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„Haha, du Feigling!“

So ertönt es häufig laut, wenn ein kleiner Junge sich im Freibad nicht traut, vom 5 Meter Turm zu springen, während seine Kumpels unten stehen und alle den Sprung bereits gewagt haben.

Feigheit ist etwas, was viele Menschen ein Leben lang begleitet.


„Hach, feige, das bin ich wirklich nicht.“

Sicher?

Erinnere dich doch nur mal an die süße Blonde zurück, die dich bei der Geburtstagsfeier deines Kumpels immer so nett angelächelt hat. Aufgefallen ist sie dir, aber angesprochen hast du sie nicht.

„Quatsch, das hat doch nichts mit Feigheit zu tun. Aber ich schreibe gerade mit einer bei WhatsApp, auf die will ich mich zuerst konzentrieren.“

So so. Und weshalb hast du die von WhatsApp noch nie nach einem Treffen gefragt? Da haben wir dich doch direkt schon wieder erwischt.

Feigheit. Von Feigheit sprechen wir dann, wenn uns in entscheidenden Situationen der Mut verlässt und wir uns von unserer Angst leiten lassen.

Wer ein Feigling ist, steht sich selbst im Weg

Wer feige ist, der wirkt auf sein Umfeld oftmals unsicher und nicht selbstbewusst.

Feiglinge stehen sich selbst im Weg. Sie trauen sich nichts zu und haben Angst vor Veränderung. Sie geben bereits dann auf, wenn sie es noch nichtmals wirklich versucht haben. Nicht selten treten Feiglinge daher auf der Stelle und entwickeln sich nicht weiter.

Heutzutage ist in den seltensten Fällen unsere Angst begründet. In der Steinzeit hat Angst das Überleben gesichert. Nur durch die Todesangst vor dem Säbelzahntiger oder dem Hungertod ist die Menschheit durchgekommen.

Doch wann fürchten wir heutzutage schon noch um unsere körperliche Unversehrtheit? Etwa dann, wenn wir mit 165 km/h auf der Autobahn fahren und ein LKW von rechts einfach auf unsere Spur rüber zieht. Auch dann, wenn wir in ein Gleisbett gehüpft sind weil unser Smartphone uns heruntergefallen ist und plötzlich der Zug kommt.

Doch Situationen wie diese sind in unserem Alltag Gott sei Dank sehr selten.

Stattdessen verspüren wir das Angstgefühl in der Magengegend meist in sozialen Situationen. Etwa, wenn wir mit einem verärgerten Kunden telefonieren müssen. Wenn wir auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch sind. Wenn wir eine fremde Frau ansprechen wollen. Wenn wir auf eine Party eingeladen sind und dort niemanden kennen, außer den Gastgeber.

Und in all diesen Situationen rührt das Angstgefühl daher, dass wir uns davor fürchten, dass sich das Gegenüber eine schlechte Meinung von uns bildet.

Wir möchten nicht von der anderen Person verurteilt oder kritisiert werden. Wir möchten nicht abgelehnt werden. Die Meinung des Umfelds ist für uns das Wichtigste. Wir machen uns von der Meinung des anderen, die dieser über uns hat, abhängig.

Wir sehen: Unser geringes Selbstwertgefühl ist somit Grund dafür, dass wir feige sind.

Die Reise von der Feigheit zum Mut

Wer seine Feigheit hinter sich lassen möchte, der kommt nicht daran vorbei, sich selbst mit seiner Angst zu konfrontieren. Je häufiger du dich von deiner Angst beherrschen lässt und dieser folgst, desto mehr wird deine Feigheit anwachsen.

Wie du bereits erkannt hat, ist dein geringes Selbstwertgefühl ein maßgeblicher Grund, weshalb dir die Meinung anderer derart wichtig ist und du dich somit auch derart vor eben dieser fürchtest. Es wird daher Zeit, dass du dich von deiner Abhängigkeit der Meinung anderer endlich frei machst!

Schritt 1: Das Selbstwertgefühl stärken

Ein erster Schritt besteht darin, sich selbst anzunehmen. Das Konzept der Selbstliebe ist dir mit Sicherheit bekannt. Egal, nach welchem Problem gegoogelt wird, auf fast jedes Problem lautet die Antwort „Liebe dich selbst„, „Akzeptiere dich“, „Glaube an dich“. Das ist jedoch einfacher gesagt als getan.

Was kannst du also aktiv unternehmen, um diesen Punkt wirklich in Angriff zu nehmen?

