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Jeder Mensch erfährt irgendwann im Laufe seines Lebens das Gefühl, alleine zu sein. Besonders nach einer Trennung nagt das Gefühl der Einsamkeit böse an unserer Seele. Doch auch, wer nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums den Wohnort verlässt und sich plötzlich in einer völlig neuen Stadt einleben muss, hat mit dieser Problematik zu kämpfen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Selbst, wenn wir uns nicht einsam fühlen genießen wir es, neue Kontakte zu knüpfen, den Bekanntenkreis zu erweitern und unser soziales Umfeld immer weiter auszubauen.


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Offene und kommunikative Menschen haben es hierbei besonders leicht. Sie haben keinerlei Probleme, auf andere zuzugehen, sich ihnen vorzustellen und direkt ein Gesprächsthema zu finden. Schüchterne Menschen beneiden andere oftmals um diese Fähigkeit. Sie wissen nicht so recht, wie sie Smalltalk führen können, über was sie mit anderen Menschen reden sollen oder wie sie überhaupt mit ihnen noch unbekannten Personen umgehen können. Es mangelt ihnen an Sozialkompetenz.

Was macht ein gutes Gespräch eigentlich aus?

Wollen wir doch im ersten Schritt unter die Lupe nehmen, durch welche Eigenschaften ein gutes Gespräch sich eigentlich auszeichnet. Jeder Mensch möchte sich von seinem Gegenüber verstanden fühlen.

Wir teilen uns in Gesprächen einander mit und sprechen über die Dinge, die uns wichtig sind. Uns kommen die Worte über die Lippen, die uns in diesem Moment gedanklich beschäftigen. Wer gerade die Abschlussarbeit seines Studiums verfasst, wird früher oder später im Verlauf des Gesprächs dies erwähnen. Wer erst frisch eine Umzug hinter sich hat wird darauf zu sprechen kommen, dass noch nicht alles so steht, wie es stehen soll. Wer begonnen hat wieder Sport zu treiben wird dies irgendwann erwähnen, dass er Muskelkater hat.

Bei einem guten Gespräch wird der Ball sich hin- und hergeworfen. Wir gehen auf das ein, was die andere Person zu uns sagt, greifen das Thema auf und ergänzen dieses um das, was uns dazu einfällt. Daneben stellen wir viele interessierte Fragen.

Auf diese Weise lernen beide einander kennen. Wir erfahren, was in den Gedanken des anderen gerade los ist. Gleichzeitig geben wir natürlich auch sehr Persönliches von uns Preis. So beispielsweise, wenn wir erzählen, wie wir unser Wochenende verbracht haben. Unser Gegenüber erfährt dadurch, wie wir ticken und was wir in unserer Freizeit treiben.

Läuft ein Gespräch gut, beträgt der Gesprächsanteil beider jeweils circa fünfzig Prozent.

Dies bedeutet jedoch auch, dass ein gutes Gespräch sich dadurch auszeichnet, dass beide in der Lage sind einander zuzuhören.

Wer den Gesprächen anderer Menschengruppe lauscht stellt häufig fest, dass in seltenen Fällen der Mangel an Gesprächsthemen die Ursache dafür darstellt, weshalb Gespräche scheitern. Vielmehr liegt dies oftmals an dem Umstand, dass die Menschen nicht fähig sind, einander zuzuhören. Jemandem sein offenes Ohr zu schenken bedeutet immer auch, geduldig zu sein. Wer Fragen stellt, muss auch den Antworten lauschen können. Wir müssen uns selbst in diesem Moment zurückhalten.

Möglicherweise erzählt das Gegenüber etwas, was wir gerne korrigieren möchte, was wir vollkommen anders sehen oder uns fällt eine passende Geschichte ein. Wer nicht genügend Geduld an den Tag legt, unterbricht sein Gegenüber und wirft die eigene Geschichte ein. Im Eifer des Gefechts kann dies durchaus passieren.

Schwierig wird es, wenn das ständige Unterbrechen zur Angewohnheit wird und wir verlernen, anderen die nötige Zeit zu geben das auszudrücken, was sie ausdrücken möchten. Unterbrechen wir unser Gegenüber einmal, weil wir unbedingt etwas in das Gespräch einbringen möchten und entschuldigen uns zudem, wird die andere Person dies sicherlich verzeihen. Wird dies jedoch eine Marotte von uns, die wir nicht mehr ablegen können, machen wir uns damit auf Dauer sehr unbeliebt.

Zuhören fällt uns meist dann schwer, wenn uns das Thema nicht interessiert. Befinden wir uns zudem nicht in einem Zweiergespräch sondern in einer Gruppe, fällt es besondere leicht, gedanklich abzudriften.

