Wie die Trennung überstehen? – Wenn unsere Gedanken uns auffressen

Wie die Trennung überstehen?

Eine Trennung reißt uns den Boden unter den Füßen weg. Vor allem, wenn wir nicht im Mindesten damit gerechnet haben. Noch wenige Stunden zuvor dachten wir, dass wir mit diesem Menschen unsere Zukunft verbringen werden und wir noch viele, gemeinsame Momente erleben werden.

Die Welt bricht zusammen.

Eine Trennung ist immer mit negativen Gefühlen verbunden. Vollkommen egal, wie sie verlaufen ist. Ob wir im Guten auseinander gegangen sind, wir ein ruhiges Gespräch miteinander geführt haben oder uns im beiderseitigen Einverständnis getrennt haben.

Wessen Beziehung endet, der verspürt immer das Gefühl von Trauer und einem geringen Selbstwertgefühl. Wir zweifeln plötzlich an uns selbst und fragen uns, ob wir das Beziehungsende hätten verhindern können.

Je intensiver die Partnerschaft gewesen ist, desto wichtiger ist es, die Trennung zu überstehen

Hat die Beziehung wie eine auflodernde Flamme begonnen, heiß und intensiv, und nach zur zwei Monaten geendet, ist es wahrscheinlich, dass von unserer Seite nicht viele Gefühle involviert gewesen sind und wir diese schnell überstehen.

Ganz anders sieht es aus, wenn wir in einer mehrjährigen Partnerschaft gelebt haben und wir fest davon ausgegangen sind, dass die Beziehung halten wird.

Je vertrauter wir einander gewesen sind, je länger wir zusammen waren, je mehr Zukunftspläne wir bereits geschmiedet hatten, desto schwieriger wird es für uns, die Trennung zu überwinden.

Die Trennung überstehen und neue Hoffnung entwickeln

Was nach einer Trennung geschieht

Eine Trennung wird, je nach Person, sehr unterschiedlich verkraftet. Manche stecken diese recht gut weg, andere stürzen in eine tiefe Sinnkrise. Sie leiden nicht alleine am Verlust des Partners, sondern zusätzlich auch starker Einsamkeit. Diese negativen Gefühle können derart ausufern, dass Betroffene sogar in eine Depression rutschen und professionelle Hilfe benötigen.

Wir müssen akzeptieren, dass dieses Beziehungsende jetzt zu unserem Leben dazugehört.

Ein Zeichen, dass die Trauerphase sich dem Ende neigt, ist die in uns aufkeimende Wut.

Wie überlebe ich die Anfangszeit der Trennung?

Die erste Phase nach der Trennung ist die schlimmste. Wir sind vollkommen überrascht und können die Trennung noch gar nicht wahrhaben. Es fühlt sich an, wie ein ganz schrecklicher Traum.

Gerade in der Anfangszeit ist es wichtig, dass du all deinen Gefühlen Raum gewährst und diese auslebst. Wie lange diese Gefühle andauern, das kann dir leider niemand sagen.

Akzeptanz ist ein maßgeblicher Schritt

Was dich am weitesten bringt ist Akzeptanz. Akzeptiere, dass die Beziehung geendet hat und du nichts dagegen tun kannst.

Auch hilft es, die eigene Einstellung zu ändern. Höre dir auf einzureden „Ich habe den Partner/ die Partnerin meines Lebens verloren“.

Betrachte die Situation lieber wie folgt „Es hat sich rausgestellt, dass der/ die Ex nicht die Liebe meines Lebens war.“

Führe dir die negativen Seiten der Beziehung vor Augen

Jede Beziehung hat immer auch negative Seiten. Überwiegen diese, zerbricht die Partnerschaft. Was sind in eurer Beziehung negative Ereignisse gewesen, über die du dich immer wieder geärgert hast? Aspekte, die immer wieder bei euch zum Streit geführt haben?

Etwa

  • dass du dich durch seine Art und Weise nicht wertgeschätzt gefühlt hast?
  • er sich im Streit nicht vor dich gestellt hat, sondern vor seine Eltern?
  • er keinerlei berufliche Ambitionen hatte?
  • er der Meinung war, dass Haushalt eine Frauenangelegenheit ist?
  • er viele Träume hatte, doch nie etwas in die Realität umgesetzt hat?