Treibe Sport

Wer Sport treibt, bekommt ein besseres Körpergefühl. Du kannst Muskeln aufbauen oder Körperfett verlieren. Das alleine wird bereits dazu beitragen, dass du dich in einem Körper wesentlich wohler fühlst. Zudem ist Sport ein wunderbarer Ausgleich zu deinem Büro-Job.

Beende „Freundschaften“, die dir nicht gut tun

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Diese eine Person, mit der wir uns aus reinem Pflichtgefühl heraus treffen. Diese eine Person, bei der wir jedes Mal froh sind, wenn wir nach dem Treffen wieder heimgehen können. Diese eine Person, auf die wir gar keine Lust haben und wir uns dennoch nicht trauen, den Kontakt zu beenden. Diese eine Person, die immer nur meckert, sich beschwert und stets das Negative sieht.

Weißt du was? Es ist dringend an der Zeit, solche Energieräuber aus dem eigenen Leben zu verbannen. Denn genau dies sind sie. Nach einem Wiedersehen gehen wir nicht mit einem guten Gefühl aus dem Treffen heraus, sondern wir sind genervt und beginnen sogar selbst, uns eine pessimistische Denkweise anzueignen. Derjenige raubt unsere Energie, die wir weiß Gott für Wichtigeres brauchen.

Auch, wenn es schwerfällt: Manchmal ist die Zeit gekommen und wir müssen eine alte Freundschaft beenden.

Die Feigheit besiegen

Widme dich in deiner Freizeit Dingen, die deine Entwicklung fördern

Wie hast du bisher deine Freizeit nach Feierabend verbracht? Chips mampfend vor dem Fernseher? Mit Freunden am Laptop gezockt? Junge Junge…Wo soll da auch großartig Selbstbewusstsein herkommen. Nutze deine freie Zeit für Dinge, die dir Spaß bereiten und die gleichzeitig deine körperlichen oder geistigen Fähigkeiten fördert.

Beginn, an deinem Auto herumzuschrauben und nicht wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt zu fahren.

Streiche endlich die Wand in deinem Wohnzimmer neu (das Pink deiner Ex kannst du doch eh schon lange nicht mehr sehen) und lerne, wie man ordentlich die Farbe an die Wand aufträgt.

Schreinere ein Regal passend für das leere Eck in deinem Schlafzimmer.

Erkundige dich nach passenden Pflanzen für deinen Balkon und zaubere dir dort einen kleinen Kräutergarten.

Lerne Gitarre spielen.

Fange an, morgens vor der Arbeit laufen zu gehen oder abends nach einem stressigen Tag durch Yoga oder Meditation herunter zu kommen und abzuschalten.

Besuche einen Koch-Kurs für Sushi.

Nimm an einer historischen Stadtführung durch deine Heimat teil und bilde dich über die Historie weiter.

Besorge dir eine eine Spiegelreflexkamera, zwei gute Objektive und tauche in den Bereich Fotografie ein.

Fang an, dich für deutsche Literatur zu interessieren und ließ Klassiker von Goethe, Schiller und Kafka.

Besuche abends das Fitnessstudio.

Höre auf, länger in deiner Freizeit herumzugammeln, deine Zeit zu vertrödeln und stets das Gefühl zu haben, das eigene Leben nicht zu nutzen. Verbring stattdessen die Zeit, die du hast mit Dingen, die dir Spaß bereiten und die dich in deinem Leben weiterbringen.

Denn wer mehrere Fähigkeiten hat, dessen Selbstbewusstsein steigt ebenfalls automatisch an.

Schritt 2: Sich dich nicht länger von der Meinung anderer beeinflussen lassen

Seitdem ein Kollege zu dir gemeint hat, dass du mit Bart komisch aussiehst, gehst du wieder glatt rasiert ins Büro? Und das, obwohl du dir mit Bart ganz gut gefallen hast?

Nachdem eine Freundin zu dir gemeint hat, dass dein neues Cap absolut daneben aussieht, hast du es in deinen Schrank verbannt? Dabei findest du es ziemlich cool?

Ab heute wirst du aufhören, die Meinung anderer über deine eigene zu stellen. Denn was du selbst über dich denkst ist entscheidend, nicht das, was andere von dir halten.

Du fandest dich mit Bart männlich und einfach richtig geil? Das alleine sollte Grund genug zum Anlass sein, ab heute deinen Rasierer in den Müll zu werfen und dein schickes Gesichtshaar nur noch in Form zu trimmen.