Unterhalten sich zwei oder drei der Menschen um uns herum über das letzte Fußballspiel, fällt es gar nicht auf, dass wir nicht sonderlich viel dazu zu sagen haben, keinerlei Fragen stellen und einfach schweigen und uns gedanklich überlegen, was wir eigentlich als nächstes Essen wollen. Ganz anders ist es, wenn wir nur einer Person gegenüber stehen. Dann dauert es nicht lange bis das Gegenüber merkt, dass wir an dem Thema nicht sonderlich interessiert sind.

In einer solchen Situation müssen wir uns einen Vorwurf machen. ES gibt nun mal Themen, die für uns nicht von Belang sind oder die schlicht nicht unser Interesse wecken. Die feine Art ist es jedoch nicht, einfach nicht mehr zuzuhören, im schlimmsten Fall sich vielleicht sogar dem Handy zu widmen.

Wesentlich galanter und ratsamer ist es, einfach sanft das Thema zu wechseln und auf etwas hinzulenken, was uns wirklich interessiert. Beispielsweise indem wir über das sprechen, was uns gerade gedanklich beschäftigt und wir anschließend unser Gegenüber fragen, was er oder sie davon hält und darüber denkt.

Anders gestaltet es sich, wenn wir nicht zuhören können, weil wir selbst die gesamte Zeit sprechen wollen. Schnell erweckt dies den Eindruck, dass wir unserem Gegenüber unsere Meinung aufdrängen wollen und dem anderen gar keinen Raum für das lassen, was in ihm vorgeht.

Wir führen jeden Tag unzählige Gespräche. Meist handelt es sich um Gespräche, die einfach nebenbei erfolgen und denen wir nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit widmen. Etwa das Gespräch mit der Kassierin die uns fragt, ob wir Payback Punkte sammeln. Das Grüßen des Vermieters am Abend. Das Nachfragen bei der Kollegin, ob sie die Sammelmail bereits herausgeschickt hat. All dies ist Kommunikation.

Doch bei keinem dieser Gespräche werden wir uns noch in zwei Monaten an diese erinnern. Sie sind derart unwichtig, dass wir sie aus unserem Gedächtnis streichen.

Gespräche, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben, zeichnen sich durch andere Eigenschaften aus. Sie haben Tiefgang. Sie handeln von Themen, die uns wirklich interessieren.

Zeit spielt daher bei einem guten Gespräch einen enormen Faktor. Nur, wer sich Zeit nimmt, kann ein Gespräch führen, das ihm noch lange Erinnerung bleiben wird.

Zu einem guten Gespräch gehört auch genügend Vertrauen. Nur, wenn wir das Gefühl haben, dass unser Gegenüber auch etwas für sich behalten kann und nicht sofort alles weitererzählt, sprechen wir wirklich die Themen an, die für uns von Belang sind. Lernen wir eine Person neu kennen ist es vollkommen normal, dass die Vertrauensbasis noch nicht sehr tief ist. An dieser Stelle muss auch noch kein tiefes Vertrauen vorhanden sein, sondern gegenseitige Sympathie und das Gefühl, auf einer Wellenlänge zu schwimmen.

Wunderbare Gespräche müssen nicht immer extrem inhaltsschwanger sein

Wer glaubt, dass ein gutes Gespräch extrem inhaltsschwanger sein müsse, der irrt. Ein schönes Gespräch muss sich nicht eine Stunde um Politik und äußert schwierige drehen. Es muss nicht um Lösungen für den Fachkräftemangel gesucht werden oder erörtert werden, worin genau die Mängel der Deutschen Bahn bestehen.

Nein.

Ein gutes Gespräch kann auch bei vollkommen „banalen“ Alltagsthemen entstehen. Etwa wenn in großer Runde alle erzählen, was sie am Wochenende unternommen haben oder was ihnen auf dem Herzen liegt. Ein gutes Gespräch ist dann im Gange, wenn wir gegenseitig lachen, wenn wir die Stimmung genießen und wenn die Zeit wie im Fluge vergeht.

Wenn wir auf das Handy blicken und plötzlich feststellen, dass längst nach Mitternacht ist, obwohl wir doch spätestens um 22 Uhr die Straßenbahn nehmen wollen. Ein gutes Gespräch ist ein Gespräch, das uns den Abend versüßt. Ein gutes Gespräch ist, wenn wir es genießen, wenn wir eine großartige Zeit haben und das Gefühl in aus aufkeimt, sich dem Gegenüber vollkommen öffnen zu können und auch die Fragen über Themen stellen zu dürfen, die uns wirklich interessieren.

Fehler, die bei Gesprächen immer wieder begangen werden:

Du unterhältst dich mit einer Person? Dann leg das Smartphone weg! Es ist eine furchtbare Unsitte, die sich leider vor allem unter jüngeren menschen wie eine Seuche immer weiter ausbreitet. Sie sind mitten im Gespräch, genießen die Zeit und holen dann ihr Handy heraus, um ihre nachrichten zu checken. Für das Gegenüber ist das eine verdammt blöde Situation. Erstens kommt sich die andere Person extrem unwichtig vor. Zweitens weiß die Person nicht, ob wir ihr überhaupt weiterhin zuhören. während wir auf unser Handy starren.

