit beeinflusst dich und ist der Grund für deine Selbstzweifel

Verrat

Verrat findet dann statt, wenn Eltern immer wieder den Kindern Dinge versprechen und diese am Ende doch nicht einhalten. So etwa, dass der Vater mit dem Sohnemann auf jeden Fall am Samstag in den Zoo fahren werde, sich dann allerdings doch lieber mit deinen Kumpels zum Bierchen trinken trifft.

Wer als Kind immer wieder erlebt, dass er dem Wort seiner Eltern nicht trauen kann, der wird auch im Erwachsenalter große Schwierigkeiten haben, nicht stets misstrauisch zu sein und sich wirklich auf jemanden zu verlassen.

Wir leiden an Eifersucht. Auch dann, wenn der Partner oder die Partnerin uns keinerlei Gründe für die Eifersucht liefert.

Dir ist klar geworden, dass zahlreiche deiner Verhaltensweisen aus deiner Kindheit rühren und möchtest diese nun aktiv in Angriff nehmen. Außerdem hast du für dich beschlossen, dass sich endlich etwas an deiner Situation verändern muss und du eine ernsthafte, feste Beziehung führen möchtest? Glückwunsch! Dann hast du den ersten Schritt bereits geschafft.

Der zweite Schritt besteht jetzt darin, dass du dich bei uns nach einem Flirtcoaching erkundigst, in dem wir wir aktiv unter die Arme greifen und wir dir dabei helfen, in deinem Alltag mehr Frauen kennenzulernen. Wir freuen uns auf dich!

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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