Ist dir zudem jemals in den Sinn gekommen, dass dein Kollege den Kommentar hat fallen lassen, weil er selbst blond ist und ihm kaum Härchen sprießen? Dein kräftiger Wuchs im Gesicht hat ihn vor Neid erblassen lassen, weshalb er nicht anders konnte und dir deinen Look direkt ausreden wollte.

Feigheit überwinden und endlich ein echter Kerl werden mit viel Männlichkeit

Schritt 3: Betrachte Kritik als wertvolles Feedback

Du bist gerade auf der Arbeit und wirst von deinem Chef für eine Aufgabe kritisiert, die du nicht gut gelöst hast?

Halte dir vor Augen, dass das Feedback deines Chefs gerechtfertigt ist und er hiermit nicht dich als Menschen kritisiert, sondern die Arbeit, die du geleistet hast.

Seine Aussagen beziehen sich nicht auf deinen Charakter oder dein Aussehen und sollen auch nicht zum Ausdruck bringen, dass du nichts Wert bist. Seine Aussagen bedeutet lediglich, dass du die Aufgabe hättest anders lösen müssen und, dass du an deinen Fertigkeiten noch arbeiten musst.

Ist die Ausgangslage jedoch eine andere, beispielsweise die, dass ein guter Freund dir nicht gerechtfertigte Vorwürfe macht, erinnern wir dich an dieser Stelle liebevoll an Schritt 2.

Anders gestaltet es sich, wenn dein Kumpel dir einen Vorwurf macht und dieser durchaus berechtigt ist. Doch auch hier darfst du nicht den Fehler begehen und dies als Kritik an deiner Persönlichkeit werten. Nein. Stattdessen kritisiert er dein Verhalten. Dies ist nicht gleichzusetzen.

Schritt vier: Begib dich in die Situationen, die du zuvor vermieden hast

Welche Situationen sind es bisher gewesen, in denen dich der Mut verlassen und die Feigheit gewonnen hat? Denn genau diese sind es ab heute, die du vermehrt aufsuchen wirst, um dich damit zu konfrontieren.

Du hast dich nie getraut, bei einer Feier mit einer der hübschen Frauen zu quatschen, die dort anwesend gewesen sind? Dann wirst du von nun an dein Verhalten ändern und zukünftig aktiv das Gespräch suchen (pssssssst: passende Gesprächsthemen für solche Situationen haben wir hier für dich gesammelt).

Du bist auf der Arbeit immer der Situation aus dem Weg gegangen, einen Präsentation auf englisch vor einem Kunden halten zu müssen? Wir wachsen an unseren Aufgaben. Du weißt, was zu tun ist.

Übung macht den Meister! Je häufiger du dich mit Dingen konfrontierst, die dir zu Beginn einiges abverlangen, desto selbstsicherer wirst du irgendwann und desto einfacher fällt es dir, dich immer wieder auf neue Dinge einzulassen.

Wichtig ist (wie bei jeder gewünschten Veränderung), dass du dran bleibst! Eine Persönlichkeitsveränderung kann nicht über Nacht erfolgen! Wer seine Feigheit überwinden möchte, muss sich auf diese Reise begeben und darf sich von Rückschlägen nicht herunterziehen lassen. Blicke nicht auf die Momente, in denen du gestolpert bist. Blicke auf das, was du bereits erreicht hast!

Du hast in vielen Bereichen deines Lebens deine Feigheit besiegt, doch nicht so im Umgang mit Frauen? Dabei wünschst du dir nichts sehnsüchtiger, als endlich locker und offen im Umgang mit dem anderen Geschlecht sein zu können?

Dann solltest du dich bei uns nach einem Flirtcoaching erkundigen. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag aktiv auf fremde Frauen zuzugehen, sie anzusprechen und deine Selbstzweifel hinter dir zu lassen. Damit auch du endlich die Richtige findest. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

Du willst deine Feigheit überwinden? Hier findest du weitere Tipps:

Mut zur Veränderung – Weshalb Veränderungen oft etwas Gutes an sich haben!

Du hast einen Korb bekommen? Na und! Körbe gehören einfach mit dazu.

Verlustangst verstehen und überwinden – Wie ihr die Angst besiegt

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Caro

Carolin beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung und Dating. Nach einem Masterstudium in Kulturwissenschaft hat die gebürtige Esslingerin ihren Weg als Leiterin des Redaktionteams der Flirt University gefunden. Sie entwickelt regelmäßig neue Coaching Methoden und analysiert für unsere Kunden Chats aus dem Online Dating und hat somit schon so mancher Liebe auf die Sprünge geholfen.

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