Du kennst dich bei einer Thematik nicht aus aber gibst dich als allwissend? Das ist extrem unsympathisch. Wenn du dich bei einem Gesprächsthema nicht auskennst, dann steh einfach dazu. Erkläre einfach, dass du von dem Politiker noch nichts gehört hast, dass du die Serie nicht gesehen hast oder dass du nicht genau weißt, wo dieses eine Land liegt. Es ist keine schwäche, sondern eine Stärke zuzugeben, wenn uns etwas nicht geläufig ist. Versuchst du stattdessen dein Nichtwissen zu verbergen und gibst dich wissend, wird es auf kurz oder lang dennoch auffallen dass du absolut nicht weißt, um was es eigentlich geht. und dann wird es richtig peinlich.

Komm auf den Punkt! Es gibt Menschen, die wollen eine Geschichte von ihrem Freitagabend erzählen. Anstelle, dass sie einfach loslegen was sie erlebt haben. beginnen sie ihre Geschichte beim Montag. Sie glauben, dass es extrem wichtig sei viel früher mit der Geschichte zu beginnen, damit das Gegenüber alle Zusammenhänge versteht.

Dabei hängen sie sich an unheimlich vielen Kleinigkeiten auf. Anstelle einfach zu sagen, dass sie sich vollkommen verfahren haben, beginnen sie zu erzählen, wann sie ihr Auto zuletzt gewaschen haben, welches Straßenschild sie übersehen haben und wo genau sie falsch abgebogen sind. Anstatt einfach wiederzugeben, in welchem Club sie am Ende gelandet sind, geben sie die endloslange Diskussion wieder, die zuvor über die Clubwahl stattgefunden hat.

Kleinigkeiten und Details können eine Geschichte verstärken und unterstreichen, aber du darfst dich nicht darin verlieren. Wer sich zu sehr auf die Nebenstränge seiner Geschichte konzentriert, der verliert den Zusammenhang und kommt wo ganz anders raus, als er eigentlich hin wollte.

Du hast etwas ähnliches wie dein Gegenüber erlebt? Dann ergänze dies später, aber unterbrich die andere Person nicht! Viel zu häufig wollen sich Menschen in den Mittelpunkt drängen, wenn sie etwas ähnliches erlebt haben und dies sofort kundtun. Plötzlich fallen sie der anderen Person ins Wort und erzählen eine sehr ähnliche Geschichte, die sie selbst erlebt haben. Das ist schön und gut, solange unser Gegenüber die Möglichkeit hatte, selbst zu Ende zu sprechen.

Außerdem: Wiederhole dich bitte nicht an einer Tour. Dein Gegenüber ist nicht blöd. Spätestens nach dem zweiten Mal hat er durchaus begriffen, was du ihm da sagen möchtest. Nicht nur, dass es ansonsten für dein Gegenüber auch irgendwann langweilig wird, auch kommt er sich einfach von dir verarscht vor.

Durch passende Fragen bringst du das Gespräch ins Rollen

Wir alle kennen es von uns selbst. Mit dem besten Freund oder der engen Freundin kommt es wie von alleine zu einem wunderbaren Gespräch. Es fallen uns tausende interessante Themen ein, nie gehen uns die Gesprächsthemen aus und wir wissen auch noch nach Stunden, was wir einander erzählen können.

Doch nicht mit jeder Person, die wir erst frisch kennengelernt haben, herrscht direkt eine derart starke Sympathie, dass das Gespräch wie von alleine läuft. Siehst du dich öfters mit der Problematik konfrontiert, dass deine Gespräche sich irgendwann im Sande verlaufen und es zu ausgedehnten Momenten der Stille kommt.

Um dieser unangenehmen Situation zu entrinnen besteht eine sinnvolle Maßnahme darin, geschickt dem Gegenüber die richtigen Fragen zu stellen. Fragen verfolgen in einem Gespräch mehrere Ziele. Als erstes erfahren wir durch sie mehr über unser Gegenüber. Wir haben somit die Option, die andere Person besser kennenzulernen. Daneben signalisieren wir durch Nachhaken und gezieltes Fragen den Effekt, dass die andere Person spürt, dass wir Interesse an ihr haben. Sie fühlt sich somit durch unser Interesse dazu ermutigt, fortzufahren und öffnet sich uns bereitwillig. Dadurch wird das Gespräch von ganz alleine wesentlich flüssiger.

Wie du jedoch bereits gelernt hast, ist noch viel entscheidender, nicht nur spannende Fragen zu stellen, sondern vor allem bei ihrer Antwort zuzuhören.

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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