Romantisiere die Beziehung, die ihr hattet, nicht im Nachhinein. Führe dir genau vor Augen, über was du dich immer wieder enorm aufgeregt hast. Was dich zur Weißglut getrieben hat.

Dein Körper ist von besonderer Bedeutung

Gerade bei einer Trennung spielt unser Körper eine ganz besondere Rolle. Dies merken wir alleine schon daran, dass uns die Trennung körperlich zusetzt. Ohne, dass wir etwas dagegen tun könne, rollen uns auf einmal die Tränen über die Wange. Oder wir haben seit Wochen keine Appetit mehr. Oder uns ist einfach dauerhaft irgendwie einfach übel.

Dein Körper spiegelt deine Gefühlswelt wider.

Aus diesem Grund spielt dein Körper auch bei deiner Genesung eine wichtige Rolle.

Gerade jetzt ist Bewegung das A und O. Welche Art der Bewegung, das ist vollkommen dir überlassen. Wenn du dein gesamtes Leben noch nie Sport getrieben hast, kann es jetzt beispielsweise das erste Mittel der Wahl sein, täglich für eine Stunden spazieren zu gehen. Vielleicht willst du aber auch all deine Wut, deine Enttäuschung irgendwie rauslassen? Dann schau dich doch nach einem Boxverein um. Oder geh ins Fitnessstudio.

Tu, was wir Spaß bereitet und wonach du dich gut fühlst.

Exfreund loslassen

Schreibst du eigentlich Tagebuch?

Tagebuch. Das klingt für dich nach einer Tätigkeit, mit der sich ein junges Mädchen im Teenageralter die Zeit vertreibt. Doch auch als Erwachsener ist es lohnenswert, ein Tagebuch zu führen. Es hilft dir, deine Gefühle zu reflektieren und diese dadurch auch besser zu verarbeiten.

Dankbarkeit

Was ebenfalls helfen kann ist Dankbarkeit. Sei dankbar für die gemeinsame Zeit, die du mit deinem/ deiner Ex erleben durftest. Sei dankbar, dass ihr all diese schönen, gemeinsamen Momente hattet. Aber halte dir ebenfalls vor Augen, dass dies nun der Vergangenheit angehört und das Leben jetzt dennoch weitergeht.

Du bist für dich selbst verantwortlich!

Selbstverantwortung. Ein schreckliches Wort, nicht wahr? Warum wir dieses Wort nicht mögen? Weil es uns vor Augen führt, dass wir für unser Leben selbst verantwortlich sind. Du alleine hast Sorge dafür zu tragen, wie es dir geht.

Ja, vielleicht ist es nicht deine Entscheidung gewesen, die Beziehung zu beenden. Und aus genau diesem Grund findest du es jetzt daher auch unangemessen, den Vorwurf zu hören zu bekommen, dass du für deine Situation selbst verantwortlich bist.

Doch es ist leider, wie es ist: Du bestimmst, wie du jetzt mit der Trennung umgehst. Ja, du kannst in Selbstmitleid versinken. Ja, du kannst das Leiden zelebrieren. Ja, du kannst dich über Wochen, gar Monate verkriechen und sämtliche soziale Kontakte einschlafen lassen.

Du kannst aber ebenfalls eine neue Kraft aus deiner Beziehung schöpfen. Du kannst es als Antrieb nehmen, jetzt endlich Dinge in Angriff zu nehmen, die während der Beziehung liegen geblieben sind. Du hast jetzt plötzlich wesentlich mehr Zeit zur Verfügung. Nutze diese!

Schon klar, dass dies alles andere als leicht fällt. Doch was nützt es, weiterhin den Kopf in den Sand zu stecken und nichts an der Situation zu verändern?

Du hast die Trennung überwunden? Mittlerweile fühlst du dich bereit, dich wieder auf jemanden einzulassen? Doch das Problem ist, dass du einfach keinen kennenlernst, der zu dir passt?

Dann erkundige dich bei uns nach einem Flirtcoaching für Männer oder einem Flirtseminar für Frauen. Unsere Flirtprofis zeigen dir, wie es dir gelingt, in deinem Alltag mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Damit auch du endlich glücklich wirst. Wir freuen uns auf deine Kontaktaufnahme.

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